• Vermisste Wanderer gerettet
    Am 01.07.2026 brachen Davide Cesaroni (41) und Chiara Pesaresi (38) aus der italienischen Region Marken zu einer mehrtägigen Rundwanderung in den Dolomiten auf. Sie verirrten sich auf dem abgelegenen Marini-Pfad und wurden sechs Tage später, am 07.07.2026, auf rund 1700 Metern Höhe von einem Rettungshubschrauber entdeckt. Die Mutter von Davide hatte Alarm geschlagen, als das Paar nicht erreichbar war und nicht zur Arbeit erschien. Zahlreiche Helfer waren an der Suche beteiligt. Die beiden wurden gerettet und sind wohlauf.
    Am 01.07.2026 brachen Davide Cesaroni (41) und Chiara Pesaresi (38) aus der italienischen Region Marken zu einer mehrtägigen Rundwanderung in den Dolomiten auf. Sie verirrten sich auf dem abgelegenen Marini-Pfad und wurden sechs Tage später, am 07.07.2026, auf rund 1700 Metern Höhe von einem Rettungshubschrauber entdeckt. Die Mutter von Davide hatte Alarm geschlagen, als das Paar nicht erreichbar war und nicht zur Arbeit erschien. Zahlreiche Helfer waren an der Suche beteiligt. Die beiden wurden gerettet und sind wohlauf.
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  • Betrunkener Autofahrer tötet sechs Deutsche
    In der Nacht zu Sonntag, dem 05.01.2020, gegen 01:15 Uhr, raste ein 27-jähriger Autofahrer aus der Region im Wintersportort Luttach in eine Gruppe junger Skitouristen, die gerade einen Shuttlebus verlassen hatten und die Hauptstraße überquerten. Sechs Deutsche im Alter von etwa 20 Jahren kamen ums Leben, elf weitere Personen wurden verletzt, eine Person schwebte im Krankenhaus in Innsbruck in Lebensgefahr. Der Fahrer hatte fast zwei Promille Alkohol im Blut und war deutlich zu schnell unterwegs, obwohl dort Tempo 50 erlaubt ist. Er wurde noch am Unfallort festgenommen und ins Krankenhaus nach Bruneck gebracht, von wo er am Montag, dem 06.01.2020, in die Justizvollzugsanstalt Bozen überführt wurde. Ihm drohen bis zu 18 Jahre Haft. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bozen dauern.
    In der Nacht zu Sonntag, dem 05.01.2020, gegen 01:15 Uhr, raste ein 27-jähriger Autofahrer aus der Region im Wintersportort Luttach in eine Gruppe junger Skitouristen, die gerade einen Shuttlebus verlassen hatten und die Hauptstraße überquerten. Sechs Deutsche im Alter von etwa 20 Jahren kamen ums Leben, elf weitere Personen wurden verletzt, eine Person schwebte im Krankenhaus in Innsbruck in Lebensgefahr. Der Fahrer hatte fast zwei Promille Alkohol im Blut und war deutlich zu schnell unterwegs, obwohl dort Tempo 50 erlaubt ist. Er wurde noch am Unfallort festgenommen und ins Krankenhaus nach Bruneck gebracht, von wo er am Montag, dem 06.01.2020, in die Justizvollzugsanstalt Bozen überführt wurde. Ihm drohen bis zu 18 Jahre Haft. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bozen dauern.
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  • Mafia-Boss Antonio Lo Russo festgenommen
    Am 15.04.2014 wurde der 33-jährige Mafia-Boss Antonio Lo Russo, Chef eines Klans der Camorra, in Nizza (Frankreich) festgenommen. Er war seit vier Jahren auf der Flucht und gehörte zu den hundert meistgesuchten Verbrechern Italiens. Die Festnahme gelang durch die Zusammenarbeit der neapolitanischen Anti-Mafia-Einheit und der französischen Polizei. Lo Russo wurde zusammen mit seinem zehn Jahre jüngeren Cousin Carlo gefasst, der wegen Mordes gesucht wurde. Lo Russo war wegen organisierten Verbrechens und Drogenhandels bereits zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.
    Am 15.04.2014 wurde der 33-jährige Mafia-Boss Antonio Lo Russo, Chef eines Klans der Camorra, in Nizza (Frankreich) festgenommen. Er war seit vier Jahren auf der Flucht und gehörte zu den hundert meistgesuchten Verbrechern Italiens. Die Festnahme gelang durch die Zusammenarbeit der neapolitanischen Anti-Mafia-Einheit und der französischen Polizei. Lo Russo wurde zusammen mit seinem zehn Jahre jüngeren Cousin Carlo gefasst, der wegen Mordes gesucht wurde. Lo Russo war wegen organisierten Verbrechens und Drogenhandels bereits zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.
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  • 43-Jähriger nach 7000 Notrufen festgenommen
    In Neapel ist ein 43-jähriger Italiener festgenommen worden, der in nur drei Monaten mehr als 7000 Mal den Polizeinotruf 113 angerufen hat. Das entspricht durchschnittlich 80 Anrufen pro Tag. Sobald sich eine Beamtin meldete, begann er einen Monolog, als sei er mit einer Telefon-Sex-Hotline verbunden. Zudem drohte er, die erste Frau zu vergewaltigen, die ihm über den Weg laufe, falls die Beamtin auflege. Der Mann wurde vorläufig wieder freigelassen und muss sich wegen Belästigung, Beleidigung, Unterbrechung des Notrufs und falschen Alarms verantworten. Er telefonierte von einem Handy, dessen SIM-Karte blockiert war, sodass er nur Notrufnummern erreichen konnte.
    In Neapel ist ein 43-jähriger Italiener festgenommen worden, der in nur drei Monaten mehr als 7000 Mal den Polizeinotruf 113 angerufen hat. Das entspricht durchschnittlich 80 Anrufen pro Tag. Sobald sich eine Beamtin meldete, begann er einen Monolog, als sei er mit einer Telefon-Sex-Hotline verbunden. Zudem drohte er, die erste Frau zu vergewaltigen, die ihm über den Weg laufe, falls die Beamtin auflege. Der Mann wurde vorläufig wieder freigelassen und muss sich wegen Belästigung, Beleidigung, Unterbrechung des Notrufs und falschen Alarms verantworten. Er telefonierte von einem Handy, dessen SIM-Karte blockiert war, sodass er nur Notrufnummern erreichen konnte.
