174 Missbrauchstaten: TV-Kandidat droht Sicherungsverwahrung
Am 10.09.2026 begann vor der Jugendkammer des Landgerichts Dresden der Prozess gegen den 37-jährigen Pierre K., der 2013 durch die Sat1-Sendung „The Biggest Loser“ bekannt wurde. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm 174 Taten vor, darunter schwere Vergewaltigung, sexueller Missbrauch von Jugendlichen, Abgabe von Drogen sowie Erstellen und Besitz von Missbrauchsvideos. Zwischen November 2022 und September 2025 soll K. in seiner Wohnung Jungen im Alter von 13 bis 17 Jahren missbraucht haben, die er zuvor über die Social-Media-Plattform Snapchat zu Partys eingeladen und mit Drogen versorgt hatte. Einigen Opfern soll er heimlich K.-O.-Tropfen (GBL) in die Getränke gemischt haben. Ein Junge wurde bewusstlos und soll von K. gemeinsam mit zwei bislang unbekannten Männern vergewaltigt worden sein. Ein weiteres Opfer war völlig orientierungslos. Die Taten soll K. gefilmt und per WhatsApp verbreitet haben. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fand die Polizei auf seinem iPhone härteste Missbrauchsdarstellungen. In zwei weiteren Anklagen wird ihm vorgeworfen, einem weiteren Opfer Drogen verabreicht und es gemeinsam mit unbekannten Mittätern vergewaltigt zu haben; das wehrlose Opfer sei geknebelt und mit Hand- und Fußfesseln gefesselt gewesen. Zudem soll K. einen Bekannten vergewaltigt haben. Der Angeklagte befindet sich seit Herbst 2025 in Untersuchungshaft. Ein erster Prozess im März 2026 war wegen neuer Vorwürfe abgebrochen worden. Der Richter erklärte, ein umfassendes Geständnis sei nicht zu erwarten; der Pflichtverteidiger kündigte an, dass sich K. zu den Vorwürfen äußern werde. Bei einer Verurteilung drohen ihm eine hohe Haftstrafe und anschließende Sicherungsverwahrung. Der Prozess wird fortgesetzt. #Sexualdelikt #Drogen
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    Im März 2026 erhielt der Koordinierte Kriminaldienst Braunau von der Grenzpolizeiinspektion Simbach einen Hinweis auf eine mutmaßliche Cannabisplantage im Bezirk Braunau. Anfang April 2026 erfolgte die von der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis erwirkte Durchsuchung am ermittelten Standort. Im Wohnobjekt wurden der 44-jährige Beschuldigte, seine 37-jährige Lebensgefährtin und zwei minderjährige Kinder angetroffen. Die professionell betriebene Cannabisplantage, rund 1,6 Kilogramm Marihuana, synthetische Suchtmittel und diverse Hieb- und Stichwaffen konnten im Keller des Hauses sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Paar in den letzten Monaten zumindest 25 Kilogramm Marihuana produziert haben soll. Davon sollen zumindest 18 Kilogramm sowie rund 500 Gramm Amphetamin und geringe Mengen Methamphetamin und Kokain an eine Vielzahl von Subdealern und Abnehmern in Verkehr gesetzt worden sein. Neben Räumlichkeiten für die Aufzucht von zumindest 200 Cannabispflanzen konnten zudem in einem eigens für die Produktion privater, pornografischer Aufnahmen eingerichteten Raum, eine selbst gebaute Videoaufzeichnungsanlage und zahlreiche Datenträger sichergestellt werden. Aufgrund der vor Ort festgestellten, massiv kindeswohlgefährdenden Zustände wurde unverzüglich die Kinder- und Jugendhilfe der Bezirkshauptmannschaft Braunau beigezogen. Noch während der Hausdurchsuchung mussten die beiden minderjährigen Kinder wegen Gefahr im Verzug abgenommen werden. Darüber hinaus erforderten die desolaten Wohn- und Installationsarbeiten ein Einschreiten der Freiwilligen Feuerwehr und des Bürgermeisters als Baubehörde. Die weiteren Ermittlungen führten in das unmittelbare Nachbarschaftsumfeld; auch dort konnte bei zwei Verdächtigen, ein 39-Jähriger und eine 33-Jährige der Suchtgiftankauf im Kilogrammbereich nachgewiesen werden. Gleichzeitig wurden neuerlich derart kindeswohlgefährdende Zustände festgestellt, dass weitere Kinder durch die zuständige Behörde abgenommen werden mussten. Bei den intensiven Ermittlungen wurde die gesamte Suchtgiftstruktur weiter aufgearbeitet. So gelang es, die Lieferkette für synthetische Suchtmittel zurückzuverfolgen. Ein 29-Jähriger, eine 36-Jährige, ein 31-Jähriger und ein 32-Jähriger, alle aus dem Bezirk Braunau, stehen im Verdacht, zumindest sechs Kilogramm Amphetamin sowie Kokain und Methamphetamin in das Wohnhaus für den Weiterverkauf geliefert zu haben. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis wurden die Verdächtigen im Mai 2026 und Juni 2026 in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Oberösterreich festgenommen. Bis dato konnten sechs Personen inhaftiert, rund 40 Abnehmer in Österreich und Niederbayern ausgeforscht und vier mutmaßliche Opfer von Sexualdelikten identifiziert werden. Weiters wurden 1,6 Kilogramm Marihuana, ein Kilogramm Amphetamin, größere Mengen Ecstasy-Tabletten sowie Drogengeld und digitale Beweismittel sichergestellt. Sämtliche festgenommene Personen zeigten sich zu den Drogendelikten umfassend geständig. Fünf der sechs festgenommenen Personen wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in eine Justizanstalt eingeliefert. #Sexualdelikt #Drogen
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