• Sektenchef Faisrachman Satarow (85) angeklagt
    Am 19.07.2012 wurde der Mufti der Republik Tatarstan bei einem Attentat schwer verletzt, sein Stellvertreter ermordet. Bei den anschließenden Ermittlungen stieß die Polizei auf eine Sekte um den 85-jährigen Faisrachman Satarow, die jahrelang in einem Kellerlabyrinth in Kasan lebte. In dem Haus wurden 15 Männer, 23 Frauen und 27 Kinder gefunden, die von der Außenwelt abgeschnitten waren. Die Kinder wuchsen im Keller auf, waren nie beim Arzt und besuchten keine Schule. Einige von ihnen haben noch nie Tageslicht gesehen. Die Polizei durchsuchte das Haus, die Mitglieder versuchten sich zu wehren und öffneten Ballons mit Gas. Es wurden keine Sprengstoff, Waffen oder Drogen gefunden, lediglich Bücher und Audioaufnahmen beschlagnahmt. Gegen Satarow wurde Anklage erhoben, ihm drohen sechs Monate Haft. Auch gegen mehrere Eltern wird ermittelt. 13 Kinder wurden mit ihren Müttern ins Krankenhaus gebracht, einige leiden an Anämie und Tuberkulose. Eine 17-jährige Frau war schwanger, eine andere erlitt eine Fehlgeburt. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Auflösung der Organisation an und droht mit dem Zwangsabriss des Hauses.
    Am 19.07.2012 wurde der Mufti der Republik Tatarstan bei einem Attentat schwer verletzt, sein Stellvertreter ermordet. Bei den anschließenden Ermittlungen stieß die Polizei auf eine Sekte um den 85-jährigen Faisrachman Satarow, die jahrelang in einem Kellerlabyrinth in Kasan lebte. In dem Haus wurden 15 Männer, 23 Frauen und 27 Kinder gefunden, die von der Außenwelt abgeschnitten waren. Die Kinder wuchsen im Keller auf, waren nie beim Arzt und besuchten keine Schule. Einige von ihnen haben noch nie Tageslicht gesehen. Die Polizei durchsuchte das Haus, die Mitglieder versuchten sich zu wehren und öffneten Ballons mit Gas. Es wurden keine Sprengstoff, Waffen oder Drogen gefunden, lediglich Bücher und Audioaufnahmen beschlagnahmt. Gegen Satarow wurde Anklage erhoben, ihm drohen sechs Monate Haft. Auch gegen mehrere Eltern wird ermittelt. 13 Kinder wurden mit ihren Müttern ins Krankenhaus gebracht, einige leiden an Anämie und Tuberkulose. Eine 17-jährige Frau war schwanger, eine andere erlitt eine Fehlgeburt. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Auflösung der Organisation an und droht mit dem Zwangsabriss des Hauses.
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