Prozess gegen mutmaßlichen Entführer Vadim F.
Vor dem Berliner Landgericht wird gegen einen 40-jährigen Weißrussen wegen erpresserischen Menschenraubs verhandelt. Gemeinsam mit Mittätern soll er den damals 20-jährigen Abiturienten Vadim F. am 18.08.2006 in Neukölln nach einem Kinobesuch entführt haben. Der Angeklagte wurde vom Opfer an Stimme und Äußeren als Entführer wiedererkannt. Vadim F. wurde in einer Tiefgarage in der Hermannstraße mit vorgehaltener Waffe gezwungen, in ein Auto zu steigen. Der Angeklagte soll den Pkw gefahren und die Wohnung angemietet haben, in der das Opfer 13 Tage festgehalten wurde. Nach Zahlung von 670.000 Euro Lösegeld kam F. frei. Auf einem Zettel, den der Freigelassene erhielt, wurden Spuren des Angeklagten sichergestellt. Der Angeklagte wurde in Moskau festgenommen und nach Berlin überstellt. Der zweite Haupttäter wurde im spanischen Gerona gefasst und sitzt ebenfalls auf der Anklagebank. Ein weiterer Mittäter wurde bereits zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. #Raubueberfall #Entfuehrung
Vor dem Berliner Landgericht wird gegen einen 40-jährigen Weißrussen wegen erpresserischen Menschenraubs verhandelt. Gemeinsam mit Mittätern soll er den damals 20-jährigen Abiturienten Vadim F. am 18.08.2006 in Neukölln nach einem Kinobesuch entführt haben. Der Angeklagte wurde vom Opfer an Stimme und Äußeren als Entführer wiedererkannt. Vadim F. wurde in einer Tiefgarage in der Hermannstraße mit vorgehaltener Waffe gezwungen, in ein Auto zu steigen. Der Angeklagte soll den Pkw gefahren und die Wohnung angemietet haben, in der das Opfer 13 Tage festgehalten wurde. Nach Zahlung von 670.000 Euro Lösegeld kam F. frei. Auf einem Zettel, den der Freigelassene erhielt, wurden Spuren des Angeklagten sichergestellt. Der Angeklagte wurde in Moskau festgenommen und nach Berlin überstellt. Der zweite Haupttäter wurde im spanischen Gerona gefasst und sitzt ebenfalls auf der Anklagebank. Ein weiterer Mittäter wurde bereits zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. #Raubueberfall #Entfuehrung
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Elf Jahre Haft für Entführer von Millionärssohn
Der mutmaßliche Drahtzieher der Entführung des 20-jährigen Russen Vadim F. wurde von der 4. Großen Strafkammer des Berliner Landgerichts wegen erpresserischen Menschenraubs zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. Siarhei S. hatte die Tat während der Ermittlungen und im Prozess geleugnet, das Gericht sah jedoch eine erdrückende Beweislage. Der Gymnasiast Vadim F. war in der Nacht zum 18. August 2006 in der Tiefgarage seiner Neuköllner Wohnung mit vorgehaltener Waffe überwältigt, in einen Wagen gezwungen, 13 Tage lang festgehalten und erst nach Zahlung eines Lösegeldes freigelassen worden. Die Geiselnehmer hatten eine Million Euro gefordert, die Mutter konnte jedoch nur 670.000 Euro auftreiben. Siarhei S. war mit internationalem Haftbefehl gesucht, im spanischen Gironda aufgespürt und im Juni 2007 nach Deutschland ausgeliefert worden. DNA-Spuren im Auto und an der Kleidung des Opfers sowie die Wiedererkennung durch das Opfer überführten ihn. Das Gericht wertete die ordentliche Verpflegung des Opfers als strafmildernd, die psychischen und wirtschaftlichen Folgen für die Familie als strafverschärfend. In einem gesonderten Prozess wurde ein 41-jähriger Russe wegen Beihilfe zu drei Jahren und drei Monaten verurteilt, ein 25-Jähriger zu einem Jahr Gefängnis. Ein weiterer Prozess gegen einen 40-jährigen Komplizen läuft seit März 2008. #Raubueberfall #Entfuehrung
Der mutmaßliche Drahtzieher der Entführung des 20-jährigen Russen Vadim F. wurde von der 4. Großen Strafkammer des Berliner Landgerichts wegen erpresserischen Menschenraubs zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. Siarhei S. hatte die Tat während der Ermittlungen und im Prozess geleugnet, das Gericht sah jedoch eine erdrückende Beweislage. Der Gymnasiast Vadim F. war in der Nacht zum 18. August 2006 in der Tiefgarage seiner Neuköllner Wohnung mit vorgehaltener Waffe überwältigt, in einen Wagen gezwungen, 13 Tage lang festgehalten und erst nach Zahlung eines Lösegeldes freigelassen worden. Die Geiselnehmer hatten eine Million Euro gefordert, die Mutter konnte jedoch nur 670.000 Euro auftreiben. Siarhei S. war mit internationalem Haftbefehl gesucht, im spanischen Gironda aufgespürt und im Juni 2007 nach Deutschland ausgeliefert worden. DNA-Spuren im Auto und an der Kleidung des Opfers sowie die Wiedererkennung durch das Opfer überführten ihn. Das Gericht wertete die ordentliche Verpflegung des Opfers als strafmildernd, die psychischen und wirtschaftlichen Folgen für die Familie als strafverschärfend. In einem gesonderten Prozess wurde ein 41-jähriger Russe wegen Beihilfe zu drei Jahren und drei Monaten verurteilt, ein 25-Jähriger zu einem Jahr Gefängnis. Ein weiterer Prozess gegen einen 40-jährigen Komplizen läuft seit März 2008. #Raubueberfall #Entfuehrung
