Entführter Industrieller Giorgos Mylonas gegen Lösegeld freigelassen
Am 23.06.2008 gegen Morgen wurde der griechische Großindustrielle Giorgos Mylonas nach zwei Wochen Entführung gegen Zahlung von zwölf Millionen Euro Lösegeld freigelassen. Die Entführer hatten das Geld auf einem Parkplatz im Küstenort Makrygiali hinterlegt. Mylonas wurde etwa 50 Kilometer westlich von Thessaloniki freigelassen und fuhr in einem gestohlenen Wagen nach Hause. Die Entführer hatten ursprünglich 30 Millionen Euro gefordert. Mylonas war in der Nacht zum 10.06.2008 gemeinsam mit seiner Frau von drei maskierten Männern überfallen worden. Die Täter stiegen zu ihm ins Auto und fuhren mit ihm weg, seine Frau musste aussteigen. Der Wagen wurde später auf einem Supermarktparkplatz gefunden, darin lagen das Handy, die Armbanduhr des Entführten sowie eine Lösegeldforderung. Die Polizei untersucht eine mögliche Beteiligung des geflüchteten Bankräubers Vassilis Paleokostas. #Entführung #Raubueberfall
Am 23.06.2008 gegen Morgen wurde der griechische Großindustrielle Giorgos Mylonas nach zwei Wochen Entführung gegen Zahlung von zwölf Millionen Euro Lösegeld freigelassen. Die Entführer hatten das Geld auf einem Parkplatz im Küstenort Makrygiali hinterlegt. Mylonas wurde etwa 50 Kilometer westlich von Thessaloniki freigelassen und fuhr in einem gestohlenen Wagen nach Hause. Die Entführer hatten ursprünglich 30 Millionen Euro gefordert. Mylonas war in der Nacht zum 10.06.2008 gemeinsam mit seiner Frau von drei maskierten Männern überfallen worden. Die Täter stiegen zu ihm ins Auto und fuhren mit ihm weg, seine Frau musste aussteigen. Der Wagen wurde später auf einem Supermarktparkplatz gefunden, darin lagen das Handy, die Armbanduhr des Entführten sowie eine Lösegeldforderung. Die Polizei untersucht eine mögliche Beteiligung des geflüchteten Bankräubers Vassilis Paleokostas. #Entführung #Raubueberfall
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Entführte Touristengruppe nicht in Libyen
Am 19.09.2008 wurde eine Touristengruppe im Südwesten Ägyptens überfallen und in den Sudan verschleppt. Die Gruppe besteht aus 19 Personen, darunter Deutsche, fünf Italiener, acht Ägypter und eine Rumänin. Die Entführer forderten sechs Millionen Euro Lösegeld. Nach sudanesischen Angaben überquerten die Kidnapper mit ihren Geiseln am 25.09.2008 die Grenze nach Libyen. Ein libyscher Regierungsvertreter erklärte jedoch, dass die Geiseln und ihre Entführer nicht in Libyen seien. Ein ägyptischer Regierungsbeamter äußerte die Sorge, dass die Entführer den Tschad erreichen könnten. Einer der Täter stamme möglicherweise aus dem Tschad. Die Identität der Entführer ist nicht gesichert, mindestens einer soll Englisch sprechen können. Das Auswärtige Amt in Berlin arbeitet mit einem Krisenstab an der Freilassung. #Entführung #Raubueberfall
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Entführte Bergsteiger zurück in Deutschland
Am 08.07.2008 wurden drei deutsche Bergsteiger – Lars Holger Reime (33), Martin S. (47) und Helmut H. (65) – in ihrem Camp auf 3200 Metern Höhe am Berg Ararat in der Türkei von bewaffneten PKK-Angehörigen überfallen und entführt. Die drei Ingenieure aus Laufen, Ingolstadt und Abensberg wurden zwölf Tage festgehalten. Am 20.07.2008 kamen sie frei und wurden am 21.07.2008 mit einer Lufthansa-Maschine am Münchner Flughafen von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann empfangen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt. Die genauen Umstände der Freilassung sind unklar. #Entführung #Raubueberfall