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  • Ermittlungen gegen Berlusconi wegen Ruby-Affäre
    Am 14.01.2011 leitete die italienische Justiz Ermittlungen gegen Ministerpräsident Silvio Berlusconi in der sogenannten Ruby-Affäre ein. Ihm wird Amtsmissbrauch vorgeworfen, da er Ende Mai seine Stellung genutzt haben soll, um von der Polizei die Freilassung einer minderjährigen marokkanischen Prostituierten zu fordern. Die Vorwürfe lauten, Berlusconi sei Kunde der Minderjährigen während zahlreicher Wochenenden in seiner Villa in Arcore gewesen. Zudem soll er versucht haben, sich Straffreiheit zu sichern und Einzelheiten der Feiern unter Verschluss zu halten. Berlusconi wurde vorgeladen, der genaue Termin steht noch nicht fest.
    Am 14.01.2011 leitete die italienische Justiz Ermittlungen gegen Ministerpräsident Silvio Berlusconi in der sogenannten Ruby-Affäre ein. Ihm wird Amtsmissbrauch vorgeworfen, da er Ende Mai seine Stellung genutzt haben soll, um von der Polizei die Freilassung einer minderjährigen marokkanischen Prostituierten zu fordern. Die Vorwürfe lauten, Berlusconi sei Kunde der Minderjährigen während zahlreicher Wochenenden in seiner Villa in Arcore gewesen. Zudem soll er versucht haben, sich Straffreiheit zu sichern und Einzelheiten der Feiern unter Verschluss zu halten. Berlusconi wurde vorgeladen, der genaue Termin steht noch nicht fest.
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  • Lebenslang für Knox und Sollecito gefordert
    Am 01.11.2007 wurde die 22-jährige britische Austauschstudentin Meredith Kercher in ihrer Wohnung in Perugia halbnackt und mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft für Amanda Knox und Raffaele Sollecito. Die Anklage geht von Mord in Verbindung mit sexueller Gewalt aus und beruft sich unter anderem auf DNA-Spuren auf einem Messer. Ein junger Ivorer wurde bereits im Oktober 2008 zu 30 Jahren Haft verurteilt. Das Urteil wird für den 4. oder 5. Dezember 2009 erwartet.
    Am 01.11.2007 wurde die 22-jährige britische Austauschstudentin Meredith Kercher in ihrer Wohnung in Perugia halbnackt und mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft für Amanda Knox und Raffaele Sollecito. Die Anklage geht von Mord in Verbindung mit sexueller Gewalt aus und beruft sich unter anderem auf DNA-Spuren auf einem Messer. Ein junger Ivorer wurde bereits im Oktober 2008 zu 30 Jahren Haft verurteilt. Das Urteil wird für den 4. oder 5. Dezember 2009 erwartet.
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  • 334 Verdächtige der 'Ndrangheta festgenommen
    Am 20.12.2019 gelang der italienischen Polizei ein großer Schlag gegen die kalabrische Mafia-Organisation 'Ndrangheta. Bei Razzien wurden 334 Verdächtige festgenommen, darunter Anwälte, Buchhalter und ein ehemaliger Abgeordneter der Partei von Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi.
    Am 20.12.2019 gelang der italienischen Polizei ein großer Schlag gegen die kalabrische Mafia-Organisation 'Ndrangheta. Bei Razzien wurden 334 Verdächtige festgenommen, darunter Anwälte, Buchhalter und ein ehemaliger Abgeordneter der Partei von Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi.
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  • Leiche in Betonsäule entdeckt
    Bei Renovierungsarbeiten in einem Landhaus in der italienischen Provinz Caltanissetta fanden Bauarbeiter im Januar eine Leiche, die in den Beton einer Säule eingeschlossen war. Bei dem Toten handelt es sich um den damals 41-jährigen Albaner Lamaj A., der 2013 spurlos verschwand. Er wurde Opfer eines Auftragsmords, initiiert von seiner ehemaligen Geliebten, einer heute 64-jährigen Italienerin. Sie soll vier Killer beauftragt haben, nachdem A. die Beziehung beendet und Schmuck von ihr entwendet hatte. Die Frau wurde am Flughafen Genua festgenommen, als sie das Land verlassen wollte. Die vier mutmaßlichen Killer, die Verbindungen zu einem Mafia-Clan aus Riesi haben, sitzen ebenfalls in Haft. Ein Mafia-Boss gab das Okay für den Mord. Lamaj A. wurde bei lebendigem Leib mit Beton übergossen und anhand seiner Kleidung identifiziert.
    Bei Renovierungsarbeiten in einem Landhaus in der italienischen Provinz Caltanissetta fanden Bauarbeiter im Januar eine Leiche, die in den Beton einer Säule eingeschlossen war. Bei dem Toten handelt es sich um den damals 41-jährigen Albaner Lamaj A., der 2013 spurlos verschwand. Er wurde Opfer eines Auftragsmords, initiiert von seiner ehemaligen Geliebten, einer heute 64-jährigen Italienerin. Sie soll vier Killer beauftragt haben, nachdem A. die Beziehung beendet und Schmuck von ihr entwendet hatte. Die Frau wurde am Flughafen Genua festgenommen, als sie das Land verlassen wollte. Die vier mutmaßlichen Killer, die Verbindungen zu einem Mafia-Clan aus Riesi haben, sitzen ebenfalls in Haft. Ein Mafia-Boss gab das Okay für den Mord. Lamaj A. wurde bei lebendigem Leib mit Beton übergossen und anhand seiner Kleidung identifiziert.
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  • 46 Mafiosi festgenommen, neuer Boss Settimo Mineo
    Am 04.12.2018 nahm die italienische Polizei in der Provinz Palermo 46 mutmaßliche Mafiosi fest, darunter den 80-jährigen Settimo Mineo, der kurz vor seiner Inthronisierung als neuer Chef der Cosa Nostra auf Sizilien stand. Mineo, ein Juwelier, war als Nachfolger des im Vorjahr verstorbenen Salvatore „Toto“ Riina vorgesehen. Die Festgenommenen werden beschuldigt, unter anderem illegalen Waffenbesitz, Erpressungen, Brandstiftungen und gewaltsame Übergriffe begangen zu haben. Die Cosa Nostra operiert weltweit und unterhält Verbindungen zu weiteren mafiösen Gruppierungen.
