Am 15.03.2012 verurteilte Richterin Tatjana Wasjutschenko den Unternehmer Alexej Koslow zu fünf Jahren Haft wegen Unterschlagung und Geldwäsche. Koslow, der bereits zuvor für dieselben Vorwürfe verurteilt worden war, muss noch knapp zwei Jahre absitzen. Seine Frau, die Journalistin Olga Romanowa, erklärte, das Urteil sei bereits vor der Verlesung bekannt gewesen. Sie habe Hinweise, dass im Gefängnis ein Auftragsmord an Koslow vorbereitet werde. Koslow war im Juli 2008 festgenommen worden, nachdem er sich mit seinem Geschäftspartner, dem Ex-Senator Wladimir Slutsker, überworfen hatte. Die Verteidigung kritisierte, dass wichtige Zeugen nicht geladen wurden. Koslow ist zum Symbol des Widerstands gegen das korrupte Gerichtssystem geworden.
Am 15.03.2012 verurteilte Richterin Tatjana Wasjutschenko den Unternehmer Alexej Koslow zu fünf Jahren Haft wegen Unterschlagung und Geldwäsche. Koslow, der bereits zuvor für dieselben Vorwürfe verurteilt worden war, muss noch knapp zwei Jahre absitzen. Seine Frau, die Journalistin Olga Romanowa, erklärte, das Urteil sei bereits vor der Verlesung bekannt gewesen. Sie habe Hinweise, dass im Gefängnis ein Auftragsmord an Koslow vorbereitet werde. Koslow war im Juli 2008 festgenommen worden, nachdem er sich mit seinem Geschäftspartner, dem Ex-Senator Wladimir Slutsker, überworfen hatte. Die Verteidigung kritisierte, dass wichtige Zeugen nicht geladen wurden. Koslow ist zum Symbol des Widerstands gegen das korrupte Gerichtssystem geworden.