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Jan Philipp Reemtsma entführt
Am 25.03.1996 gegen 20:00 Uhr wurde der Multimillionär und Mäzen Jan Philipp Reemtsma auf seinem Grundstück in Hamburg von zwei maskierten Tätern überwältigt. Er erlitt eine gebrochene Nase, wurde gefesselt und mit verbundenen Augen in den Kofferraum eines Autos gelegt. Die Täter hinterließen einen Erpresserbrief mit einer scharfen Handgranate und forderten 20 Millionen DM Lösegeld. Nach Zahlung von 30 Millionen DM (15 Millionen DM und 12,5 Millionen Schweizer Franken) wurde Reemtsma in der Nacht zum 27.04.1996 freigelassen. Der Anführer der Bande, Thomas Drach, wurde am 28.03.1998 in Buenos Aires verhaftet und 2001 zu 14,5 Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Entlassung 2013 wurde Drach am 23.02.2021 in Amsterdam erneut verhaftet, da er im März 2019 einen Geldtransporterüberfall bei Köln/Bonn begangen haben soll. Die Ermittlungen laufen. #Entführung #Raubueberfall
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29-Jähriger wegen Entführung und Vergewaltigung vor Gericht
Am 29.09.2009 begann vor dem Landgericht Wuppertal der Prozess gegen einen 29-jährigen Solinger, der im Mai 2009 eine schwangere 16-Jährige entführt und mehrfach vergewaltigt haben soll. Der Angeklagte Stefan G. kündigte ein Geständnis an. Die Schülerin war auf ihrem Schulweg in einem Waldstück überfallen, mit einem Messer bedroht und in die Wohnung des Täters verschleppt worden. Dort hielt er sie mehr als drei Tage gefangen, vergewaltigte und missbrauchte sie mehrfach. Die Flucht gelang dem Mädchen, als der Täter zu einer Konfirmationsfeier musste und sie nicht richtig fesseln konnte. Der Mann wurde später auf der Feier festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft wegen Geiselnahme, Vergewaltigung und Besitz kinderpornografischen Materials. #Sexualdelikt #Entführung #Raubueberfall
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Drei deutsche Bergsteiger entführt
Am 08.07.2008 gegen Abend wurden drei deutsche Bergsteiger im Alter von 33, 48 und 65 Jahren aus einem Camp am Berg Ararat auf 3200 Metern Höhe von fünf PKK-Kämpfern verschleppt. Die Gruppe war in der Nacht vor der Gipfelbesteigung des 5165 Meter hohen Berges überfallen worden. Die Entführer fordern von der Bundesregierung die Aufgabe der „feindlichen Politik gegenüber dem kurdischen Volk und der PKK“. Außenminister Steinmeier lehnt Bedingungen ab und fordert eine bedingungslose Freilassung. Die Polizei ermittelt. #Entführung #Raubueberfall
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Zwei deutsche Seeleute von Piraten entführt
Am 04.07.2010 wurden bei einem Piratenangriff auf das unter deutscher Flagge fahrende Handelsschiff „BBC Polonia“ vor der nigerianischen Küste zwei deutsche Seeleute entführt. Nach einem Bericht der nigerianischen Zeitung „The Guardian“ wurde bei dem Überfall ein ausländischer Matrose getötet. Insgesamt zwölf Seeleute wurden entführt, darunter neben den beiden Deutschen sieben Russen, ein Litauer, ein Lette sowie ein Ukrainer. Ihr Aufenthaltsort ist unbekannt. Das Auswärtige Amt in Berlin richtete einen Krisenstab ein und bemüht sich in Zusammenarbeit mit den nigerianischen Behörden um die Freilassung der Entführten. Die nigerianische Marine hat eine Untersuchung begonnen. #Entführung #Raubueberfall
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