Vier Personen nach jahrelanger Folter angeklagt
Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Anklage gegen zwei Männer und zwei Frauen erhoben, die eine heute 32-Jährige über Jahre hinweg abhängig gemacht und schwer misshandelt haben sollen. Die Behörde geht von mindestens 33 Taten aus, die die Angeklagten in Salzgitter in viereinhalb Jahren verübt haben sollen. Laut den Ermittlungen sollen die Angeklagten, ein Ehepaar sowie die Tochter und deren Lebensgefährte, ihr Opfer zunehmend hörig gemacht und regelrecht Freude an den Misshandlungen entwickelt haben. Die 32-Jährige war zu Beginn der Taten im Jahr 2021 seit vielen Jahren mit der 63-Jährigen sowie ihrer 29-jährigen Tochter befreundet und "geradezu familiär verbunden". Aus Dankbarkeit habe die 32-Jährige tagtäglich Reinigungsarbeiten in den Haushalten der beiden Frauen erledigt. Wegen angeblicher Fehler hätten die beiden Frauen angefangen, das Opfer zu bestrafen – etwa mit Ohrfeigen oder Schlägen in die Magengrube. Tagtäglich hätten die Peiniger neue Gründe erfunden, um die junge Frau körperlich misshandeln, quälen, demütigen und verstümmeln zu können. Teils halfen auch die beiden ebenfalls angeklagten Männer mit. Laut Staatsanwaltschaft sollen die Angeklagten zahlreiche Werkzeuge für ihre Folter benutzt haben, darunter Baseballschläger, Bunsenbrenner, Zangen, Hammer und Nägel. Die junge Frau habe dadurch "schier unerträgliche Schmerzen" erlitten, etwa durch das Ziehen von Zähnen oder auch sexualisierte Gewalt. Die Angeklagten sollen ihre Taten teilweise gefilmt und sich in Chatgruppen darüber ausgetauscht haben. Ans Licht gekommen war der Fall im März dieses Jahres, weil die Frau sich der Polizei anvertraute. Einer der männlichen Tatverdächtigen ist bereits wegen Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung vorbestraft. Bislang schweigen alle Verdächtigen. Für das Ehepaar zieht die Staatsanwaltschaft die Anordnung einer Sicherungsverwahrung in Betracht. #Sexualdelikt #Koerperverletzung
Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Anklage gegen zwei Männer und zwei Frauen erhoben, die eine heute 32-Jährige über Jahre hinweg abhängig gemacht und schwer misshandelt haben sollen. Die Behörde geht von mindestens 33 Taten aus, die die Angeklagten in Salzgitter in viereinhalb Jahren verübt haben sollen. Laut den Ermittlungen sollen die Angeklagten, ein Ehepaar sowie die Tochter und deren Lebensgefährte, ihr Opfer zunehmend hörig gemacht und regelrecht Freude an den Misshandlungen entwickelt haben. Die 32-Jährige war zu Beginn der Taten im Jahr 2021 seit vielen Jahren mit der 63-Jährigen sowie ihrer 29-jährigen Tochter befreundet und "geradezu familiär verbunden". Aus Dankbarkeit habe die 32-Jährige tagtäglich Reinigungsarbeiten in den Haushalten der beiden Frauen erledigt. Wegen angeblicher Fehler hätten die beiden Frauen angefangen, das Opfer zu bestrafen – etwa mit Ohrfeigen oder Schlägen in die Magengrube. Tagtäglich hätten die Peiniger neue Gründe erfunden, um die junge Frau körperlich misshandeln, quälen, demütigen und verstümmeln zu können. Teils halfen auch die beiden ebenfalls angeklagten Männer mit. Laut Staatsanwaltschaft sollen die Angeklagten zahlreiche Werkzeuge für ihre Folter benutzt haben, darunter Baseballschläger, Bunsenbrenner, Zangen, Hammer und Nägel. Die junge Frau habe dadurch "schier unerträgliche Schmerzen" erlitten, etwa durch das Ziehen von Zähnen oder auch sexualisierte Gewalt. Die Angeklagten sollen ihre Taten teilweise gefilmt und sich in Chatgruppen darüber ausgetauscht haben. Ans Licht gekommen war der Fall im März dieses Jahres, weil die Frau sich der Polizei anvertraute. Einer der männlichen Tatverdächtigen ist bereits wegen Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung vorbestraft. Bislang schweigen alle Verdächtigen. Für das Ehepaar zieht die Staatsanwaltschaft die Anordnung einer Sicherungsverwahrung in Betracht. #Sexualdelikt #Koerperverletzung
Chat 0 Geteilt
Chat
Teilen
Top
Werbung

Jetzt-Elektro-Wochen:

attraktives E-Auto Leasing - Entdecke die elektrifizierte Opel Modellpalette - z.B. den Corsa Electric ab 159 €/Monat - zzgl. 5.500 € Sonderzahlung