    Am 04.12.2018 nahm die italienische Polizei in der Provinz Palermo 46 mutmaßliche Mafiosi fest, darunter den 80-jährigen Settimo Mineo, der kurz vor seiner Inthronisierung als neuer Chef der Cosa Nostra auf Sizilien stand. Mineo, ein Juwelier, war als Nachfolger des im Vorjahr verstorbenen Salvatore „Toto“ Riina vorgesehen. Die Festgenommenen werden beschuldigt, unter anderem illegalen Waffenbesitz, Erpressungen, Brandstiftungen und gewaltsame Übergriffe begangen zu haben. Die Cosa Nostra operiert weltweit und unterhält Verbindungen zu weiteren mafiösen Gruppierungen.
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  • Roberto Spada festgenommen
    Am 05.11.2017 wurde der 42-jährige Roberto Spada, mutmaßlicher Kopf einer Mafia-Familie in Ostia, festgenommen. Er hatte Mitte November einen Reporter während eines Interviews brutal zusammengeschlagen, ihm mit einem Kopfstoß die Nase zertrümmert und mit einem Schlagstock auf ihn eingedroschen. Der Journalist erlitt einen Nasenbeinbruch. Spada wird vorgeworfen, den Reporter verprügelt zu haben, um sein Hoheitsgebiet sichtbar zu verteidigen. Die Untersuchungsrichterin spricht von mafiöser Methode. Spada soll zudem die neofaschistische Organisation Casa Pound bei den Wahlen am 5. November mit Stimmpaketen unterstützt haben. Die Sorge besteht, dass er bei den Stichwahlen am 19. November erneut Wähler beeinflussen könnte. Militär und Polizei sollen die Wahllokale bewachen.
    Am 05.11.2017 wurde der 42-jährige Roberto Spada, mutmaßlicher Kopf einer Mafia-Familie in Ostia, festgenommen. Er hatte Mitte November einen Reporter während eines Interviews brutal zusammengeschlagen, ihm mit einem Kopfstoß die Nase zertrümmert und mit einem Schlagstock auf ihn eingedroschen. Der Journalist erlitt einen Nasenbeinbruch. Spada wird vorgeworfen, den Reporter verprügelt zu haben, um sein Hoheitsgebiet sichtbar zu verteidigen. Die Untersuchungsrichterin spricht von mafiöser Methode. Spada soll zudem die neofaschistische Organisation Casa Pound bei den Wahlen am 5. November mit Stimmpaketen unterstützt haben. Die Sorge besteht, dass er bei den Stichwahlen am 19. November erneut Wähler beeinflussen könnte. Militär und Polizei sollen die Wahllokale bewachen.
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  • Roberto Spada bricht Journalist die Nase
    Am 07.11.2017 gegen 12:00 Uhr attackierte Roberto Spada, Bruder des Mafiabosses Carmine Spada, den RAI-Journalisten Daniele Piervincenzi in Ostia bei Rom. Der Reporter befragte Spada zu Verbindungen zur rechtsextremen Bewegung CasaPound. Spada versetzte ihm einen Kopfstoß, brach ihm die Nase, holte einen Knüppel hervor und jagte ihn die Straße hinunter. Das Kamerateam drehte einen Dokumentarfilm über Gemeinderatswahlen. Der Spada-Klan ist berüchtigt; sieben Mitglieder wurden im Oktober zu insgesamt 56 Jahren Haft verurteilt. Roberto Spada wurde am 09.11.2017 von den Carabinieri festgenommen. Die Justiz ermittelt gegen einen mutmaßlichen Komplizen.
    Am 07.11.2017 gegen 12:00 Uhr attackierte Roberto Spada, Bruder des Mafiabosses Carmine Spada, den RAI-Journalisten Daniele Piervincenzi in Ostia bei Rom. Der Reporter befragte Spada zu Verbindungen zur rechtsextremen Bewegung CasaPound. Spada versetzte ihm einen Kopfstoß, brach ihm die Nase, holte einen Knüppel hervor und jagte ihn die Straße hinunter. Das Kamerateam drehte einen Dokumentarfilm über Gemeinderatswahlen. Der Spada-Klan ist berüchtigt; sieben Mitglieder wurden im Oktober zu insgesamt 56 Jahren Haft verurteilt. Roberto Spada wurde am 09.11.2017 von den Carabinieri festgenommen. Die Justiz ermittelt gegen einen mutmaßlichen Komplizen.
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  • Mafia-Clan Arena festgenommen
    Bei einem Schlag gegen die ’Ndrangheta wurden 68 mutmaßliche Mitglieder des Clans Arena festgenommen. Sie sollen aus der Verwaltung des Flüchtlingslagers C.A.R.A Sant’Anna in Isola Capo Rizzuto (Provinz Crotone) Gewinne in Millionenhöhe gezogen haben. Das Zentrum gilt als das größte in Italien und wird von der katholischen Organisation Misericordia verwaltet. Ermittlungen zufolge ist der Clan seit mehr als zehn Jahren in die Geschäfte des Aufnahmezentrums verwickelt und soll rund 32 Millionen Euro öffentlicher Gelder abgezweigt haben. Die Mitglieder sollen unrechtmäßig an Aufträge für Dienstleistungen wie Verpflegung gelangt sein. Neben dem Chef der Organisation La Misericordia di Isola Capo Rizzuto wurde auch der lokale Priester festgenommen, der jährlich 150.000 Euro für „spirituelle Hilfe“ erhalten haben soll. Dem Clan werden zudem Waffenschmuggel, Schutzgelderpressung, Veruntreuung und Steuerhinterziehung vorgeworfen.
