19 Touristen entführt, darunter fünf Deutsche
Am 19.09.2008 wurden in der südägyptischen Wüste Gilf al Kebir nahe der Grenze zum Sudan 19 Personen entführt, darunter elf Touristen (fünf Deutsche, fünf Italiener, ein Rumäne) und acht ägyptische Begleiter. Die Entführer drohten telefonisch mit der Tötung der Geiseln, falls ein Befreiungsversuch mit Flugzeugen unternommen werde. Die Anrufe des entführten ägyptischen Reiseführers bei seiner deutschen Frau wurden in den Sudan zurückverfolgt. Ägyptische und sudanesische Sicherheitsbehörden orteten die Gruppe im Grenzbereich zwischen Sudan, Libyen und Ägypten in der Gegend von Dschebel Uweinat. Der ägyptische Tourismusminister Suhair Garana wies Todesdrohungen zurück und erklärte, den Geiseln gehe es gut. Er bestätigte Lösegeldforderungen von bis zu 15 Millionen Dollar. Die Regierung in Kairo habe keinen Kontakt zu den Entführern, deren Identität unbekannt sei. Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes bemüht sich um Aufklärung und Freilassung der Bundesbürger. #Entführung
Am 19.09.2008 wurden in der südägyptischen Wüste Gilf al Kebir nahe der Grenze zum Sudan 19 Personen entführt, darunter elf Touristen (fünf Deutsche, fünf Italiener, ein Rumäne) und acht ägyptische Begleiter. Die Entführer drohten telefonisch mit der Tötung der Geiseln, falls ein Befreiungsversuch mit Flugzeugen unternommen werde. Die Anrufe des entführten ägyptischen Reiseführers bei seiner deutschen Frau wurden in den Sudan zurückverfolgt. Ägyptische und sudanesische Sicherheitsbehörden orteten die Gruppe im Grenzbereich zwischen Sudan, Libyen und Ägypten in der Gegend von Dschebel Uweinat. Der ägyptische Tourismusminister Suhair Garana wies Todesdrohungen zurück und erklärte, den Geiseln gehe es gut. Er bestätigte Lösegeldforderungen von bis zu 15 Millionen Dollar. Die Regierung in Kairo habe keinen Kontakt zu den Entführern, deren Identität unbekannt sei. Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes bemüht sich um Aufklärung und Freilassung der Bundesbürger. #Entführung
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Entführung der Block-Kinder
Am 31.12.2023 gegen Mitternacht wurden zwei Kinder der Familie Block während des Silvesterfeuerwerks in Gråsten (Gravenstein) in einen Wagen gezerrt und nach Deutschland gebracht. Ein mutmaßlicher Entführer, der früher als Model und Fitnesstrainer arbeitete, sagte als Zeuge aus, dass das Team aufgeregt und ängstlich gewesen sei, aber geglaubt habe, die Kinder retten zu müssen. Der Cheforganisator habe die Aktion als rechtmäßig dargestellt. Der 35-jährige Zeuge, der elf Jahre in Hamburg lebte, sollte mit den Kindern kommunizieren. Die Hamburger Unternehmerin Christina Block ist angeklagt, die Entführung beauftragt zu haben, bestreitet dies jedoch. Sechs weitere Angeklagte sind beteiligt. #Entführung
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11-jähriges Mädchen entführt
Am 10.06.1991 gegen 08:00 Uhr wurde die elfjährige Jaycee Lee Dugard in South Lake Tahoe, Kalifornien, auf dem Weg zur Bushaltestelle von einem Paar in ein Auto gezerrt. Das Mädchen wehrte sich laut schreiend und mit Fußtritten. Der Stiefvater verfolgte den Wagen auf dem Fahrrad, verlor ihn jedoch. Die bundesweite Fahndung blieb erfolglos. Das Opfer wurde 18 Jahre lang in einem schalldichten Verschlag im Hinterhof des mutmaßlichen Entführers Phillip Garrido in Antioch gefangen gehalten, wo es zwei Töchter zur Welt brachte. Die Täter wurden am 26.08.2009 festgenommen. #Entführung
