• Erschossener Anwalt beigesetzt
    Am 23.01.2009 wurde der am 19.01.2009 ermordete Menschenrechtsanwalt Stanislaw Markelow im Moskauer Stadtteil Ostankino unter starkem Regen beigesetzt. Die Zeremonie fand unter großem Milizaufgebot statt und wurde auf Bitten der verängstigten Verwandten ohne Reden abgehalten. Unter den rund 150 Trauergästen befanden sich bekannte Menschenrechtler wie Gleb Jakunin und der Chefredakteur der Nowaja Gaseta, Dmitri Muratow. Die ebenfalls am 19.01.2009 getötete Journalistin Anastasia Baburowa wurde in Sewastopol beigesetzt. #Mord
    Am 23.01.2009 wurde der am 19.01.2009 ermordete Menschenrechtsanwalt Stanislaw Markelow im Moskauer Stadtteil Ostankino unter starkem Regen beigesetzt. Die Zeremonie fand unter großem Milizaufgebot statt und wurde auf Bitten der verängstigten Verwandten ohne Reden abgehalten. Unter den rund 150 Trauergästen befanden sich bekannte Menschenrechtler wie Gleb Jakunin und der Chefredakteur der Nowaja Gaseta, Dmitri Muratow. Die ebenfalls am 19.01.2009 getötete Journalistin Anastasia Baburowa wurde in Sewastopol beigesetzt. #Mord
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  • Neonazi-Gruppe BORN zu Haftstrafen verurteilt
    Am 21.04.2015 wurden in Moskau drei Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe BORN zu hohen Haftstrafen verurteilt. Michail Wolkow erhielt 24 Jahre, Wjatscheslaw Issajew und Maxim Baklagin lebenslange Haft. Die Gruppe ist für neun Morde und zwei versuchte Morde verantwortlich, darunter die Tötung des Antifa-Aktivisten Fjodor Filatow am 10.10.2008, eines Arbeitsmigranten aus Zentralasien im Dezember 2008 sowie des Anwalts Stanislaw Markelow und der Journalistin Anastassia Baburowa. Nikita Tichonow, der für den Mord an Markelow und Baburowa bereits zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, sagte als Zeuge aus. Der mutmaßliche Ideologe Ilja Gorjatschew bestreitet seine Schuld; sein Prozess soll noch 2015 beginnen.
    Am 21.04.2015 wurden in Moskau drei Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe BORN zu hohen Haftstrafen verurteilt. Michail Wolkow erhielt 24 Jahre, Wjatscheslaw Issajew und Maxim Baklagin lebenslange Haft. Die Gruppe ist für neun Morde und zwei versuchte Morde verantwortlich, darunter die Tötung des Antifa-Aktivisten Fjodor Filatow am 10.10.2008, eines Arbeitsmigranten aus Zentralasien im Dezember 2008 sowie des Anwalts Stanislaw Markelow und der Journalistin Anastassia Baburowa. Nikita Tichonow, der für den Mord an Markelow und Baburowa bereits zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, sagte als Zeuge aus. Der mutmaßliche Ideologe Ilja Gorjatschew bestreitet seine Schuld; sein Prozess soll noch 2015 beginnen.
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  • Mutmaßlicher Politkowskaja-Mörder in Westeuropa
    Der mutmaßliche Mörder der russischen Journalistin Anna Politkowskaja, Rustam Machmudow, hält sich nach Angaben des russischen Ermittlungskomitees in Westeuropa auf. Der genaue Aufenthaltsort wurde nicht mitgeteilt. Die Generalstaatsanwaltschaft hat Rechtshilfeersuchen an mehrere europäische Länder gerichtet, darunter Belgien, Deutschland, die Schweiz und Frankreich. Politkowskaja wurde am 7. Oktober 2006 vor ihrem Haus in Moskau erschossen. Gegen Machmudow und drei weitere Verdächtige wurde Anklage erhoben.
    Der mutmaßliche Mörder der russischen Journalistin Anna Politkowskaja, Rustam Machmudow, hält sich nach Angaben des russischen Ermittlungskomitees in Westeuropa auf. Der genaue Aufenthaltsort wurde nicht mitgeteilt. Die Generalstaatsanwaltschaft hat Rechtshilfeersuchen an mehrere europäische Länder gerichtet, darunter Belgien, Deutschland, die Schweiz und Frankreich. Politkowskaja wurde am 7. Oktober 2006 vor ihrem Haus in Moskau erschossen. Gegen Machmudow und drei weitere Verdächtige wurde Anklage erhoben.
