Am 20. Mai 2022 verursachten acht Hobbykegler aus dem Münsterland kurz nach ihrer Ankunft auf Mallorca den Brand der Kneipe "Why not Mallorca" an der Playa de Palma. Sie sollen vom Balkon ihrer Hotelzimmer brennende Zigaretten und Alkohol auf das Schilfdach der Terrasse der Gaststätte geworfen haben. Die spanische Staatsanwaltschaft fordert für jeden der acht Deutschen sieben Jahre Haft sowie gemeinsamen Schadenersatz in Höhe von 100.000 Euro. Ein Gutachter schätzte den Schaden in der abgebrannten Kneipe auf 63.000 Euro; weitere Schäden entstanden im angrenzenden Hotel, in einer Kellerbar unter dem "Why Not Mallorca" und in einer benachbarten Wohnung. Die Gruppe bestand aus 13 Urlaubern. Einer von ihnen war bereits am Tag nach dem Brand ohne Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden, vier weitere hatten das Gefängnis nach rund zweieinhalb Wochen verlassen dürfen. Die restlichen acht saßen rund zwei Monate in Untersuchungshaft, bevor sie in die Heimat zurückfliegen durften. Sie kamen gegen die Zahlung einer Kaution in Höhe von 500.000 Euro frei. Anwältin María Barbancho kritisierte die Höhe der Zahlung als unverhältnismäßig und erwirkte im Februar dieses Jahres einen Beschluss des Landgerichts, einen großen Teil der Summe zurückzuzahlen. Der Prozess gegen die acht Angeklagten wird in der Inselhauptstadt vom 2. bis 15. Mai 2028 an fünf Tagen stattfinden. Die Angeklagten beteuern ihre Unschuld und betonen, sie hätten mit dem Ausbruch des Feuers nichts zu tun und lediglich bei den Löscharbeiten geholfen. #Brandstiftung
Am 20. Mai 2022 verursachten acht Hobbykegler aus dem Münsterland kurz nach ihrer Ankunft auf Mallorca den Brand der Kneipe "Why not Mallorca" an der Playa de Palma. Sie sollen vom Balkon ihrer Hotelzimmer brennende Zigaretten und Alkohol auf das Schilfdach der Terrasse der Gaststätte geworfen haben. Die spanische Staatsanwaltschaft fordert für jeden der acht Deutschen sieben Jahre Haft sowie gemeinsamen Schadenersatz in Höhe von 100.000 Euro. Ein Gutachter schätzte den Schaden in der abgebrannten Kneipe auf 63.000 Euro; weitere Schäden entstanden im angrenzenden Hotel, in einer Kellerbar unter dem "Why Not Mallorca" und in einer benachbarten Wohnung. Die Gruppe bestand aus 13 Urlaubern. Einer von ihnen war bereits am Tag nach dem Brand ohne Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden, vier weitere hatten das Gefängnis nach rund zweieinhalb Wochen verlassen dürfen. Die restlichen acht saßen rund zwei Monate in Untersuchungshaft, bevor sie in die Heimat zurückfliegen durften. Sie kamen gegen die Zahlung einer Kaution in Höhe von 500.000 Euro frei. Anwältin María Barbancho kritisierte die Höhe der Zahlung als unverhältnismäßig und erwirkte im Februar dieses Jahres einen Beschluss des Landgerichts, einen großen Teil der Summe zurückzuzahlen. Der Prozess gegen die acht Angeklagten wird in der Inselhauptstadt vom 2. bis 15. Mai 2028 an fünf Tagen stattfinden. Die Angeklagten beteuern ihre Unschuld und betonen, sie hätten mit dem Ausbruch des Feuers nichts zu tun und lediglich bei den Löscharbeiten geholfen. #Brandstiftung
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