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Am 27.01.2011 gegen Abend kehrte der Friedensnobelpreisträger Mohammed al-Baradei nach Kairo zurück, um sich an die Spitze der Proteste zu stellen. Laut al-Dschasira wird er in Kairo festgehalten und darf ein bestimmtes Gebiet nicht verlassen. Die Polizei setzte Wasserwerfer gegen ihn ein. Zudem wurden zahlreiche Oppositionelle festgenommen, darunter 25 führende Mitglieder der Muslimbruderschaft. Die Polizei hat Anweisung, notfalls direkt auf Demonstranten zu schießen. Internet und Mobilfunknetze wurden gekappt.Am 27.01.2011 gegen Abend kehrte der Friedensnobelpreisträger Mohammed al-Baradei nach Kairo zurück, um sich an die Spitze der Proteste zu stellen. Laut al-Dschasira wird er in Kairo festgehalten und darf ein bestimmtes Gebiet nicht verlassen. Die Polizei setzte Wasserwerfer gegen ihn ein. Zudem wurden zahlreiche Oppositionelle festgenommen, darunter 25 führende Mitglieder der Muslimbruderschaft. Die Polizei hat Anweisung, notfalls direkt auf Demonstranten zu schießen. Internet und Mobilfunknetze wurden gekappt.0 Geteilt
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Am 22.12.2013 verurteilte ein Gericht in Kairo drei prominente Aktivisten der Revolution von 2011, Ahmed Maher, Ahmed Duma und Mohammed Adel, zu jeweils drei Jahren Gefängnis. Die drei Mitgründer der Jugendbewegung 6. April wurden wegen Teilnahme an einer illegalen Demonstration und tätlichen Angriffs auf Polizisten verurteilt. Sie bestritten die Anschuldigungen. Es handelt sich um die erste Verurteilung auf Grundlage eines neuen Versammlungsgesetzes, das Demonstrationen von einer polizeilichen Erlaubnis abhängig macht. Das Gericht verhängte die Höchststrafe von drei Jahren sowie eine Geldstrafe von jeweils 50.000 ägyptischen Pfund (ca. 5.300 Euro). Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.Am 22.12.2013 verurteilte ein Gericht in Kairo drei prominente Aktivisten der Revolution von 2011, Ahmed Maher, Ahmed Duma und Mohammed Adel, zu jeweils drei Jahren Gefängnis. Die drei Mitgründer der Jugendbewegung 6. April wurden wegen Teilnahme an einer illegalen Demonstration und tätlichen Angriffs auf Polizisten verurteilt. Sie bestritten die Anschuldigungen. Es handelt sich um die erste Verurteilung auf Grundlage eines neuen Versammlungsgesetzes, das Demonstrationen von einer polizeilichen Erlaubnis abhängig macht. Das Gericht verhängte die Höchststrafe von drei Jahren sowie eine Geldstrafe von jeweils 50.000 ägyptischen Pfund (ca. 5.300 Euro). Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.0 Geteilt
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Am 19.09.2008 wurden in der ägyptischen Wüste elf Urlauber entführt, darunter fünf Deutsche, fünf Italiener und eine Rumänin. Am 29.09.2008 wurden sie befreit. Die deutschen Touristen sind eine 60-jährige Frau und ein 56-jähriger Mann aus Hessen, ein 37-jähriger Mann und eine 69-jährige Frau aus Baden-Württemberg sowie ein 65-jähriger Mann aus Berlin. Die Befreiung erfolgte durch eine ägyptische Spezialeinheit, nachdem sudanesische Soldaten sechs Entführer erschossen und zwei weitere festgenommen hatten. Deutsche Spezialkräfte (GSG9, Bundespolizei, BKA) standen im Grenzgebiet zwischen Tschad und Sudan bereit, kamen aber nicht mehr zum Einsatz. Die Geiseln sind wohlauf und sollen nach medizinischer Untersuchung in ihre Heimatländer zurückkehren. Es wurde kein Lösegeld gezahlt. #GeiselnahmeAm 19.09.2008 wurden in der ägyptischen Wüste elf Urlauber entführt, darunter fünf Deutsche, fünf Italiener und eine Rumänin. Am 29.09.2008 wurden sie befreit. Die deutschen Touristen sind eine 60-jährige Frau und ein 56-jähriger Mann aus Hessen, ein 37-jähriger Mann und eine 69-jährige Frau aus Baden-Württemberg sowie ein 65-jähriger Mann aus Berlin. Die Befreiung erfolgte durch eine ägyptische Spezialeinheit, nachdem sudanesische Soldaten sechs Entführer erschossen und zwei weitere festgenommen hatten. Deutsche Spezialkräfte (GSG9, Bundespolizei, BKA) standen im Grenzgebiet zwischen Tschad und Sudan bereit, kamen aber nicht mehr zum Einsatz. Die Geiseln sind wohlauf und sollen nach medizinischer Untersuchung in ihre Heimatländer zurückkehren. Es wurde kein Lösegeld gezahlt. #Geiselnahme0 Geteilt