    Bei einem Schlag gegen die ’Ndrangheta wurden 68 mutmaßliche Mitglieder des Clans Arena festgenommen. Sie sollen aus der Verwaltung des Flüchtlingslagers C.A.R.A Sant’Anna in Isola Capo Rizzuto (Provinz Crotone) Gewinne in Millionenhöhe gezogen haben. Das Zentrum gilt als das größte in Italien und wird von der katholischen Organisation Misericordia verwaltet. Ermittlungen zufolge ist der Clan seit mehr als zehn Jahren in die Geschäfte des Aufnahmezentrums verwickelt und soll rund 32 Millionen Euro öffentlicher Gelder abgezweigt haben. Die Mitglieder sollen unrechtmäßig an Aufträge für Dienstleistungen wie Verpflegung gelangt sein. Neben dem Chef der Organisation La Misericordia di Isola Capo Rizzuto wurde auch der lokale Priester festgenommen, der jährlich 150.000 Euro für „spirituelle Hilfe“ erhalten haben soll. Dem Clan werden zudem Waffenschmuggel, Schutzgelderpressung, Veruntreuung und Steuerhinterziehung vorgeworfen.
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  • 14 Männer verhaftet, Fahndung nach Mafiaboss
    In der Nacht zum Mittwoch wurden bei der Hafenstadt Marsala im Westen Siziliens 14 Männer verhaftet. Die Ermittler erhoffen sich neue Hinweise, um den seit 1993 untergetauchten Mafiaboss Matteo Messina Denaro zu finden. Aus Mitschnitten persönlicher Gespräche der Verhafteten geht hervor, dass sich Messina Denaro regelmäßig in Sizilien, nur wenige Kilometer von seinem Heimatort Castelvetrano bei Marsala, versteckt hielt. Zuletzt 2015 soll er persönlich ein Machtwort zwischen Parteien des Clans gesprochen haben. Messina Denaro ist einer der meistgesuchten Schwerverbrecher der Welt und wird für zahlreiche Morde verantwortlich gemacht, darunter das Attentat auf den Antimafia-Staatsanwalt Giovanni Falcone 1992.
    In der Nacht zum Mittwoch wurden bei der Hafenstadt Marsala im Westen Siziliens 14 Männer verhaftet. Die Ermittler erhoffen sich neue Hinweise, um den seit 1993 untergetauchten Mafiaboss Matteo Messina Denaro zu finden. Aus Mitschnitten persönlicher Gespräche der Verhafteten geht hervor, dass sich Messina Denaro regelmäßig in Sizilien, nur wenige Kilometer von seinem Heimatort Castelvetrano bei Marsala, versteckt hielt. Zuletzt 2015 soll er persönlich ein Machtwort zwischen Parteien des Clans gesprochen haben. Messina Denaro ist einer der meistgesuchten Schwerverbrecher der Welt und wird für zahlreiche Morde verantwortlich gemacht, darunter das Attentat auf den Antimafia-Staatsanwalt Giovanni Falcone 1992.
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  • Zwei Mafia-Bosse festgenommen
    Am 29.01.2016 fasste die italienische Polizei in den Bergen oberhalb von Maropati in Kalabrien zwei der meistgesuchten Mafia-Bosse. Der 47-jährige Giuseppe Ferraro und der 37-jährige Giuseppe Crea wurden in einem Betonbunker hinter dichtem Gebüsch und Bäumen aufgespürt. Beide gehören der 'Ndrangheta an. Ferraro war seit 18 Jahren auf der Flucht und wurde in Abwesenheit wegen einer Serie von Morden verurteilt. Crea wurde seit zehn Jahren wegen mafiöser Vereinigung und Erpressung gesucht. Bei dem Zugriff, der erfolgte als die Männer schliefen, fielen keine Schüsse. Die Polizei fand ein Waffenarsenal mit Maschinenpistolen, Gewehren und Pistolen. Das Versteck stand seit einem Jahr unter Überwachung.
    Am 29.01.2016 fasste die italienische Polizei in den Bergen oberhalb von Maropati in Kalabrien zwei der meistgesuchten Mafia-Bosse. Der 47-jährige Giuseppe Ferraro und der 37-jährige Giuseppe Crea wurden in einem Betonbunker hinter dichtem Gebüsch und Bäumen aufgespürt. Beide gehören der 'Ndrangheta an. Ferraro war seit 18 Jahren auf der Flucht und wurde in Abwesenheit wegen einer Serie von Morden verurteilt. Crea wurde seit zehn Jahren wegen mafiöser Vereinigung und Erpressung gesucht. Bei dem Zugriff, der erfolgte als die Männer schliefen, fielen keine Schüsse. Die Polizei fand ein Waffenarsenal mit Maschinenpistolen, Gewehren und Pistolen. Das Versteck stand seit einem Jahr unter Überwachung.
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  • Präsident von Sporting Locri bedroht
    Am 10.01.2016 gegen 00:00 Uhr wurde der Präsident von Sporting Locri, Ferdinando Armeni, mehrfach bedroht. Unbekannte schlitzten die Reifen seines Autos auf und klebten Drohbriefe an die Wagenfenster. In einem Brief stand: "Wer hier normalerweise sitzt, wird am Boden bleiben, so wie deine Reifen." Hinter einer Scheibe befand sich der Kindersitz seiner dreieinhalbjährigen Tochter. Armeni trat kurz vor Silvester 2015 von seinem Amt zurück. Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt. #Bedrohung #FXPromi
    Am 10.01.2016 gegen 00:00 Uhr wurde der Präsident von Sporting Locri, Ferdinando Armeni, mehrfach bedroht. Unbekannte schlitzten die Reifen seines Autos auf und klebten Drohbriefe an die Wagenfenster. In einem Brief stand: "Wer hier normalerweise sitzt, wird am Boden bleiben, so wie deine Reifen." Hinter einer Scheibe befand sich der Kindersitz seiner dreieinhalbjährigen Tochter. Armeni trat kurz vor Silvester 2015 von seinem Amt zurück. Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt. #Bedrohung #FXPromi
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  • Elf mutmaßliche Mafiaboten festgenommen
    Am 02.08.2015 wurden in der Gegend von Trapani elf mutmaßliche Mafiosi festgenommen. Die Ermittler hatten monatelang ein Landgut überwacht, unter anderem mit unterirdischen Mikrophonen und Überwachungskameras in Baumwipfeln. Zunächst wurde der bekannte Mafiaboss Vito Gondola gefasst, der Pizzini unter Steinen versteckte. Die Festnahmen gelten als Erfolg bei der Jagd auf den seit 1993 untergetauchten Mafiaboss Matteo Messina Denaro, der zu lebenslanger Haft verurteilt ist.