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  • Entführter Sohn von Eugene Kaspersky freigekauft
    Am 19.04.2011 gegen Morgen wurde der 20-jährige Iwan Kaspersky, Sohn des russischen Millionärs Eugene Kaspersky, in einem Industriegebiet im Nordwesten Moskaus verschleppt. Die Entführer forderten drei Millionen Euro Lösegeld. Nach Zahlung des Lösegeldes wurde Iwan Kaspersky am 22.04.2011 wieder freigelassen und kehrte zu seinen Eltern zurück. Die Polizei und der Geheimdienst FSB waren eingeschaltet. Die Ermittlungen laufen. #Entführung
    Am 19.04.2011 gegen Morgen wurde der 20-jährige Iwan Kaspersky, Sohn des russischen Millionärs Eugene Kaspersky, in einem Industriegebiet im Nordwesten Moskaus verschleppt. Die Entführer forderten drei Millionen Euro Lösegeld. Nach Zahlung des Lösegeldes wurde Iwan Kaspersky am 22.04.2011 wieder freigelassen und kehrte zu seinen Eltern zurück. Die Polizei und der Geheimdienst FSB waren eingeschaltet. Die Ermittlungen laufen. #Entführung
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  • 16-jährige Viktoria Tesljuk vermisst
    Am 26.03.2011 verschwand die 16-jährige Viktoria Tesljuk auf dem Weg von ihrem Zuhause in einem Nobel-Vorort von Moskau in die russische Hauptstadt. Nach dem Fund einer Frauenleiche in einem Waldgebiet im Bezirk Taldomski befürchten die Behörden ihren Tod. Die Leiche weist einen zertrümmerten Schädel auf und ist stark verwest. Eine offizielle Identifizierung steht noch aus.
    Am 26.03.2011 verschwand die 16-jährige Viktoria Tesljuk auf dem Weg von ihrem Zuhause in einem Nobel-Vorort von Moskau in die russische Hauptstadt. Nach dem Fund einer Frauenleiche in einem Waldgebiet im Bezirk Taldomski befürchten die Behörden ihren Tod. Die Leiche weist einen zertrümmerten Schädel auf und ist stark verwest. Eine offizielle Identifizierung steht noch aus.
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  • Unternehmer Alexej Koslow zu fünf Jahren Haft verurteilt
    Am 15.03.2012 verurteilte Richterin Tatjana Wasjutschenko den Unternehmer Alexej Koslow zu fünf Jahren Haft wegen Unterschlagung und Geldwäsche. Koslow, der bereits zuvor für dieselben Vorwürfe verurteilt worden war, muss noch knapp zwei Jahre absitzen. Seine Frau, die Journalistin Olga Romanowa, erklärte, das Urteil sei bereits vor der Verlesung bekannt gewesen. Sie habe Hinweise, dass im Gefängnis ein Auftragsmord an Koslow vorbereitet werde. Koslow war im Juli 2008 festgenommen worden, nachdem er sich mit seinem Geschäftspartner, dem Ex-Senator Wladimir Slutsker, überworfen hatte. Die Verteidigung kritisierte, dass wichtige Zeugen nicht geladen wurden. Koslow ist zum Symbol des Widerstands gegen das korrupte Gerichtssystem geworden.
    Am 15.03.2012 verurteilte Richterin Tatjana Wasjutschenko den Unternehmer Alexej Koslow zu fünf Jahren Haft wegen Unterschlagung und Geldwäsche. Koslow, der bereits zuvor für dieselben Vorwürfe verurteilt worden war, muss noch knapp zwei Jahre absitzen. Seine Frau, die Journalistin Olga Romanowa, erklärte, das Urteil sei bereits vor der Verlesung bekannt gewesen. Sie habe Hinweise, dass im Gefängnis ein Auftragsmord an Koslow vorbereitet werde. Koslow war im Juli 2008 festgenommen worden, nachdem er sich mit seinem Geschäftspartner, dem Ex-Senator Wladimir Slutsker, überworfen hatte. Die Verteidigung kritisierte, dass wichtige Zeugen nicht geladen wurden. Koslow ist zum Symbol des Widerstands gegen das korrupte Gerichtssystem geworden.