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Am 19.09.2008 wurde eine Touristengruppe im Südwesten Ägyptens überfallen und in den Sudan verschleppt. Die Gruppe besteht aus 19 Personen, darunter Deutsche, fünf Italiener, acht Ägypter und eine Rumänin. Die Entführer forderten sechs Millionen Euro Lösegeld. Nach sudanesischen Angaben überquerten die Kidnapper mit ihren Geiseln am 25.09.2008 die Grenze nach Libyen. Ein libyscher Regierungsvertreter erklärte jedoch, dass die Geiseln und ihre Entführer nicht in Libyen seien. Ein ägyptischer Regierungsbeamter äußerte die Sorge, dass die Entführer den Tschad erreichen könnten. Einer der Täter stamme möglicherweise aus dem Tschad. Die Identität der Entführer ist nicht gesichert, mindestens einer soll Englisch sprechen können. Das Auswärtige Amt in Berlin arbeitet mit einem Krisenstab an der Freilassung. #EntführungAm 19.09.2008 wurde eine Touristengruppe im Südwesten Ägyptens überfallen und in den Sudan verschleppt. Die Gruppe besteht aus 19 Personen, darunter Deutsche, fünf Italiener, acht Ägypter und eine Rumänin. Die Entführer forderten sechs Millionen Euro Lösegeld. Nach sudanesischen Angaben überquerten die Kidnapper mit ihren Geiseln am 25.09.2008 die Grenze nach Libyen. Ein libyscher Regierungsvertreter erklärte jedoch, dass die Geiseln und ihre Entführer nicht in Libyen seien. Ein ägyptischer Regierungsbeamter äußerte die Sorge, dass die Entführer den Tschad erreichen könnten. Einer der Täter stamme möglicherweise aus dem Tschad. Die Identität der Entführer ist nicht gesichert, mindestens einer soll Englisch sprechen können. Das Auswärtige Amt in Berlin arbeitet mit einem Krisenstab an der Freilassung. #Entführung0 Geteilt
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Am 19.09.2008 gegen unbekannte Uhrzeit wurden 19 Teilnehmer einer Wüstensafari im südlichen Grenzgebiet Ägyptens entführt und in den Sudan verschleppt. Die Gruppe besteht aus fünf Deutschen, fünf Italienern, einer Rumänin und acht ägyptischen Begleitern. Nach Angaben des sudanesischen Außenministeriums sollen die Geiseln über die Grenze nach Libyen gebracht worden sein. Die Entführer verlangen ein Lösegeld in Millionenhöhe. Die Bundesregierung führt in Absprache mit den Heimatländern der anderen Opfer Verhandlungen. Die ägyptische Regierung hat direkte Gespräche mit den Geiselnehmern aufgenommen. Die Sicherheitskräfte haben das Lager der Entführer umstellt, die Flucht der Täter konnte jedoch nicht verhindert werden. #EntführungAm 19.09.2008 gegen unbekannte Uhrzeit wurden 19 Teilnehmer einer Wüstensafari im südlichen Grenzgebiet Ägyptens entführt und in den Sudan verschleppt. Die Gruppe besteht aus fünf Deutschen, fünf Italienern, einer Rumänin und acht ägyptischen Begleitern. Nach Angaben des sudanesischen Außenministeriums sollen die Geiseln über die Grenze nach Libyen gebracht worden sein. Die Entführer verlangen ein Lösegeld in Millionenhöhe. Die Bundesregierung führt in Absprache mit den Heimatländern der anderen Opfer Verhandlungen. Die ägyptische Regierung hat direkte Gespräche mit den Geiselnehmern aufgenommen. Die Sicherheitskräfte haben das Lager der Entführer umstellt, die Flucht der Täter konnte jedoch nicht verhindert werden. #Entführung0 Geteilt
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Am 19.09.2008 wurden in der südägyptischen Wüste Gilf al Kebir nahe der Grenze zum Sudan 19 Personen entführt, darunter elf Touristen (fünf Deutsche, fünf Italiener, ein Rumäne) und acht ägyptische Begleiter. Die Entführer drohten telefonisch mit der Tötung der Geiseln, falls ein Befreiungsversuch mit Flugzeugen unternommen werde. Die Anrufe des entführten ägyptischen Reiseführers bei seiner deutschen Frau wurden in den Sudan zurückverfolgt. Ägyptische und sudanesische Sicherheitsbehörden orteten die Gruppe im Grenzbereich zwischen Sudan, Libyen und Ägypten in der Gegend von Dschebel Uweinat. Der ägyptische Tourismusminister Suhair Garana wies Todesdrohungen zurück und erklärte, den Geiseln gehe es gut. Er bestätigte Lösegeldforderungen von bis zu 15 Millionen Dollar. Die Regierung in Kairo habe keinen Kontakt zu den Entführern, deren Identität unbekannt sei. Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes bemüht sich um Aufklärung und Freilassung der Bundesbürger. #EntführungAm 19.09.2008 wurden in der südägyptischen Wüste Gilf al Kebir nahe der Grenze zum Sudan 19 Personen entführt, darunter elf Touristen (fünf Deutsche, fünf Italiener, ein Rumäne) und acht ägyptische Begleiter. Die Entführer drohten telefonisch mit der Tötung der Geiseln, falls ein Befreiungsversuch mit Flugzeugen unternommen werde. Die Anrufe des entführten ägyptischen Reiseführers bei seiner deutschen Frau wurden in den Sudan zurückverfolgt. Ägyptische und sudanesische Sicherheitsbehörden orteten die Gruppe im Grenzbereich zwischen Sudan, Libyen und Ägypten in der Gegend von Dschebel Uweinat. Der ägyptische Tourismusminister Suhair Garana wies Todesdrohungen zurück und erklärte, den Geiseln gehe es gut. Er bestätigte Lösegeldforderungen von bis zu 15 Millionen Dollar. Die Regierung in Kairo habe keinen Kontakt zu den Entführern, deren Identität unbekannt sei. Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes bemüht sich um Aufklärung und Freilassung der Bundesbürger. #Entführung0 Geteilt
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Am 19.09.2008 wurden fünf Deutsche, fünf Italiener und eine Rumänin zusammen mit ihren acht ägyptischen Begleitern in der Wüstenregion Gilf el Kebir nahe der sudanesischen Grenze entführt. Vier maskierte und bewaffnete Männer überfielen die in vier Geländewagen reisende Gruppe. Das ägyptische Außenministerium dementierte am 22.09.2008 Berichte über eine Freilassung und bezeichnete die Lage als unverändert. Die Behörden bemühen sich weiterhin um die Freilassung der 19 Entführten. Ein terroristischer Hintergrund wurde von der ägyptischen Regierung ausgeschlossen; es handele sich um Kriminelle. #GeiselnahmeAm 19.09.2008 wurden fünf Deutsche, fünf Italiener und eine Rumänin zusammen mit ihren acht ägyptischen Begleitern in der Wüstenregion Gilf el Kebir nahe der sudanesischen Grenze entführt. Vier maskierte und bewaffnete Männer überfielen die in vier Geländewagen reisende Gruppe. Das ägyptische Außenministerium dementierte am 22.09.2008 Berichte über eine Freilassung und bezeichnete die Lage als unverändert. Die Behörden bemühen sich weiterhin um die Freilassung der 19 Entführten. Ein terroristischer Hintergrund wurde von der ägyptischen Regierung ausgeschlossen; es handele sich um Kriminelle. #Geiselnahme0 Geteilt
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Am 24.11.2013 gegen 00:00 Uhr wurde der deutsch-ägyptische Publizist Hamed Abdel-Samad in Kairo von Kriminellen entführt. Er wurde mit einer Pistole bedroht, geschlagen und ihm wurde Folter angedroht. Hintergrund ist eine offene Geldforderung eines Geschäftspartners seit 2011. Am 26.11.2013 meldete er sich bei der deutschen Botschaft und kehrte in sein Hotel zurück. Der 41-Jährige erlitt einen Nervenzusammenbruch und leidet unter starken Rückenschmerzen. #EntführungAm 24.11.2013 gegen 00:00 Uhr wurde der deutsch-ägyptische Publizist Hamed Abdel-Samad in Kairo von Kriminellen entführt. Er wurde mit einer Pistole bedroht, geschlagen und ihm wurde Folter angedroht. Hintergrund ist eine offene Geldforderung eines Geschäftspartners seit 2011. Am 26.11.2013 meldete er sich bei der deutschen Botschaft und kehrte in sein Hotel zurück. Der 41-Jährige erlitt einen Nervenzusammenbruch und leidet unter starken Rückenschmerzen. #Entführung0 Geteilt
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Am 23.11.2011 gegen Mitternacht wurde die ägyptisch-amerikanische Journalistin Mona al-Tahawy während der Proteste in Kairo von Angehörigen der Ordnungspolizei festgenommen, als sie Straßenschlachten zwischen Polizei und Demonstranten in der Nähe des Tahrir-Platzes fotografierte. Anschließend wurde ihr die Augen verbunden und sie sexuell misshandelt. Sie erlitt durch Schläge Brüche am linken Arm und der rechten Hand. Ein Angehöriger der Militärpolizei entschuldigte sich später für das Verhalten der Polizei.Am 23.11.2011 gegen Mitternacht wurde die ägyptisch-amerikanische Journalistin Mona al-Tahawy während der Proteste in Kairo von Angehörigen der Ordnungspolizei festgenommen, als sie Straßenschlachten zwischen Polizei und Demonstranten in der Nähe des Tahrir-Platzes fotografierte. Anschließend wurde ihr die Augen verbunden und sie sexuell misshandelt. Sie erlitt durch Schläge Brüche am linken Arm und der rechten Hand. Ein Angehöriger der Militärpolizei entschuldigte sich später für das Verhalten der Polizei.0 Geteilt
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