    Am 02.08.2015 wurden in der Gegend von Trapani elf mutmaßliche Mafiosi festgenommen. Die Ermittler hatten monatelang ein Landgut überwacht, unter anderem mit unterirdischen Mikrophonen und Überwachungskameras in Baumwipfeln. Zunächst wurde der bekannte Mafiaboss Vito Gondola gefasst, der Pizzini unter Steinen versteckte. Die Festnahmen gelten als Erfolg bei der Jagd auf den seit 1993 untergetauchten Mafiaboss Matteo Messina Denaro, der zu lebenslanger Haft verurteilt ist.
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  • Falschgeld-Netz ausgehoben
    Die italienische Polizei hat ein chinesisch-italienisches Falschgeld-Netz ausgehoben. In der Operation „Shanghai Money“ nahmen die Carabinieri in Cosenza, Palermo, Neapel, Rom und Salerno zwölf Personen fest. Ihnen wird vorgeworfen, falsche Euro-Münzen aus China importiert und weiter vertrieben zu haben. Die illegale Prägeanstalt soll sich in Shanghai befinden. Die dort hergestellten Münzen sollen dann per Schiff in den Hafen von Neapel transportiert worden sein, um sie von dort aus im Euro-Gebiet zu verteilen.
    Die italienische Polizei hat ein chinesisch-italienisches Falschgeld-Netz ausgehoben. In der Operation „Shanghai Money“ nahmen die Carabinieri in Cosenza, Palermo, Neapel, Rom und Salerno zwölf Personen fest. Ihnen wird vorgeworfen, falsche Euro-Münzen aus China importiert und weiter vertrieben zu haben. Die illegale Prägeanstalt soll sich in Shanghai befinden. Die dort hergestellten Münzen sollen dann per Schiff in den Hafen von Neapel transportiert worden sein, um sie von dort aus im Euro-Gebiet zu verteilen.
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  • Großrazzia gegen 'Ndrangheta-Clan Grande Aracri
    Am 28.01.2015 schlossen italienische Anti-Mafia-Fahnder eine groß angelegte Razzia mit dem Codenamen 'Aemilia' ab. Über 1000 Carabinieri waren im Einsatz, um zeitgleich 117 Personen im Norden Italiens festzunehmen – darunter Clanmitglieder, Politiker, Beamte und Unternehmer. Weitere 46 wurden im Süden verhaftet. Gegen 200 Verdächtige wird noch ermittelt. Ihnen werden Geldwäsche, Erpressung, Wucher, illegaler Waffenbesitz und Bilanzfälschung vorgeworfen. Der Clan der Grande Aracri, der zur kalabrischen 'Ndrangheta gehört, soll seine Verbrechen grenzüberschreitend organisiert haben – mit Verbindungen nach Deutschland, Österreich und San Marino. In Deutschland wird gegen Italiener aus Fürth, Dernbach und Schwerte ermittelt. Güter im Wert von 100 Millionen Euro sollen beschlagnahmt werden. Ziel des Clans war es offenbar, eine Art Schattenregierung in der Provinz um die Stadt Reggio Emilia zu errichten. Die Ermittler konnten nachweisen, dass auch die Politik im Norden unterwandert wurde. Bei Wahlen in vier emilianischen Gemeinden soll die 'Ndrangheta in den vergangenen zwölf Jahren die Wahlen manipuliert haben. Verhaftet wurde auch der Vater des Nationalstürmers Vincenzo Iaquinta.
    Am 28.01.2015 schlossen italienische Anti-Mafia-Fahnder eine groß angelegte Razzia mit dem Codenamen 'Aemilia' ab. Über 1000 Carabinieri waren im Einsatz, um zeitgleich 117 Personen im Norden Italiens festzunehmen – darunter Clanmitglieder, Politiker, Beamte und Unternehmer. Weitere 46 wurden im Süden verhaftet. Gegen 200 Verdächtige wird noch ermittelt. Ihnen werden Geldwäsche, Erpressung, Wucher, illegaler Waffenbesitz und Bilanzfälschung vorgeworfen. Der Clan der Grande Aracri, der zur kalabrischen 'Ndrangheta gehört, soll seine Verbrechen grenzüberschreitend organisiert haben – mit Verbindungen nach Deutschland, Österreich und San Marino. In Deutschland wird gegen Italiener aus Fürth, Dernbach und Schwerte ermittelt. Güter im Wert von 100 Millionen Euro sollen beschlagnahmt werden. Ziel des Clans war es offenbar, eine Art Schattenregierung in der Provinz um die Stadt Reggio Emilia zu errichten. Die Ermittler konnten nachweisen, dass auch die Politik im Norden unterwandert wurde. Bei Wahlen in vier emilianischen Gemeinden soll die 'Ndrangheta in den vergangenen zwölf Jahren die Wahlen manipuliert haben. Verhaftet wurde auch der Vater des Nationalstürmers Vincenzo Iaquinta.
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  • Camorra verscharrt Giftmüll in der Toskana
    Am 30.12.2013 berichtete die Presse über Ermittlungen der Anti-Mafia-Staatsanwaltschaft unter Franco Roberti. Demnach hat die neapolitanische Camorra Giftmüll in einer Deponie bei Prato in der Toskana verscharrt. Die Ermittler entdeckten die Deponie, nachdem die Gebiete um Neapel gesättigt sind. Die Camorra weicht nun in andere Regionen aus, darunter die Toskana, Rumänien und China. Bereits im Juli 2013 wurden zwei Unternehmer aus Prato verhaftet und gegen 60 weitere Personen ermittelt, weil sie mit einem Camorra-Clan illegale Sondermülltransporte nach China und Nordafrika organisierten. Die Stadt Prato ist ein Zentrum der Textilindustrie mit vielen chinesischen Einwanderern, die in illegalen Fabriken arbeiten. Die Camorra nutzt Verbindungen zu chinesischen Kriminellen. Der Kronzeuge Carmine Schiavone sagte aus, dass der Giftmüll aus ganz Europa, auch aus Deutschland, stammt und radioaktive Abfälle umfasst. Die Ermittlungen laufen.
