Seit mehreren Monaten steht eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen im Stadtgebiet Steinfurt im Verdacht, verschiedene Straftaten zu begehen. Das Spektrum der Delikte reicht von Diebstählen und Sachbeschädigungen über Beleidigungen und Bedrohungen bis hin zu Gewaltdelikten wie etwa körperlichen Angriffen. Die Kreispolizeibehörde Steinfurt hat bei Bekanntwerden der Vorfälle direkt Kräfte aus verschiedenen Direktionen gebündelt und die Ermittlungen unmittelbar aufgenommen. Bei den Mitgliedern der Gruppe handelt es sich um Jugendliche, aber auch um Kinder. Einige der Kinder sind unter 14 Jahren und damit strafunmündig. Dr. Martin Sommer erklärte, die Strafunmündigkeit einzelner Tatverdächtiger stelle die Behörde vor besondere Herausforderungen. Diesen begegne man, indem verschiedene Abteilungen eng abgestimmte Maßnahmen gemeinsam treffen. Die strafrechtlichen Ermittlungen erfolgen in enger Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft. Neben der strafrechtlichen Ermittlungsarbeit wurden und werden auch in Zukunft weitere verdeckte und offene Maßnahmen der Polizei zur Erhellung der Straftaten und zur Identifizierung der Täter getroffen. Uwe Marquardt, Abteilungsleiter der Polizei, betonte, die Polizei sei in Steinfurt präsent und schöpfe alle zur Verfügung stehenden Mittel aus, um die Vorfälle konsequent aufzuklären. Um weitere Mitglieder der Tätergruppe zu identifizieren und Straftaten aufzuklären, hat der Landrat Dr. Martin Sommer als Behördenleiter der Kreispolizeibehörde Steinfurt auf Antrag der Kreispolizei die strategische Fahndung angeordnet. Diese Anordnung erlaubt der Polizei, an Kriminalitätsschwerpunkten zeitlich limitiert auch verdachtsunabhängig Kontrollen durchzuführen. Dr. Martin Sommer erklärte, bei der Anzahl der Straftaten in einem räumlich begrenzten Bereich, wie in Burgsteinfurt, sei es verhältnismäßig, diese Maßnahme anzuordnen. Sie gebe der Polizei die Befugnis, auch ohne direkten Verdacht Personen zu überprüfen. Flankierend zu den polizeilichen Maßnahmen stehen verschiedene Behörden im engen Austausch. In einem Netzwerk von Kreisjugendamt, Ordnungsamt, der Staatsanwaltschaft Münster und anderen Behörden finden runde Tische statt, um dem Phänomen strukturiert zu begegnen. Uwe Marquardt erklärte, die bisher getroffenen Maßnahmen seien zielführend – jüngste Erhebungen zeigten, dass die Anzahl der Straftaten im Stadtgebiet Burgsteinfurt zurückgehen. #Sachbeschaedigung #Beleidigung
Seit mehreren Monaten steht eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen im Stadtgebiet Steinfurt im Verdacht, verschiedene Straftaten zu begehen. Das Spektrum der Delikte reicht von Diebstählen und Sachbeschädigungen über Beleidigungen und Bedrohungen bis hin zu Gewaltdelikten wie etwa körperlichen Angriffen. Die Kreispolizeibehörde Steinfurt hat bei Bekanntwerden der Vorfälle direkt Kräfte aus verschiedenen Direktionen gebündelt und die Ermittlungen unmittelbar aufgenommen. Bei den Mitgliedern der Gruppe handelt es sich um Jugendliche, aber auch um Kinder. Einige der Kinder sind unter 14 Jahren und damit strafunmündig. Dr. Martin Sommer erklärte, die Strafunmündigkeit einzelner Tatverdächtiger stelle die Behörde vor besondere Herausforderungen. Diesen begegne man, indem verschiedene Abteilungen eng abgestimmte Maßnahmen gemeinsam treffen. Die strafrechtlichen Ermittlungen erfolgen in enger Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft. Neben der strafrechtlichen Ermittlungsarbeit wurden und werden auch in Zukunft weitere verdeckte und offene Maßnahmen der Polizei zur Erhellung der Straftaten und zur Identifizierung der Täter getroffen. Uwe Marquardt, Abteilungsleiter der Polizei, betonte, die Polizei sei in Steinfurt präsent und schöpfe alle zur Verfügung stehenden Mittel aus, um die Vorfälle konsequent aufzuklären. Um weitere Mitglieder der Tätergruppe zu identifizieren und Straftaten aufzuklären, hat der Landrat Dr. Martin Sommer als Behördenleiter der Kreispolizeibehörde Steinfurt auf Antrag der Kreispolizei die strategische Fahndung angeordnet. Diese Anordnung erlaubt der Polizei, an Kriminalitätsschwerpunkten zeitlich limitiert auch verdachtsunabhängig Kontrollen durchzuführen. Dr. Martin Sommer erklärte, bei der Anzahl der Straftaten in einem räumlich begrenzten Bereich, wie in Burgsteinfurt, sei es verhältnismäßig, diese Maßnahme anzuordnen. Sie gebe der Polizei die Befugnis, auch ohne direkten Verdacht Personen zu überprüfen. Flankierend zu den polizeilichen Maßnahmen stehen verschiedene Behörden im engen Austausch. In einem Netzwerk von Kreisjugendamt, Ordnungsamt, der Staatsanwaltschaft Münster und anderen Behörden finden runde Tische statt, um dem Phänomen strukturiert zu begegnen. Uwe Marquardt erklärte, die bisher getroffenen Maßnahmen seien zielführend – jüngste Erhebungen zeigten, dass die Anzahl der Straftaten im Stadtgebiet Burgsteinfurt zurückgehen. #Sachbeschaedigung #Beleidigung
Chat
Teilen