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  • Anschlag auf Mafiaboss Aslan Usojan
    Am 15.09.2010 gegen 12:00 Uhr wurde der als 'Großvater Hassan' bekannte Mafiaboss Aslan Usojan (geb. 1937) in der Twerer Straße im Zentrum Moskaus, nahe dem Kreml, von einem Attentäter angeschossen. Der Täter feuerte aus einer Wohnung auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit einem chinesischen Sturmgewehr mit Schalldämpfer und verletzte Usojan sowie zwei seiner Leibwächter schwer. Der Täter ließ die Waffe am Tatort zurück und flüchtete unerkannt. Die Ermittlungen dauern.
    Am 15.09.2010 gegen 12:00 Uhr wurde der als 'Großvater Hassan' bekannte Mafiaboss Aslan Usojan (geb. 1937) in der Twerer Straße im Zentrum Moskaus, nahe dem Kreml, von einem Attentäter angeschossen. Der Täter feuerte aus einer Wohnung auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit einem chinesischen Sturmgewehr mit Schalldämpfer und verletzte Usojan sowie zwei seiner Leibwächter schwer. Der Täter ließ die Waffe am Tatort zurück und flüchtete unerkannt. Die Ermittlungen dauern.
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  • Protestkundgebung gegen Wahlfälschung
    Am 26.02.2012 versammelten sich Zehntausende Demonstranten am Moskauer Gartenring zu einer Menschenkette gegen Wahlfälschungen und die Politik von Premierminister Wladimir Putin. Die Teilnehmer trugen weiße Luftballons und Bänder. Nach einer Stunde löste sich die Kette auf, und einige Demonstranten begaben sich zu einer spontanen Blitz-Demonstration, bei der eine Strohpuppe des „politischen Winters“ verbrannt werden sollte. Die Polizei umstellte die Versammlung und nahm zehn Personen fest, darunter Aktivisten mit Benzin und der Puppe. Es kam zu Auseinandersetzungen mit unbekannten Angreifern. #WladimirPutin #FXPromi
    Am 26.02.2012 versammelten sich Zehntausende Demonstranten am Moskauer Gartenring zu einer Menschenkette gegen Wahlfälschungen und die Politik von Premierminister Wladimir Putin. Die Teilnehmer trugen weiße Luftballons und Bänder. Nach einer Stunde löste sich die Kette auf, und einige Demonstranten begaben sich zu einer spontanen Blitz-Demonstration, bei der eine Strohpuppe des „politischen Winters“ verbrannt werden sollte. Die Polizei umstellte die Versammlung und nahm zehn Personen fest, darunter Aktivisten mit Benzin und der Puppe. Es kam zu Auseinandersetzungen mit unbekannten Angreifern. #WladimirPutin #FXPromi
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  • Mord an Boris Nemzow
    In der Nacht zum 28.02.2015 gegen 23:30 Uhr wurde der russische Oppositionsführer Boris Nemzow auf der Moskwa-Brücke unmittelbar vor dem Kreml hinterrücks erschossen. Die Täter nutzten eine Makarow-Pistole und feuerten vier Kugeln auf Nemzow ab, der mit seiner weiblichen Begleitung auf dem Weg zu seiner nahe gelegenen Wohnung war. Die Ermittler fanden ein weißes Fahrzeug, einen Lada, mit einem Nummernschild der russischen Teilrepublik Inguschetien, das als Fluchtauto der Täter identifiziert wurde. Von den Tätern fehlt jede Spur. Die Ermittler gehen mehreren Spuren nach, darunter einer islamistisch-extremistischen Spur, einer ukrainischen Spur sowie geschäftlichen Kontakten des Opfers. Die Tat war nach Angaben der Ermittler minutiös geplant. Die Polizei sucht Zeugen. #Mord
