Morddrohung gegen Charlotte Knobloch (93) im Englischen Garten
Am 10.09.2026 wurde im südöstlichen Teil des Englischen Gartens in München eine antisemitische Schmiererei entdeckt, mit der ein bislang unbekannter Täter Charlotte Knobloch (93) öffentlich mit dem Tod bedroht. Mit einem Edding-Marker hatte der Täter geschrieben: „Die AfD hat gesiegt. Morgen hängen wir die Knobloch“. Die 93-Jährige ist Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und engagiert sich gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus. Nur wenige Stunden nach dem Bekanntwerden der Drohung sagte Knobloch ihre für den Abend geplante Teilnahme an einer Buchvorstellung im Kulturzentrum „Fat Cat“ ab, bei der das Buch „Meinungsfreiheit: Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen“ von Autor Ronen Steinke vorgestellt werden sollte. Die Identität des Verfassers der Drohung ist derzeit unbekannt. Der Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft München I haben die Ermittlungen aufgenommen. Wenige Tage vor der Drohung hatte Charlotte Knobloch nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt eindringlich gewarnt und sich „entsetzt“ über das Ergebnis gezeigt; sie bezeichnete die AfD als „rechtsextrem“ und zog in einem Interview Parallelen zwischen der heutigen AfD und der NSDAP bis 1933. #Extremismus #Mord
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    Im Februar 2005 reiste die deutsche Kindergärtnerin Simone Strobel (†25) mit ihrem damaligen Freund Tobias M., dessen Schwester und einem weiteren deutschen Bekannten durch Australien. Sie machten Halt auf einem Campingplatz in Lismore (Australien). In der Nacht verschwand Simone, nachdem es zuvor zwischen ihr und ihrem Freund Streit gegeben hatte. Sechs Tage später wurde ihre nackte, mit Palmenwedeln bedeckte Leiche in der Nähe des Campingplatzes entdeckt. Tobias M. geriet früh ins Visier der Ermittler, da er den Streit verschwieg, falsche Angaben zum Alkoholkonsum machte und den Konsum von Marihuana leugnete. Auch seine Schwester und der Bekannte sollen dieselben falschen Angaben gemacht haben. 2022 wurde M. wegen Mordes angeklagt, doch zu einem Prozess kam es nicht, da zentrale Annahmen der Ermittler ins Wanken gerieten. Die Untersuchungsrichterin Teresa O'Sullivan kam 2024 zu dem Schluss, dass die beiden anderen deutschen Reisebegleiter wahrscheinlich nicht an dem Verbrechen beteiligt waren, hielt es aber für unwahrscheinlich, dass M. allein gehandelt haben könnte. Eine vollständige Ausschließung seiner Beteiligung erfolgte nicht. Inzwischen erhebt M. im True-Crime-Podcast „Unravel: Lies In Lismore“ des australischen Senders ABC schwere Vorwürfe gegen die Ermittler und wirft ihnen einen „Tunnelblick“ vor. Er fordert eine Entschuldigung der Polizei. Die Polizei von New South Wales bestätigte, dass der Fall derzeit von der Cold-Case-Einheit geprüft und eine forensische Überprüfung vorgenommen werde. Simones Eltern glauben den Aussagen des Ex-Freundes bis heute nicht und weisen darauf hin, dass er bereits bei seinem ersten Kontakt mit der Polizei falsche Angaben gemacht habe. #Mord
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