    Am 30.12.2013 berichtete die Presse über Ermittlungen der Anti-Mafia-Staatsanwaltschaft unter Franco Roberti. Demnach hat die neapolitanische Camorra Giftmüll in einer Deponie bei Prato in der Toskana verscharrt. Die Ermittler entdeckten die Deponie, nachdem die Gebiete um Neapel gesättigt sind. Die Camorra weicht nun in andere Regionen aus, darunter die Toskana, Rumänien und China. Bereits im Juli 2013 wurden zwei Unternehmer aus Prato verhaftet und gegen 60 weitere Personen ermittelt, weil sie mit einem Camorra-Clan illegale Sondermülltransporte nach China und Nordafrika organisierten. Die Stadt Prato ist ein Zentrum der Textilindustrie mit vielen chinesischen Einwanderern, die in illegalen Fabriken arbeiten. Die Camorra nutzt Verbindungen zu chinesischen Kriminellen. Der Kronzeuge Carmine Schiavone sagte aus, dass der Giftmüll aus ganz Europa, auch aus Deutschland, stammt und radioaktive Abfälle umfasst. Die Ermittlungen laufen.
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  • Balotelli greift Kameramann an
    Am 14.10.2013 gegen 11:00 Uhr griff der 23-jährige Fußballspieler Mario Balotelli bei seiner Ankunft in Neapel einen Kameramann an. Er versuchte, dem Pressevertreter die Videokamera zu entreißen und diese zu Boden zu werfen, wobei ein Mikrofon zerstört wurde. Die Polizei musste eingreifen und Balotelli in den Mannschaftsbus zurückdrängen. Der Vorfall ereignete sich vor dem WM-Qualifikationsspiel der italienischen Nationalmannschaft gegen Armenien. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung.
    Am 14.10.2013 gegen 11:00 Uhr griff der 23-jährige Fußballspieler Mario Balotelli bei seiner Ankunft in Neapel einen Kameramann an. Er versuchte, dem Pressevertreter die Videokamera zu entreißen und diese zu Boden zu werfen, wobei ein Mikrofon zerstört wurde. Die Polizei musste eingreifen und Balotelli in den Mannschaftsbus zurückdrängen. Der Vorfall ereignete sich vor dem WM-Qualifikationsspiel der italienischen Nationalmannschaft gegen Armenien. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung.
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  • 'Ndrangheta-Boss Domenico Leotta festgenommen
    Am 01.02.2013 wurde der 53-jährige Domenico Leotta, ein Anführer des 'Ndrangheta-Clans Pesce, in Kalabrien festgenommen. Er ließ sich widerstandslos abführen. Leotta war 2010 bei einer Razzia mit 40 Festnahmen entkommen. Ihm wird ein Dreifach-Mord 1994 in Genua vorgeworfen. Die Festnahme erfolgte nach knapp einjährigen Ermittlungen.
    Am 01.02.2013 wurde der 53-jährige Domenico Leotta, ein Anführer des 'Ndrangheta-Clans Pesce, in Kalabrien festgenommen. Er ließ sich widerstandslos abführen. Leotta war 2010 bei einer Razzia mit 40 Festnahmen entkommen. Ihm wird ein Dreifach-Mord 1994 in Genua vorgeworfen. Die Festnahme erfolgte nach knapp einjährigen Ermittlungen.
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  • Camorra-Boss Michele Zagaria festgenommen
    Am 07.12.2011 wurde der 53-jährige Michele Zagaria, Chef des Casalesi-Clans der Camorra, in einem Bunker unter einem Wohnhaus in Casapesenna bei Neapel von der Polizei verhaftet. Zagaria war einer der meistgesuchten und gefährlichsten Verbrecher Italiens und wurde in Abwesenheit bereits dreimal zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Beamten mussten sich durch eine dicke Stahlbetondecke graben, um ihn zu fassen. Bei seiner Festnahme sagte Zagaria: „Ihr habt gewonnen. Der Staat hat gewonnen.“ Innenministerin Anna Maria Cancellieri bezeichnete die Festnahme als großen Erfolg für den Staat. Zagaria wird Mord, Erpressung, Raub und Bildung einer Mafia-Vereinigung vorgeworfen.
    Am 07.12.2011 wurde der 53-jährige Michele Zagaria, Chef des Casalesi-Clans der Camorra, in einem Bunker unter einem Wohnhaus in Casapesenna bei Neapel von der Polizei verhaftet. Zagaria war einer der meistgesuchten und gefährlichsten Verbrecher Italiens und wurde in Abwesenheit bereits dreimal zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Beamten mussten sich durch eine dicke Stahlbetondecke graben, um ihn zu fassen. Bei seiner Festnahme sagte Zagaria: „Ihr habt gewonnen. Der Staat hat gewonnen.“ Innenministerin Anna Maria Cancellieri bezeichnete die Festnahme als großen Erfolg für den Staat. Zagaria wird Mord, Erpressung, Raub und Bildung einer Mafia-Vereinigung vorgeworfen.
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  • Mafia-Boss Antonio Pelle aus Krankenhaus geflohen
    Am 15.09.2011 gegen 10:00 Uhr floh der 49-jährige Mafia-Boss Antonio Pelle, auch „La Mamma“ genannt, aus dem Krankenhaus von Locri. Pelle, Chef des gleichnamigen Clans der kalabrischen 'Ndrangheta, saß seit einem Jahr wegen einer angeblichen Magersucht im Hausarrest. Die Ermittler vermuten, dass er die Krankheit mit Schlankheitsmitteln vortäuschte. Eine Überdosis dieser Pillen führte zu seinem Krankenhausaufenthalt. Pelle muss eine 13-jährige Haftstrafe wegen Zugehörigkeit zu einer Mafia-Organisation absitzen. Er war im Krankenhaus nicht ständig bewacht; seine Flucht wurde erst bei einer Kontrolle bemerkt. Ob er Helfer hatte, wird noch ermittelt. Sein Aufenthaltsort ist unbekannt.
    Am 15.09.2011 gegen 10:00 Uhr floh der 49-jährige Mafia-Boss Antonio Pelle, auch „La Mamma“ genannt, aus dem Krankenhaus von Locri. Pelle, Chef des gleichnamigen Clans der kalabrischen 'Ndrangheta, saß seit einem Jahr wegen einer angeblichen Magersucht im Hausarrest. Die Ermittler vermuten, dass er die Krankheit mit Schlankheitsmitteln vortäuschte. Eine Überdosis dieser Pillen führte zu seinem Krankenhausaufenthalt. Pelle muss eine 13-jährige Haftstrafe wegen Zugehörigkeit zu einer Mafia-Organisation absitzen. Er war im Krankenhaus nicht ständig bewacht; seine Flucht wurde erst bei einer Kontrolle bemerkt. Ob er Helfer hatte, wird noch ermittelt. Sein Aufenthaltsort ist unbekannt.