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23 Erdölarbeiter entführt
Am 08.03.2011 wurden im Südosten Kolumbiens 23 Mitarbeiter des kanadischen Ölunternehmens Talisman Energy entführt. Die Tat ereignete sich etwa 480 Kilometer östlich von Bogota im Bezirk Cumaribo, einem nur mit Hubschraubern erreichbaren Gebiet. Drei Unbekannte drangen in das Lager ein und zwangen die kolumbianischen Arbeiter, mit ihnen an einen unbekannten Ort zu gehen. Nach Angaben des Gouverneurs von Vichada, Juan Carlos Avila, und der Streitkräfte handelt es sich bei den Entführern vermutlich um Mitglieder der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc). Soldaten wurden entsandt, um nach den Arbeitern zu suchen. #Entführung
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Bankiersfrau Maria Bögerl entführt
Am 12.05.2010 gegen 11:00 Uhr verschwand die 54-jährige Maria Bögerl, Ehefrau des Vorstandsvorsitzenden der Heidenheimer Sparkasse. Die Familie erhielt eine Lösegeldforderung und deponierte 300.000 Euro an der Autobahn A7 zwischen den Anschlussstellen Heidenheim und Oberkochen, doch das Geld wurde nicht abgeholt. Daraufhin schaltete die Familie am Donnerstag die Polizei ein. Seitdem gab es keinen Kontakt mehr zu den Entführern. Etwa 100 Polizisten durchkämmen ein Waldgebiet zwischen der A7-Anschlussstelle Heidenheim und Aalen. Ein Hubschraubereinsatz war wegen schlechten Wetters nicht möglich. Die Polizei sucht auch nach dem Fahrzeug der Entführten. Hinweise aus der Bevölkerung sind bislang spärlich. #Entführung
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Deutsche Geisel (61) und Sohn entführt
Am 06.02.2007 wurden die 61-jährige Hannelore K. und ihr Sohn Sinan aus ihrem Haus im Bagdader Bezirk Ghasalija entführt. Die Entführergruppe "Brigade der Pfeile der Rechtschaffenheit" forderte den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan innerhalb von zehn Tagen. Ein erstes Ultimatum war am 21.03.2007 verstrichen. Am 02.04.2007 veröffentlichten die Entführer ein neues Video mit einer verlängerten Frist von weiteren zehn Tagen. Andernfalls drohen sie mit der Tötung der Geiseln. Die Bundesregierung ist eingeschaltet. #Entführung
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Deutscher Entwicklungshelfer entführt
Am Wochenende des 18./19.04.2015 wurde ein deutscher Mitarbeiter der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in der nordafghanischen Provinz Kundus von Taliban-Kämpfern unter dem lokalen Kommandeur Ghulam Hasrat entführt. Die Taliban bestätigten die Entführung am Donnerstag, 23.04.2015. Ein Taliban-Kämpfer namens Mullah Wali erklärte, der Deutsche werde festgehalten, eine Entscheidung über sein Schicksal sei noch nicht gefallen. Ein hochrangiger Polizist in Kundus bestätigte die Entführung und gab an, der Geisel gehe es den Umständen entsprechend gut. Die Polizei sei nicht über die Reise des Deutschen von Kundus nach Masar-i-Scharif informiert gewesen. Ein Augenzeuge aus dem Distrikt Char Darah berichtete, am Montag, 20.04.2015, einen Ausländer auf einem Motorrad mit einer Taliban-Gruppe gesehen zu haben; die Taliban hätten auf Nachfrage erklärt, der Ausländer sei „Geld“, was auf Lösegeldforderungen hindeutet. Die Bundesregierung und das Auswärtige Amt sind eingeschaltet. #Entführung
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