    In der Nacht zum 28.02.2015 gegen 23:30 Uhr wurde der russische Oppositionsführer Boris Nemzow auf der Moskwa-Brücke unmittelbar vor dem Kreml hinterrücks erschossen. Die Täter nutzten eine Makarow-Pistole und feuerten vier Kugeln auf Nemzow ab, der mit seiner weiblichen Begleitung auf dem Weg zu seiner nahe gelegenen Wohnung war. Die Ermittler fanden ein weißes Fahrzeug, einen Lada, mit einem Nummernschild der russischen Teilrepublik Inguschetien, das als Fluchtauto der Täter identifiziert wurde. Von den Tätern fehlt jede Spur. Die Ermittler gehen mehreren Spuren nach, darunter einer islamistisch-extremistischen Spur, einer ukrainischen Spur sowie geschäftlichen Kontakten des Opfers. Die Tat war nach Angaben der Ermittler minutiös geplant. Die Polizei sucht Zeugen. #Mord
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  • Oppositionsführer Boris Nemzow ermordet
    In der Nacht zum 28.02.2015 gegen 23:30 Uhr wurde der Oppositionsführer Boris Nemzow auf der Große-Moskwa-Brücke in Moskau aus einem Auto heraus durch vier Schüsse einer Makarow-Pistole in den Rücken getroffen und getötet. Die Täter flüchteten mit einem Fahrzeug, von dem am Morgen noch jede Spur fehlt. Nemzow, ein ehemaliger Vizepremier und scharfer Kritiker von Präsident Wladimir Putin, arbeitete zuletzt an einem Buch über Russlands Beteiligung am Krieg in der Ukraine. Die Ermittlungen laufen in mehrere Richtungen, darunter politischer Mord, islamistische Spur oder Provokation. Die Polizei sucht Zeugen und Hinweise zum Täterfahrzeug. #Mord #WladimirPutin #FXPromi
    In der Nacht zum 28.02.2015 gegen 23:30 Uhr wurde der Oppositionsführer Boris Nemzow auf der Große-Moskwa-Brücke in Moskau aus einem Auto heraus durch vier Schüsse einer Makarow-Pistole in den Rücken getroffen und getötet. Die Täter flüchteten mit einem Fahrzeug, von dem am Morgen noch jede Spur fehlt. Nemzow, ein ehemaliger Vizepremier und scharfer Kritiker von Präsident Wladimir Putin, arbeitete zuletzt an einem Buch über Russlands Beteiligung am Krieg in der Ukraine. Die Ermittlungen laufen in mehrere Richtungen, darunter politischer Mord, islamistische Spur oder Provokation. Die Polizei sucht Zeugen und Hinweise zum Täterfahrzeug. #Mord #WladimirPutin #FXPromi
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  • Mafia-Größe Semjon Mogiljewitsch festgenommen
    Am 23.01.2008 gegen Abend wurde im Rahmen einer Polizeiaktion gegen den Chef der Parfümeriekette Arbat Prestige, Wladimir Nekrassow, auch der international gesuchte mutmaßliche Mafia-Boss Semjon Mogiljewitsch festgenommen. Mogiljewitsch, der sich bei seiner Festnahme als Sergej Schneider ausgab, wird vom FBI wegen Aktienbetrugs, Schutzgelderpressung und Geldwäsche gesucht. Ihm wird vorgeworfen, über sein Konto bei der Bank of New York in den Jahren 1998 und 1999 insgesamt zehn Milliarden Dollar zur Finanzierung von Waffen- und Drogengeschäften bewegt zu haben. Die Festnahme erfolgte durch 50 Angehörige der Eliteeinheit SOBR des Innenministeriums. Mogiljewitsch soll auch Verbindungen zum Erdgasunternehmen RosUkrEnergo haben, das am Gastransit beteiligt ist.
    Am 23.01.2008 gegen Abend wurde im Rahmen einer Polizeiaktion gegen den Chef der Parfümeriekette Arbat Prestige, Wladimir Nekrassow, auch der international gesuchte mutmaßliche Mafia-Boss Semjon Mogiljewitsch festgenommen. Mogiljewitsch, der sich bei seiner Festnahme als Sergej Schneider ausgab, wird vom FBI wegen Aktienbetrugs, Schutzgelderpressung und Geldwäsche gesucht. Ihm wird vorgeworfen, über sein Konto bei der Bank of New York in den Jahren 1998 und 1999 insgesamt zehn Milliarden Dollar zur Finanzierung von Waffen- und Drogengeschäften bewegt zu haben. Die Festnahme erfolgte durch 50 Angehörige der Eliteeinheit SOBR des Innenministeriums. Mogiljewitsch soll auch Verbindungen zum Erdgasunternehmen RosUkrEnergo haben, das am Gastransit beteiligt ist.