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  • Mordfall Meredith Kercher – Berufungsverfahren gegen Amanda Knox
    Am 05.09.2011 begann in Perugia die nächste Verhandlung im Berufungsverfahren der wegen Mordes an Meredith Kercher verurteilten Amanda Knox. Die Verteidigung wirft den Ermittlern Schlampereien bei der Spurensicherung vor, unter anderem das Fehlen von Gesichtsmasken und Pinzetten. Die Polizei weist diese Vorwürfe zurück. Der Prozess gegen Knox und ihren Ex-Freund Raffaele Sollecito dauerte elf Monate, über 100 Zeugen wurden vernommen. Die Urteilsverkündung 2009 stützte sich auf DNA-Spuren, einen blutigen Fußabdruck Sollecitos und simulierte Einbruchsspuren. Der Berufungsprozess soll im September 2011 enden. #Mord
    Am 05.09.2011 begann in Perugia die nächste Verhandlung im Berufungsverfahren der wegen Mordes an Meredith Kercher verurteilten Amanda Knox. Die Verteidigung wirft den Ermittlern Schlampereien bei der Spurensicherung vor, unter anderem das Fehlen von Gesichtsmasken und Pinzetten. Die Polizei weist diese Vorwürfe zurück. Der Prozess gegen Knox und ihren Ex-Freund Raffaele Sollecito dauerte elf Monate, über 100 Zeugen wurden vernommen. Die Urteilsverkündung 2009 stützte sich auf DNA-Spuren, einen blutigen Fußabdruck Sollecitos und simulierte Einbruchsspuren. Der Berufungsprozess soll im September 2011 enden. #Mord
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  • Macho oder Mafia – in Palermo eine berechtigte Frage
    Sizilien: Macho oder Mafia – in Palermo eine berechtigte Frage.
    Sizilien: Macho oder Mafia – in Palermo eine berechtigte Frage.
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  • Vater und vier Söhne erschossen
    Am 27.12.2010 gegen Abend überraschten mindestens zwei unbekannte Täter auf einem Bauernhof in Filandari bei Vibo Valentia in Kalabrien einen 61-jährigen Vater und seine vier Söhne im Alter von 19 bis 37 Jahren. Die Täter eröffneten mit Pistolen das Feuer auf die Familie. Vier der Opfer waren bei Eintreffen der Polizei tot, das fünfte starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Vater und zwei Söhne wurden außerhalb des Gebäudes gefunden, die beiden anderen im Haus. Nach ersten Erkenntnissen der Carabinieri handelt es sich nicht um einen Racheakt der 'Ndrangheta, sondern möglicherweise um einen Streit um Landbesitz. Es gibt einen Augenzeugen. Die Ermittler verfolgen eine präzise Spur zu den Tätern. #Mord
    Am 27.12.2010 gegen Abend überraschten mindestens zwei unbekannte Täter auf einem Bauernhof in Filandari bei Vibo Valentia in Kalabrien einen 61-jährigen Vater und seine vier Söhne im Alter von 19 bis 37 Jahren. Die Täter eröffneten mit Pistolen das Feuer auf die Familie. Vier der Opfer waren bei Eintreffen der Polizei tot, das fünfte starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Vater und zwei Söhne wurden außerhalb des Gebäudes gefunden, die beiden anderen im Haus. Nach ersten Erkenntnissen der Carabinieri handelt es sich nicht um einen Racheakt der 'Ndrangheta, sondern möglicherweise um einen Streit um Landbesitz. Es gibt einen Augenzeugen. Die Ermittler verfolgen eine präzise Spur zu den Tätern. #Mord
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  • Weihnachtsmann verhaftet mutmaßlichen Mafioso
    Am 24.12.2010 nahm ein als Weihnachtsmann verkleideter Polizist in Catania einen mutmaßlichen Mafioso fest. Der 37-jährige Salvatore Politini, der dem Mafiaclan Santapaola zugerechnet wird, wurde bei einer Schutzgelderpressung auf frischer Tat ertappt. Der falsche Weihnachtsmann hatte das Geschäft bereits mehrere Tage beobachtet. Der Ladenbesitzer zahlte monatlich etwa 260 Euro Schutzgeld. Der Polizist ließ seinen Sack mit Geschenken fallen und nahm Politini fest.
    Am 24.12.2010 nahm ein als Weihnachtsmann verkleideter Polizist in Catania einen mutmaßlichen Mafioso fest. Der 37-jährige Salvatore Politini, der dem Mafiaclan Santapaola zugerechnet wird, wurde bei einer Schutzgelderpressung auf frischer Tat ertappt. Der falsche Weihnachtsmann hatte das Geschäft bereits mehrere Tage beobachtet. Der Ladenbesitzer zahlte monatlich etwa 260 Euro Schutzgeld. Der Polizist ließ seinen Sack mit Geschenken fallen und nahm Politini fest.
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  • Mafiaboss Antonio Iovine festgenommen
    Am 17.11.2010 wurde der seit 14 Jahren flüchtige Mafiaboss Antonio Iovine in einem Haus nördlich von Neapel festgenommen. Der 46-jährige Anführer des Casalesi-Clans versteckte sich in einem Hohlraum in der Wand eines Hauses in Casal di Principe. Bei Eintreffen der Polizei versuchte er, sich mit einem Sprung vom Balkon zu retten, wurde jedoch gefasst und leistete keinen Widerstand. Iovine war gemeinsam mit 15 anderen Camorra-Bossen in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
    Am 17.11.2010 wurde der seit 14 Jahren flüchtige Mafiaboss Antonio Iovine in einem Haus nördlich von Neapel festgenommen. Der 46-jährige Anführer des Casalesi-Clans versteckte sich in einem Hohlraum in der Wand eines Hauses in Casal di Principe. Bei Eintreffen der Polizei versuchte er, sich mit einem Sprung vom Balkon zu retten, wurde jedoch gefasst und leistete keinen Widerstand. Iovine war gemeinsam mit 15 anderen Camorra-Bossen in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
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  • Führender Mafia-Boss gefasst
    Am 23.10.2010 wurde der seit 1999 gesuchte Mafia-Boss Gerlandino Messina in Favara bei Agrigent auf Sizilien gefasst. Der 38-Jährige zählte zu den dreißig gefährlichsten flüchtigen Mafia-Kriminellen Italiens und war wegen Zugehörigkeit zur Mafia und Mordes in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt. Bei seiner Festnahme war er mit zwei Pistolen bewaffnet, leistete jedoch keinen Widerstand. Innenminister Roberto Maroni sprach von einem „tödlichen Stoß“ für die Mafia.