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Schwerverbrecher Thomas Wolf festgenommen
Am 29.05.2009 wurde der mutmaßliche Schwerverbrecher Thomas Wolf auf der Reeperbahn in Hamburg festgenommen. Der 56-Jährige war seit neun Jahren per Haftbefehl gesucht und soll Ende März in Wiesbaden eine Millionärsgattin entführt und 1,8 Millionen Euro Lösegeld erpresst haben. Nach einem Tipp konnte die Polizei Wolf in St. Pauli lokalisieren und verhaften. Er hatte nur eine Plastiktüte mit Habseligkeiten dabei, aber keine Waffe. Wolf machte keine Aussagen zur Tat. Er befindet sich in Untersuchungshaft in Hamburg. Die Staatsanwaltschaften Hamburg und Frankfurt/Main beraten über den Ort des Prozesses. Ihm werden ein Banküberfall im Jahr 2000 in Hamburg sowie die Entführung und Erpressung in Wiesbaden vorgeworfen. #Raubueberfall #Entfuehrung #Erpressung
Am 29.05.2009 wurde der mutmaßliche Schwerverbrecher Thomas Wolf auf der Reeperbahn in Hamburg festgenommen. Der 56-Jährige war seit neun Jahren per Haftbefehl gesucht und soll Ende März in Wiesbaden eine Millionärsgattin entführt und 1,8 Millionen Euro Lösegeld erpresst haben. Nach einem Tipp konnte die Polizei Wolf in St. Pauli lokalisieren und verhaften. Er hatte nur eine Plastiktüte mit Habseligkeiten dabei, aber keine Waffe. Wolf machte keine Aussagen zur Tat. Er befindet sich in Untersuchungshaft in Hamburg. Die Staatsanwaltschaften Hamburg und Frankfurt/Main beraten über den Ort des Prozesses. Ihm werden ein Banküberfall im Jahr 2000 in Hamburg sowie die Entführung und Erpressung in Wiesbaden vorgeworfen. #Raubueberfall #Entfuehrung #Erpressung
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Erpresser von Carsten Maschmeyer festgenommen
Am 17.12.2011 gegen Abend wurde ein 60-jähriger Mann in Münster festgenommen, der versucht hatte, den Unternehmer Carsten Maschmeyer zu erpressen. Der Täter hatte Maschmeyer per E-Mail mit Gewalt gegen ihn, seine Lebensgefährtin Veronica Ferres und die Entführung seiner Söhne (17 und 19 Jahre alt) bedroht und 2,5 Millionen Euro gefordert. Maschmeyer informierte die Polizei und täuschte die Zahlungsbereitschaft vor. Am vereinbarten Übergabeort in Münster deponierte er eine Tasche mit Bargeld. Als der Täter die Tasche an sich nehmen wollte, wurde er von Beamten eines mobilen Einsatzkommandos überwältigt und festgenommen. Der Mann, der bereits wegen Betrugs vorbestraft ist, gestand die Tat und wurde am 19.12.2011 dem Haftrichter vorgeführt. Er sitzt in Untersuchungshaft und muss sich wegen versuchter räuberischer Erpressung verantworten. #Entfuehrung #Betrug #Raubueberfall #Erpressung
Am 17.12.2011 gegen Abend wurde ein 60-jähriger Mann in Münster festgenommen, der versucht hatte, den Unternehmer Carsten Maschmeyer zu erpressen. Der Täter hatte Maschmeyer per E-Mail mit Gewalt gegen ihn, seine Lebensgefährtin Veronica Ferres und die Entführung seiner Söhne (17 und 19 Jahre alt) bedroht und 2,5 Millionen Euro gefordert. Maschmeyer informierte die Polizei und täuschte die Zahlungsbereitschaft vor. Am vereinbarten Übergabeort in Münster deponierte er eine Tasche mit Bargeld. Als der Täter die Tasche an sich nehmen wollte, wurde er von Beamten eines mobilen Einsatzkommandos überwältigt und festgenommen. Der Mann, der bereits wegen Betrugs vorbestraft ist, gestand die Tat und wurde am 19.12.2011 dem Haftrichter vorgeführt. Er sitzt in Untersuchungshaft und muss sich wegen versuchter räuberischer Erpressung verantworten. #Entfuehrung #Betrug #Raubueberfall #Erpressung
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Ariel Castro festgenommen