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  • Frauen als Sklaven in Lebensmittelgeschäft
    Am 14.11.2012 berichtet die Polizei über einen Fall von Menschenhandel und Sklaverei in Moskau. Fünf Frauen, vier Männer und drei Kinder wurden aus einem Lebensmittelgeschäft im Stadtteil Goljanowo befreit. Die Frauen, darunter Bakija Kassimowa (34) und Leila Aschirowa, wurden über Jahre hinweg zur unbezahlten Arbeit gezwungen, geschlagen, vergewaltigt und ihrer Pässe beraubt. Die Täterin, eine Kasachin namens Schanulu Istanbekowa, drohte den Opfern mit dem Tod. Die Polizei ermittelt wegen Menschenhandels und Freiheitsberaubung. Die Opfer erhielten medizinische Versorgung.
    Am 14.11.2012 berichtet die Polizei über einen Fall von Menschenhandel und Sklaverei in Moskau. Fünf Frauen, vier Männer und drei Kinder wurden aus einem Lebensmittelgeschäft im Stadtteil Goljanowo befreit. Die Frauen, darunter Bakija Kassimowa (34) und Leila Aschirowa, wurden über Jahre hinweg zur unbezahlten Arbeit gezwungen, geschlagen, vergewaltigt und ihrer Pässe beraubt. Die Täterin, eine Kasachin namens Schanulu Istanbekowa, drohte den Opfern mit dem Tod. Die Polizei ermittelt wegen Menschenhandels und Freiheitsberaubung. Die Opfer erhielten medizinische Versorgung.
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  • Urteil im Mordfall Anna Politkowskaja
    Am 07.10.2006 wurde die Journalistin Anna Politkowskaja im Fahrstuhl ihres Hauses in der Lesnaja-Straße in Moskau durch fünf Schüsse getötet. Die Waffe, eine für Scharfschützen umgebaute Gaspistole, wurde vom ehemaligen Kriminalpolizisten Dmitri Pawljutschenkow gekauft und an die Mörder weitergegeben. Pawljutschenkow leitete bei der Moskauer Kriminalpolizei eine Abteilung für Beschattung und gab Informationen an Auftragsmörder weiter. Er gestand seine Schuld und machte einen Deal mit der Staatsanwaltschaft. Am 14.12.2012 wurde er zu elf Jahren Haft und 75.000 Euro Entschädigung verurteilt. Der mutmaßliche Organisator Lom-Ali Gaitukajew und seine Neffen, die Brüder Machmudow, sowie der ehemalige Polizist Sergej Chadschikurbanow sind weitere Angeklagte. Der Auftraggeber des Mordes ist weiterhin unbekannt. #Mord
    Am 07.10.2006 wurde die Journalistin Anna Politkowskaja im Fahrstuhl ihres Hauses in der Lesnaja-Straße in Moskau durch fünf Schüsse getötet. Die Waffe, eine für Scharfschützen umgebaute Gaspistole, wurde vom ehemaligen Kriminalpolizisten Dmitri Pawljutschenkow gekauft und an die Mörder weitergegeben. Pawljutschenkow leitete bei der Moskauer Kriminalpolizei eine Abteilung für Beschattung und gab Informationen an Auftragsmörder weiter. Er gestand seine Schuld und machte einen Deal mit der Staatsanwaltschaft. Am 14.12.2012 wurde er zu elf Jahren Haft und 75.000 Euro Entschädigung verurteilt. Der mutmaßliche Organisator Lom-Ali Gaitukajew und seine Neffen, die Brüder Machmudow, sowie der ehemalige Polizist Sergej Chadschikurbanow sind weitere Angeklagte. Der Auftraggeber des Mordes ist weiterhin unbekannt. #Mord
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  • Über 2000 Festnahmen bei Krawallen
    Am 18.12.2010 gegen Abend nahm die Polizei in Moskau und Umgebung mindestens 2100 russische und kaukasische Jugendliche fest, um neue Straßenschlachten zwischen ethnischen Gruppen zu verhindern. Dabei wurden zahlreiche Waffen wie Baseballschläger und Messer beschlagnahmt. In Moskau selbst gab es etwa 1300 Festnahmen, in der Umgebung 800. Auch in Wolgograd wurden Dutzende Randalierer in Haft genommen. Schwer bewaffnete Spezialeinheiten lösten eine zunächst genehmigte Kundgebung von Ultranationalisten nahe des Fernsehturms auf, als Teilnehmer Leuchtfeuer zündeten. Unweit des Roten Platzes nahm die Polizei Menschen in Gewahrsam. Unter den Festgenommenen waren vor allem Teenager aus den Vororten. Die Polizei hatte bereits am Morgen ein Großaufgebot an verschiedenen Stellen der Stadt positioniert.
