Gefälschte Gerichtskostenrechnungen: Haftstrafen rechtskräftig
Am 30.07.2026 verwarf der Bundesgerichtshof die Revisionen der Angeklagten im bundesweiten Sammelverfahren wegen gefälschter Gerichtskostenrechnungen. Damit sind ein 45 Jahre alter Deutscher wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs in 229 Fällen zu 4 Jahren 6 Monaten, ein 49 Jahre alter Lette wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs in 198 Fällen zu 4 Jahren 3 Monaten und ein 67 Jahre alter Este wegen Beihilfe in 179 Fällen zu 3 Jahren 3 Monaten rechtskräftig verurteilt. Auf die Revision der Staatsanwaltschaft Detmold hob der Bundesgerichtshof die Entscheidung über die Wertersatzeinziehung auf und verwies die Sache an eine andere Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Detmold zurück. Die Verurteilten gehörten zu einer international agierenden Betrügerbande, die seit September 2020 mehr als 150.000 gefälschte Gerichtsrechnungen für Handelsregistereintragungen aus dem Raum Düsseldorf verschickte; die Schreiben wurden in Langenfeld bei Düsseldorf zur Post gegeben. Dreitausend Unternehmen und Vereine überwiesen jeweils einen hohen dreistelligen Betrag, insgesamt entstand ein Schaden von 2,7 Millionen Euro. Bei den zeitgleichen Zugriffen im April 2023 in Estland und im Rheinland wurden in Düsseldorf, Ratingen und Langenfeld Beweismittel, Bargeld, weitere Vermögenswerte, Betäubungsmittel und eine scharfe Schusswaffe beschlagnahmt sowie etwa 300 Bankkonten eingefroren. Am 09.07.2026 erhob die Staatsanwaltschaft Detmold Anklage gegen zwei weitere Mittäter und einen Gehilfen; die Ermittlungen gegen weitere Bandenmitglieder dauern. #Betrug
Am 30.07.2026 verwarf der Bundesgerichtshof die Revisionen der Angeklagten im bundesweiten Sammelverfahren wegen gefälschter Gerichtskostenrechnungen. Damit sind ein 45 Jahre alter Deutscher wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs in 229 Fällen zu 4 Jahren 6 Monaten, ein 49 Jahre alter Lette wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs in 198 Fällen zu 4 Jahren 3 Monaten und ein 67 Jahre alter Este wegen Beihilfe in 179 Fällen zu 3 Jahren 3 Monaten rechtskräftig verurteilt. Auf die Revision der Staatsanwaltschaft Detmold hob der Bundesgerichtshof die Entscheidung über die Wertersatzeinziehung auf und verwies die Sache an eine andere Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Detmold zurück. Die Verurteilten gehörten zu einer international agierenden Betrügerbande, die seit September 2020 mehr als 150.000 gefälschte Gerichtsrechnungen für Handelsregistereintragungen aus dem Raum Düsseldorf verschickte; die Schreiben wurden in Langenfeld bei Düsseldorf zur Post gegeben. Dreitausend Unternehmen und Vereine überwiesen jeweils einen hohen dreistelligen Betrag, insgesamt entstand ein Schaden von 2,7 Millionen Euro. Bei den zeitgleichen Zugriffen im April 2023 in Estland und im Rheinland wurden in Düsseldorf, Ratingen und Langenfeld Beweismittel, Bargeld, weitere Vermögenswerte, Betäubungsmittel und eine scharfe Schusswaffe beschlagnahmt sowie etwa 300 Bankkonten eingefroren. Am 09.07.2026 erhob die Staatsanwaltschaft Detmold Anklage gegen zwei weitere Mittäter und einen Gehilfen; die Ermittlungen gegen weitere Bandenmitglieder dauern. #Betrug
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