Am 10.09.2026 wurde im südöstlichen Teil des Englischen Gartens in München eine antisemitische Schmiererei entdeckt, mit der ein bislang unbekannter Täter Charlotte Knobloch (93) öffentlich mit dem Tod bedroht. Mit einem Edding-Marker hatte der Täter geschrieben: „Die AfD hat gesiegt. Morgen hängen wir die Knobloch“. Die 93-Jährige ist Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und engagiert sich gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus. Nur wenige Stunden nach dem Bekanntwerden der Drohung sagte Knobloch ihre für den Abend geplante Teilnahme an einer Buchvorstellung im Kulturzentrum „Fat Cat“ ab, bei der das Buch „Meinungsfreiheit: Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen“ von Autor Ronen Steinke vorgestellt werden sollte. Die Identität des Verfassers der Drohung ist derzeit unbekannt. Der Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft München I haben die Ermittlungen aufgenommen. Wenige Tage vor der Drohung hatte Charlotte Knobloch nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt eindringlich gewarnt und sich „entsetzt“ über das Ergebnis gezeigt; sie bezeichnete die AfD als „rechtsextrem“ und zog in einem Interview Parallelen zwischen der heutigen AfD und der NSDAP bis 1933. #Extremismus #Mord
Am 10.09.2026 wurde im südöstlichen Teil des Englischen Gartens in München eine antisemitische Schmiererei entdeckt, mit der ein bislang unbekannter Täter Charlotte Knobloch (93) öffentlich mit dem Tod bedroht. Mit einem Edding-Marker hatte der Täter geschrieben: „Die AfD hat gesiegt. Morgen hängen wir die Knobloch“. Die 93-Jährige ist Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und engagiert sich gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus. Nur wenige Stunden nach dem Bekanntwerden der Drohung sagte Knobloch ihre für den Abend geplante Teilnahme an einer Buchvorstellung im Kulturzentrum „Fat Cat“ ab, bei der das Buch „Meinungsfreiheit: Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen“ von Autor Ronen Steinke vorgestellt werden sollte. Die Identität des Verfassers der Drohung ist derzeit unbekannt. Der Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft München I haben die Ermittlungen aufgenommen. Wenige Tage vor der Drohung hatte Charlotte Knobloch nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt eindringlich gewarnt und sich „entsetzt“ über das Ergebnis gezeigt; sie bezeichnete die AfD als „rechtsextrem“ und zog in einem Interview Parallelen zwischen der heutigen AfD und der NSDAP bis 1933. #Extremismus #Mord
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