    Am 18.12.2010 gegen Abend nahm die Polizei in Moskau und Umgebung mindestens 2100 russische und kaukasische Jugendliche fest, um neue Straßenschlachten zwischen ethnischen Gruppen zu verhindern. Dabei wurden zahlreiche Waffen wie Baseballschläger und Messer beschlagnahmt. In Moskau selbst gab es etwa 1300 Festnahmen, in der Umgebung 800. Auch in Wolgograd wurden Dutzende Randalierer in Haft genommen. Schwer bewaffnete Spezialeinheiten lösten eine zunächst genehmigte Kundgebung von Ultranationalisten nahe des Fernsehturms auf, als Teilnehmer Leuchtfeuer zündeten. Unweit des Roten Platzes nahm die Polizei Menschen in Gewahrsam. Unter den Festgenommenen waren vor allem Teenager aus den Vororten. Die Polizei hatte bereits am Morgen ein Großaufgebot an verschiedenen Stellen der Stadt positioniert.
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  • Prozess im Mordfall Politkowskaja fortgesetzt
    Am 07.08.2009 teilte der Vorsitzende Richter Nikolai Tkatschuk in Moskau mit, dass das neue Verfahren zum Mord an der russischen Journalistin Anna Politkowskaja fortgesetzt wird. Er verwarf einen Antrag aller Prozessbeteiligten zur Aufnahme neuer Ermittlungen und ordnete an, mit der Auswahl der Geschworenen am 7. September zu beginnen. Der neue Prozess hatte am Mittwoch vor dem Moskauer Militärgericht begonnen. Angeklagt sind vier mutmaßliche Helfer: die zwei Tschetschenen Ibrahim und Dschabrail Machmudow, der Ex-Polizist Sergej Chadschikurbanow und der Geheimdienstoberst Pawel Rjagusow. Sie sollen den Mord an der Regierungskritikerin vorbereitet und organisiert haben. In einem ersten Prozess waren alle vier Angeklagten freigesprochen worden, das Oberste Gericht Russlands hob diese Entscheidung im Juni auf. Die kremlkritische Journalistin Politkowskaja war am 7. Oktober 2006 im Treppenhaus ihres Moskauer Wohnhauses erschossen worden. Der mutmaßliche Täter Rustam Machmudow ist noch flüchtig. #Mord
    Am 07.08.2009 teilte der Vorsitzende Richter Nikolai Tkatschuk in Moskau mit, dass das neue Verfahren zum Mord an der russischen Journalistin Anna Politkowskaja fortgesetzt wird. Er verwarf einen Antrag aller Prozessbeteiligten zur Aufnahme neuer Ermittlungen und ordnete an, mit der Auswahl der Geschworenen am 7. September zu beginnen. Der neue Prozess hatte am Mittwoch vor dem Moskauer Militärgericht begonnen. Angeklagt sind vier mutmaßliche Helfer: die zwei Tschetschenen Ibrahim und Dschabrail Machmudow, der Ex-Polizist Sergej Chadschikurbanow und der Geheimdienstoberst Pawel Rjagusow. Sie sollen den Mord an der Regierungskritikerin vorbereitet und organisiert haben. In einem ersten Prozess waren alle vier Angeklagten freigesprochen worden, das Oberste Gericht Russlands hob diese Entscheidung im Juni auf. Die kremlkritische Journalistin Politkowskaja war am 7. Oktober 2006 im Treppenhaus ihres Moskauer Wohnhauses erschossen worden. Der mutmaßliche Täter Rustam Machmudow ist noch flüchtig. #Mord
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  • Miliz stürmt Mafiatreffen auf Ausflugsdampfer
    Am 11.07.2008 stürmte die Moskauer Miliz mit Hubschraubern einen Ausflugsdampfer auf dem Moskwa-Fluss, auf dem sich rund 50 als „kriminelle Autoritäten“ bekannte Personen zu einem Treffen versammelt hatten. Organisator des Treffens war der georgischstämmige Tariel Oniani, der seit April 2006 die russische Staatsbürgerschaft besitzt und bereits in den 1980er Jahren als einflussreicher „Dieb im Gesetz“ galt. Die Gangster wollten über die Aufteilung der Einflusssphären in Sotschi und den Umgang mit der Konkurrenz um Aslan Ussojan (Opa Hassan) beraten. Bei der Razzia sprangen mehrere Teilnehmer in Panik über Bord, wurden aber aus dem Wasser gezogen; niemand ertrank. Die meisten Festgenommenen wurden inzwischen wieder freigelassen. Die Ermittler des Innenministeriums sehen darin Vorzeichen eines möglichen großen Krieges zwischen den organisierten Verbrechergruppen.
