• Mafiamord von 1909 aufgeklärt
    Am 12.03.1909 wurde der aus Italien stammende New Yorker Polizist Joe Petrosino in Palermo erschossen. Die Ermittler vermuteten damals den Mafiaclan um Cascio Ferro als Drahtzieher. Ein Verdächtiger namens Paolo Palazzotto wurde verhaftet, aber mangels Beweisen freigelassen. Er starb 1958. Mehr als 100 Jahre später hörte die Polizei im Rahmen der Operation 'Apokalypse' mutmaßliche Mitglieder der Cosa Nostra ab. Dabei rühmte sich Domenico Palazzotto (29) am Telefon, dass sein Großonkel Paolo Palazzotto den Mord an Petrosino im Auftrag von Cascio Ferro begangen habe. Die Aussage wurde auf Band aufgezeichnet. Im Zuge der Operation 'Apokalypse' nahm die Polizei am 23.06.2014 93 Personen fest, die der Cosa Nostra angehören sollen. Gegen zwei weitere Personen wurden Haftbefehle erlassen. Die Vorwürfe umfassen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Erpressung, Drogenhandel, Geldwäsche und Stimmenkauf bei politischen Wahlen. #Mord
    Am 12.03.1909 wurde der aus Italien stammende New Yorker Polizist Joe Petrosino in Palermo erschossen. Die Ermittler vermuteten damals den Mafiaclan um Cascio Ferro als Drahtzieher. Ein Verdächtiger namens Paolo Palazzotto wurde verhaftet, aber mangels Beweisen freigelassen. Er starb 1958. Mehr als 100 Jahre später hörte die Polizei im Rahmen der Operation 'Apokalypse' mutmaßliche Mitglieder der Cosa Nostra ab. Dabei rühmte sich Domenico Palazzotto (29) am Telefon, dass sein Großonkel Paolo Palazzotto den Mord an Petrosino im Auftrag von Cascio Ferro begangen habe. Die Aussage wurde auf Band aufgezeichnet. Im Zuge der Operation 'Apokalypse' nahm die Polizei am 23.06.2014 93 Personen fest, die der Cosa Nostra angehören sollen. Gegen zwei weitere Personen wurden Haftbefehle erlassen. Die Vorwürfe umfassen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Erpressung, Drogenhandel, Geldwäsche und Stimmenkauf bei politischen Wahlen. #Mord
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  • Marcello Dell’Utri zu sieben Jahren Haft verurteilt
    Am 26.03.2013 wurde Marcello Dell’Utri (71), enger Vertrauter und Manager von Silvio Berlusconi sowie Mitgründer der Partei Forza Italia, in einem Berufungsprozess am Gericht in Palermo zu sieben Jahren Haft wegen Beihilfe zu Mafiaverbrechen verurteilt. Das Urteil bestätigt in zweiter Instanz eine Anklage aus dem Jahr 1994. Dell’Utri soll mit der Mafia Stimmenpakete ausgehandelt und als Gegenleistung politische Unterstützung für Straffreiheit zugesichert haben. Zudem soll er Gelder aus der Berlusconi-Firma Fininvest direkt an die Cosa Nostra gezahlt haben. Die Richter sehen es als erwiesen an, dass Dell’Utri 1974 ein persönliches Treffen zwischen Berlusconi und drei wichtigen sizilianischen Mafia-Bossen organisierte. Dell’Utris Anwälte wollen vor den Obersten Gerichtshof ziehen.
    Am 26.03.2013 wurde Marcello Dell’Utri (71), enger Vertrauter und Manager von Silvio Berlusconi sowie Mitgründer der Partei Forza Italia, in einem Berufungsprozess am Gericht in Palermo zu sieben Jahren Haft wegen Beihilfe zu Mafiaverbrechen verurteilt. Das Urteil bestätigt in zweiter Instanz eine Anklage aus dem Jahr 1994. Dell’Utri soll mit der Mafia Stimmenpakete ausgehandelt und als Gegenleistung politische Unterstützung für Straffreiheit zugesichert haben. Zudem soll er Gelder aus der Berlusconi-Firma Fininvest direkt an die Cosa Nostra gezahlt haben. Die Richter sehen es als erwiesen an, dass Dell’Utri 1974 ein persönliches Treffen zwischen Berlusconi und drei wichtigen sizilianischen Mafia-Bossen organisierte. Dell’Utris Anwälte wollen vor den Obersten Gerichtshof ziehen.
