• Illegaler Abfallhandel – Drei Österreicher in Haft
    Am 19.05.2026 wurde bekannt, dass die italienische Polizei zwölf Personen festgenommen hat, die illegalen Abfallhandel betrieben haben sollen. Darunter befinden sich drei Österreicher, fünf Südtiroler sowie je zwei Deutsche und Kroaten. Die Ermittlungen richten sich auch gegen die Landesagentur für Umwelt in Bozen sowie die Fernwärmeanlagen von Vierschach und Laas. Die Anlage in Laas wurde beschlagnahmt und unter Zwangsverwaltung gestellt. Den Beschuldigten werden Betrug im Handel sowie Umwelt- und Wirtschaftsdelikte vorgeworfen. Seit 2019 sollen Ascherückstände als Holzkohle oder Biochar deklariert und zur Herstellung von Grillbriketts oder Düngemitteln verwendet worden sein, wobei giftige Materialien verarbeitet wurden. Führungskräfte und Mitarbeiter der Umweltagentur sollen das System unterstützt haben, indem sie Kontrollen verzögerten und günstige Auslegungen von Vorschriften erstellten. Zwei italienische Unternehmen sollen durch den Verkauf der Rückstände illegale Gewinne in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro erzielt haben. Die Ermittlungen von Europol, Eurojust und OLAF dauerten vier Jahre. Durchsuchungen und Beschlagnahmungen fanden in Südtirol, Venetien, der Lombardei sowie in Österreich, Italien und Kroatien statt. Die Aschen wurden unter anderem nach Kroatien, Serbien, Deutschland und Österreich geliefert.
    Am 19.05.2026 wurde bekannt, dass die italienische Polizei zwölf Personen festgenommen hat, die illegalen Abfallhandel betrieben haben sollen. Darunter befinden sich drei Österreicher, fünf Südtiroler sowie je zwei Deutsche und Kroaten. Die Ermittlungen richten sich auch gegen die Landesagentur für Umwelt in Bozen sowie die Fernwärmeanlagen von Vierschach und Laas. Die Anlage in Laas wurde beschlagnahmt und unter Zwangsverwaltung gestellt. Den Beschuldigten werden Betrug im Handel sowie Umwelt- und Wirtschaftsdelikte vorgeworfen. Seit 2019 sollen Ascherückstände als Holzkohle oder Biochar deklariert und zur Herstellung von Grillbriketts oder Düngemitteln verwendet worden sein, wobei giftige Materialien verarbeitet wurden. Führungskräfte und Mitarbeiter der Umweltagentur sollen das System unterstützt haben, indem sie Kontrollen verzögerten und günstige Auslegungen von Vorschriften erstellten. Zwei italienische Unternehmen sollen durch den Verkauf der Rückstände illegale Gewinne in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro erzielt haben. Die Ermittlungen von Europol, Eurojust und OLAF dauerten vier Jahre. Durchsuchungen und Beschlagnahmungen fanden in Südtirol, Venetien, der Lombardei sowie in Österreich, Italien und Kroatien statt. Die Aschen wurden unter anderem nach Kroatien, Serbien, Deutschland und Österreich geliefert.
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