    Am 11.07.2008 stürmte die Moskauer Miliz mit Hubschraubern einen Ausflugsdampfer auf dem Moskwa-Fluss, auf dem sich rund 50 als „kriminelle Autoritäten“ bekannte Personen zu einem Treffen versammelt hatten. Organisator des Treffens war der georgischstämmige Tariel Oniani, der seit April 2006 die russische Staatsbürgerschaft besitzt und bereits in den 1980er Jahren als einflussreicher „Dieb im Gesetz“ galt. Die Gangster wollten über die Aufteilung der Einflusssphären in Sotschi und den Umgang mit der Konkurrenz um Aslan Ussojan (Opa Hassan) beraten. Bei der Razzia sprangen mehrere Teilnehmer in Panik über Bord, wurden aber aus dem Wasser gezogen; niemand ertrank. Die meisten Festgenommenen wurden inzwischen wieder freigelassen. Die Ermittler des Innenministeriums sehen darin Vorzeichen eines möglichen großen Krieges zwischen den organisierten Verbrechergruppen.
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  • 26 Regierungskritiker festgenommen
    Am 31.05.2011 gegen Abend nahm die Polizei in Moskau am Triumfalnaja-Platz 26 Regierungskritiker fest, die für das Recht auf Versammlungsfreiheit demonstrierten. Der Schriftsteller Eduard Limonow wurde nach Oppositionsangaben im Laufe des Abends wieder freigelassen.
    Am 31.05.2011 gegen Abend nahm die Polizei in Moskau am Triumfalnaja-Platz 26 Regierungskritiker fest, die für das Recht auf Versammlungsfreiheit demonstrierten. Der Schriftsteller Eduard Limonow wurde nach Oppositionsangaben im Laufe des Abends wieder freigelassen.
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  • Betrunkener droht mit Bombenanschlag auf Flugzeug
    Am 24.10.2008 gegen unbekannter Uhrzeit versetzte ein offenbar geisteskranker Mann die Insassen einer russischen Passagiermaschine auf dem Flug von Sotschi nach Moskau in Angst und Schrecken. Der rund 30-jährige Verdächtige drückte einer Stewardess einen Zettel mit der Aufschrift „Landen Sie in Österreich oder ich sprenge dieses Flugzeug in die Luft“ in die Hand. An Bord der Boeing 735 der Fluggesellschaft Sky Express befanden sich 132 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Der Mann wurde überwältigt und auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo festgenommen. Er ist psychisch krank und polizeilich bekannt, war bereits einmal wegen Mordes angeklagt, jedoch für prozessuntauglich erklärt und in ärztlicher Behandlung. Der Vorfall wird untersucht. #Sprengstoff
    Am 24.10.2008 gegen unbekannter Uhrzeit versetzte ein offenbar geisteskranker Mann die Insassen einer russischen Passagiermaschine auf dem Flug von Sotschi nach Moskau in Angst und Schrecken. Der rund 30-jährige Verdächtige drückte einer Stewardess einen Zettel mit der Aufschrift „Landen Sie in Österreich oder ich sprenge dieses Flugzeug in die Luft“ in die Hand. An Bord der Boeing 735 der Fluggesellschaft Sky Express befanden sich 132 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Der Mann wurde überwältigt und auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo festgenommen. Er ist psychisch krank und polizeilich bekannt, war bereits einmal wegen Mordes angeklagt, jedoch für prozessuntauglich erklärt und in ärztlicher Behandlung. Der Vorfall wird untersucht. #Sprengstoff
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