33-Jähriger per Haftbefehl gesucht, fremde Kreditkarte und 30 Tage Gefängnis
Am 06.09.2026 gegen 13:54 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen Mann im Hauptbahnhof Magdeburg. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der polnische Staatsangehörige per Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Magdeburg gesucht wurde. Das Amtsgericht Magdeburg hatte ihn im Juli 2025 wegen Diebstahls, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Beleidigung in fünf rechtlich zusammentreffenden Fällen zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Da er weder zahlte noch sich zum Strafantritt stellte, erließ die Staatsanwaltschaft im August 2026 den Haftbefehl. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine auf eine andere Person ausgestellte Kreditkarte, die der 33-Jährige nach eigenen Angaben gefunden hatte. Die Karte wurde sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung eingeleitet. Da er den haftabwendenden Betrag nicht zahlen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, um seine 30-tägige Haft anzutreten. #Diebstahl #WiderstandVollstreckungsbeamte #Beleidigung
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