Am 06.05.2013 gegen 17:00 Uhr gelang Amanda Berry (27) die Flucht aus dem Haus von Ariel Castro (52) in der Seymour Avenue in Cleveland. Sie hatte einen Moment der Abwesenheit ihres Peinigers genutzt, als dieser das Haus verließ und die Zwischentür unverschlossen ließ. Mit Hilfe des Nachbarn Charles Ramsey befreite sie sich und ihre sechsjährige Tochter Jocelyn. Die ebenfalls entführten Gina DeJesus (23) und Michelle Knight (32) wurden kurz darauf von der Polizei im Haus aufgefunden. Castro wurde noch am selben Abend festgenommen. Die drei Frauen waren über zehn Jahre lang gefangen gehalten, geschlagen, bedroht und sexuell missbraucht worden. Castro wird wegen vier Fällen von Freiheitsberaubung und drei Fällen wiederholter Vergewaltigung angeklagt. Die Kaution wurde auf acht Millionen Dollar festgesetzt. #Sexualdelikt #Raubueberfall #Entfuehrung
Am 06.05.2013 gegen 17:00 Uhr gelang Amanda Berry (27) die Flucht aus dem Haus von Ariel Castro (52) in der Seymour Avenue in Cleveland. Sie hatte einen Moment der Abwesenheit ihres Peinigers genutzt, als dieser das Haus verließ und die Zwischentür unverschlossen ließ. Mit Hilfe des Nachbarn Charles Ramsey befreite sie sich und ihre sechsjährige Tochter Jocelyn. Die ebenfalls entführten Gina DeJesus (23) und Michelle Knight (32) wurden kurz darauf von der Polizei im Haus aufgefunden. Castro wurde noch am selben Abend festgenommen. Die drei Frauen waren über zehn Jahre lang gefangen gehalten, geschlagen, bedroht und sexuell missbraucht worden. Castro wird wegen vier Fällen von Freiheitsberaubung und drei Fällen wiederholter Vergewaltigung angeklagt. Die Kaution wurde auf acht Millionen Dollar festgesetzt. #Sexualdelikt #Raubueberfall #Entfuehrung
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Bande folterte 15 Menschen
Am 21.09.2010 teilte die Justizbehörde mit, dass vier Verdächtige in Ostfrankreich in Haft genommen wurden. Sie sollen zwischen 2007 und 2009 etwa 15 Menschen entführt, gefoltert und misshandelt haben. Die Täter gingen stets nach demselben Muster vor: Sie suchten ihre Opfer zuhause oder am Arbeitsplatz auf, die sie offenbar kannten, und brachten sie mit Handschuhen und Masken in einem Kleinlaster an abgelegene Orte wie Wälder oder Schuppen. Die Entführungen dauerten Stunden bis zu drei Tagen. Die Opfer wurden mit dem Tod oder Folter bedroht, einem Opfer wurde mit einem Schweißbrenner Verbrennungen zugefügt. Während die Opfer festgehalten wurden, raubten andere Täter Geld aus deren Wohnungen. Die Justiz vermutet insgesamt acht Beteiligte. Die vier vorläufig Inhaftierten sind vorbestraft. #Raubueberfall #Entfuehrung
Am 21.09.2010 teilte die Justizbehörde mit, dass vier Verdächtige in Ostfrankreich in Haft genommen wurden. Sie sollen zwischen 2007 und 2009 etwa 15 Menschen entführt, gefoltert und misshandelt haben. Die Täter gingen stets nach demselben Muster vor: Sie suchten ihre Opfer zuhause oder am Arbeitsplatz auf, die sie offenbar kannten, und brachten sie mit Handschuhen und Masken in einem Kleinlaster an abgelegene Orte wie Wälder oder Schuppen. Die Entführungen dauerten Stunden bis zu drei Tagen. Die Opfer wurden mit dem Tod oder Folter bedroht, einem Opfer wurde mit einem Schweißbrenner Verbrennungen zugefügt. Während die Opfer festgehalten wurden, raubten andere Täter Geld aus deren Wohnungen. Die Justiz vermutet insgesamt acht Beteiligte. Die vier vorläufig Inhaftierten sind vorbestraft. #Raubueberfall #Entfuehrung
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Fünfjährige Inga vermisst
Seit dem 02.05.2015 wird die fünfjährige Inga aus Stendal in Sachsen-Anhalt vermisst. Das Mädchen verschwand bei einem Grillabend. Trotz des Einsatzes von Tausenden Helfern, Hubschraubern mit Wärmebildkameras und Spürhunden fehlt jede Spur. Die Polizei geht von einer Entführung aus. Die Initiative vermisste Kinder unterstützt die Ermittler bei der öffentlichen Fahndung. #Raubueberfall #Entfuehrung #Vermisst
Seit dem 02.05.2015 wird die fünfjährige Inga aus Stendal in Sachsen-Anhalt vermisst. Das Mädchen verschwand bei einem Grillabend. Trotz des Einsatzes von Tausenden Helfern, Hubschraubern mit Wärmebildkameras und Spürhunden fehlt jede Spur. Die Polizei geht von einer Entführung aus. Die Initiative vermisste Kinder unterstützt die Ermittler bei der öffentlichen Fahndung. #Raubueberfall #Entfuehrung #Vermisst
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