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  • Mafia-Boss erhängt sich in Zelle
    Am 17.12.2008 wurde der 52-jährige Mafiaboss Gaetano Lo Presti tot in seiner Zelle im Gefängnis von Palermo aufgefunden. Er hatte sich kurz nach seiner Festnahme erhängt. Lo Presti war am Dienstag, dem 16.12.2008, von Sondereinheiten der Carabinieri im Rahmen einer groß angelegten Operation festgenommen worden. Bei der Operation mit dem Codenamen "Perseus" wurden insgesamt 99 Mafiosi gefasst. Ihnen wird unter anderem Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung, Schutzgelderpressung sowie internationaler Waffen- und Drogenhandel vorgeworfen. Der Einsatz von 1200 Polizisten mit Hubschraubern und Hundestaffeln war der Höhepunkt einer neunmonatigen Fahndungsaktion. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Selbstmord von Lo Presti im Zusammenhang mit abgehörten Äußerungen steht, die gegen den ehemaligen Mafiaboss Salvatore "Totò" Riina und dessen Sohn Giuseppe verwendet werden könnten.
    Am 17.12.2008 wurde der 52-jährige Mafiaboss Gaetano Lo Presti tot in seiner Zelle im Gefängnis von Palermo aufgefunden. Er hatte sich kurz nach seiner Festnahme erhängt. Lo Presti war am Dienstag, dem 16.12.2008, von Sondereinheiten der Carabinieri im Rahmen einer groß angelegten Operation festgenommen worden. Bei der Operation mit dem Codenamen "Perseus" wurden insgesamt 99 Mafiosi gefasst. Ihnen wird unter anderem Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung, Schutzgelderpressung sowie internationaler Waffen- und Drogenhandel vorgeworfen. Der Einsatz von 1200 Polizisten mit Hubschraubern und Hundestaffeln war der Höhepunkt einer neunmonatigen Fahndungsaktion. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Selbstmord von Lo Presti im Zusammenhang mit abgehörten Äußerungen steht, die gegen den ehemaligen Mafiaboss Salvatore "Totò" Riina und dessen Sohn Giuseppe verwendet werden könnten.
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  • Mafia-Boss Gianni Nicchi (28) festgenommen
    Am 05.12.2009 nahm die italienische Polizei in Palermo den 28-jährigen Gianni Nicchi fest. Er gilt als die Nummer zwei der Cosa Nostra. Die Festnahme erfolgte im Rahmen eines größeren Anti-Mafia-Einschlags. Nicchi war der letzte noch flüchtige große Kriminelle aus Palermo. Die Ermittlungen laufen weiter.
    Am 05.12.2009 nahm die italienische Polizei in Palermo den 28-jährigen Gianni Nicchi fest. Er gilt als die Nummer zwei der Cosa Nostra. Die Festnahme erfolgte im Rahmen eines größeren Anti-Mafia-Einschlags. Nicchi war der letzte noch flüchtige große Kriminelle aus Palermo. Die Ermittlungen laufen weiter.
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  • 46 Mafiosi festgenommen, neuer Boss Settimo Mineo
    Am 04.12.2018 nahm die italienische Polizei in der Provinz Palermo 46 mutmaßliche Mafiosi fest, darunter den 80-jährigen Settimo Mineo, der kurz vor seiner Inthronisierung als neuer Chef der Cosa Nostra auf Sizilien stand. Mineo, ein Juwelier, war als Nachfolger des im Vorjahr verstorbenen Salvatore „Toto“ Riina vorgesehen. Die Festgenommenen werden beschuldigt, unter anderem illegalen Waffenbesitz, Erpressungen, Brandstiftungen und gewaltsame Übergriffe begangen zu haben. Die Cosa Nostra operiert weltweit und unterhält Verbindungen zu weiteren mafiösen Gruppierungen.
    Am 04.12.2018 nahm die italienische Polizei in der Provinz Palermo 46 mutmaßliche Mafiosi fest, darunter den 80-jährigen Settimo Mineo, der kurz vor seiner Inthronisierung als neuer Chef der Cosa Nostra auf Sizilien stand. Mineo, ein Juwelier, war als Nachfolger des im Vorjahr verstorbenen Salvatore „Toto“ Riina vorgesehen. Die Festgenommenen werden beschuldigt, unter anderem illegalen Waffenbesitz, Erpressungen, Brandstiftungen und gewaltsame Übergriffe begangen zu haben. Die Cosa Nostra operiert weltweit und unterhält Verbindungen zu weiteren mafiösen Gruppierungen.
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