    Am 23.10.2010 wurde der seit 1999 gesuchte Mafia-Boss Gerlandino Messina in Favara bei Agrigent auf Sizilien gefasst. Der 38-Jährige zählte zu den dreißig gefährlichsten flüchtigen Mafia-Kriminellen Italiens und war wegen Zugehörigkeit zur Mafia und Mordes in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt. Bei seiner Festnahme war er mit zwei Pistolen bewaffnet, leistete jedoch keinen Widerstand. Innenminister Roberto Maroni sprach von einem „tödlichen Stoß“ für die Mafia.
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  • Dritter Hauptverdächtiger der Mafia-Blutrache gefasst
    Zweieinhalb Jahre nach der Blutrache eines Mafiaclans der 'Ndrangheta an sechs Landsleuten in Duisburg ist in der Mafia-Hochburg San Luca der dritte Hauptverdächtige Sebastiano Nirta gefasst worden. Deutsche Ermittler wirkten eine Woche lang an den Vorbereitungen mit. Ein deutscher Zeuge aus einem Düsseldorfer Waffenhandel identifizierte Giovanni Strangio vor dem Bezirksgericht in Kalabrien, der über Videokonferenz zugeschaltet war. Strangio versuchte, seine Frisur zu verändern, wurde aber erkannt. Strangio und sein Schwager Giuseppe Nirta sind vermutlich die Todesschützen vor dem Mafia-Restaurant Da Bruno in Duisburg. Sebastiano Nirta wurde anhand von DNA-Spuren auf seiner Unterhose identifiziert. Mit ihm wurden am Donnerstag auch die beiden Frauen Angela und Theresa Strangio festgenommen, die in E-Mails über die Täter geschrieben hatten.
    Zweieinhalb Jahre nach der Blutrache eines Mafiaclans der 'Ndrangheta an sechs Landsleuten in Duisburg ist in der Mafia-Hochburg San Luca der dritte Hauptverdächtige Sebastiano Nirta gefasst worden. Deutsche Ermittler wirkten eine Woche lang an den Vorbereitungen mit. Ein deutscher Zeuge aus einem Düsseldorfer Waffenhandel identifizierte Giovanni Strangio vor dem Bezirksgericht in Kalabrien, der über Videokonferenz zugeschaltet war. Strangio versuchte, seine Frisur zu verändern, wurde aber erkannt. Strangio und sein Schwager Giuseppe Nirta sind vermutlich die Todesschützen vor dem Mafia-Restaurant Da Bruno in Duisburg. Sebastiano Nirta wurde anhand von DNA-Spuren auf seiner Unterhose identifiziert. Mit ihm wurden am Donnerstag auch die beiden Frauen Angela und Theresa Strangio festgenommen, die in E-Mails über die Täter geschrieben hatten.
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  • Mafia-Boss Gianni Nicchi (28) festgenommen
    Am 05.12.2009 nahm die italienische Polizei in Palermo den 28-jährigen Gianni Nicchi fest. Er gilt als die Nummer zwei der Cosa Nostra. Die Festnahme erfolgte im Rahmen eines größeren Anti-Mafia-Einschlags. Nicchi war der letzte noch flüchtige große Kriminelle aus Palermo. Die Ermittlungen laufen weiter.
    Am 05.12.2009 nahm die italienische Polizei in Palermo den 28-jährigen Gianni Nicchi fest. Er gilt als die Nummer zwei der Cosa Nostra. Die Festnahme erfolgte im Rahmen eines größeren Anti-Mafia-Einschlags. Nicchi war der letzte noch flüchtige große Kriminelle aus Palermo. Die Ermittlungen laufen weiter.
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  • Mafiaboss Setola durch Kanal entkommen
    Am 12.01.2009 gegen Abend entkam der Mafiaboss Giuseppe Setola bei einer Razzia in Caserta durch einen Abwasserkanal. Die Polizei fand in einer etwa 50 Quadratmeter großen Wohnung eine Geheimtür unter einem Bett, die mit einem komplizierten Verschlusssystem gesichert war. Setola ließ seine Frau zurück, die von der Polizei befragt wurde. Polizisten und Taucher verfolgten die Gesuchten, konnten sie jedoch bis zum späten Montag nicht finden. Setola steht auf der Liste der 30 meistgesuchten Kriminellen Italiens und ist ein mutmaßlicher Anführer der neapolitanischen Camorra. Er war seit vergangenem Jahr auf der Flucht, nachdem er aus dem Hausarrest entkommen war. Setola ist wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt und soll die Ermordung von sechs afrikanischen Einwanderern am 18. September in Neapel geplant haben.
    Am 12.01.2009 gegen Abend entkam der Mafiaboss Giuseppe Setola bei einer Razzia in Caserta durch einen Abwasserkanal. Die Polizei fand in einer etwa 50 Quadratmeter großen Wohnung eine Geheimtür unter einem Bett, die mit einem komplizierten Verschlusssystem gesichert war. Setola ließ seine Frau zurück, die von der Polizei befragt wurde. Polizisten und Taucher verfolgten die Gesuchten, konnten sie jedoch bis zum späten Montag nicht finden. Setola steht auf der Liste der 30 meistgesuchten Kriminellen Italiens und ist ein mutmaßlicher Anführer der neapolitanischen Camorra. Er war seit vergangenem Jahr auf der Flucht, nachdem er aus dem Hausarrest entkommen war. Setola ist wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt und soll die Ermordung von sechs afrikanischen Einwanderern am 18. September in Neapel geplant haben.
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