Das könnte Sie auch interessieren
  • Überfall auf Immobilienmanagerin in Connewitz
    Im November 2019 wurde die Leipziger Immobilienmanagerin Claudia P. (41) direkt an ihrer Wohnungstür von Vermummten zusammengeschlagen. Die Prokuristin einer Firma, die seinerzeit in Connewitz ein großes Bauvorhaben für Eigentumswohnungen vorantrieb, erlitt Verletzungen. Mehr...
    Im November 2019 wurde die Leipziger Immobilienmanagerin Claudia P. (41) direkt an ihrer Wohnungstür von Vermummten zusammengeschlagen. Die Prokuristin einer Firma, die seinerzeit in Connewitz ein großes Bauvorhaben für Eigentumswohnungen vorantrieb, erlitt Verletzungen. Die Angreifer riefen dabei "Schöne Grüße aus Connewitz". Den Ermittlungen zufolge soll der brutale Überfall erst durch den Datenmissbrauch der Klinik-Buchhalterin Ines F. (56) möglich gewesen sein, die unter Missbrauch ihrer Stellung im Universitätsklinikum Magdeburg Zugang zu Melderegistern hatte und Adressdaten an Militante weitergegeben haben soll. Ines F. ist am Magdeburger Landgericht angeklagt, in 22 Fällen geschützte Personendaten missbräuchlich beschafft zu haben. Der Prozess vor dem Landgericht Leipzig wird mit Zeugenvernehmungen fortgesetzt. #Sexualdelikt #Raubueberfall #Koerperverletzung
  • Prozess um Adress-Beschafferin der Hammerbande
    Am 30.10.2018 wurde in Wurzen der Hausmeister Cedric S. (28) in der Nähe seiner Wohnung von fünf Vermummten brutal zusammengeschlagen und verletzt. Der Mann gehörte damals der rechten Szene an und war nach gerichtlicher Feststellung 2016 am Überfall auf Connewitz beteiligt. Mehr...
    Am 30.10.2018 wurde in Wurzen der Hausmeister Cedric S. (28) in der Nähe seiner Wohnung von fünf Vermummten brutal zusammengeschlagen und verletzt. Der Mann gehörte damals der rechten Szene an und war nach gerichtlicher Feststellung 2016 am Überfall auf Connewitz beteiligt. Seine Adresse soll das Überfall-Kommando laut Anklage von Ines F. (56) bekommen haben, die unter Missbrauch ihrer Stellung im Universitätsklinikum Magdeburg Zugang zu Melderegistern hatte. Die ledige Mutter zweier Töchter engagierte sich im linken Aktionsbündnis "Magdeburg Nazifrei" und betrieb sogenannte "Antifa-Recherchearbeit". Sie ist am Magdeburger Landgericht angeklagt, in 22 Fällen geschützte Personendaten missbräuchlich beschafft zu haben. In einem ersten Prozess wurde sie zu anderthalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, sowohl die Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft gingen in Berufung. Der neue Prozess vor dem Landgericht Leipzig wird mit Zeugenvernehmungen fortgesetzt. #Sexualdelikt #Raubueberfall #Koerperverletzung
  • Gesuchter Vergewaltiger in Reisebus gefasst
    Am 07.09.2026 gegen Morgen kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang Walserberg auf der A8 einen bulgarischen Reisebus. Ein 35-jähriger Insasse gab an, auf dem Weg zu seinem Vater in Deutschland zu sein. Mehr...
    Am 07.09.2026 gegen Morgen kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang Walserberg auf der A8 einen bulgarischen Reisebus. Ein 35-jähriger Insasse gab an, auf dem Weg zu seinem Vater in Deutschland zu sein. Er wies sich mit einem türkischen Reisepass und einem bulgarischen Visum aus. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Siegen vorlag. Der Mann wird beschuldigt, im Jahr 2014 eine Vergewaltigung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, schwere Brandstiftung in Tateinheit mit Diebstahl, versuchte Nötigung sowie vorsätzliche Körperverletzung begangen zu haben. Das Urteil ist seit Oktober 2015 rechtskräftig. Der 35-Jährige wurde festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, wo er eine Restfreiheitsstrafe von 668 Tagen verbüßen muss. #Sexualdelikt #Brandstiftung #Koerperverletzung #Diebstahl
  • 35-Jähriger bei Grenzkontrolle festgenommen
    Am 07.09.2026 gegen Morgen haben Beamte der Bundespolizei im Rahmen der Grenzkontrollen am Grenzübergang auf der A8 bei Bad Reichenhall einen 35-jährigen türkischen Staatsangehörigen festgenommen. Der Mann war Insasse eines Reisebusses mit bulgarischer Zulassung und wies sich bei der Kontrolle mit einem gültigen türkischen Reisepass sowie einem bulgarischen D-Visum aus. Mehr...
    Am 07.09.2026 gegen Morgen haben Beamte der Bundespolizei im Rahmen der Grenzkontrollen am Grenzübergang auf der A8 bei Bad Reichenhall einen 35-jährigen türkischen Staatsangehörigen festgenommen. Der Mann war Insasse eines Reisebusses mit bulgarischer Zulassung und wies sich bei der Kontrolle mit einem gültigen türkischen Reisepass sowie einem bulgarischen D-Visum aus. Er gab an, auf dem Weg zu seinem in Deutschland lebenden Vater zu sein. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Siegen wegen Vergewaltigung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, schwerer Brandstiftung in Tateinheit mit Diebstahl, versuchter Nötigung sowie vorsätzlicher Körperverletzung vorlag. Die Bundespolizisten beendeten die Reise des 35-Jährigen und nahmen ihn fest. Beamte der Bundespolizeiinspektion Freilassing lieferten den Mann in eine Justizvollzugsanstalt ein, wo er eine Restfreiheitsstrafe von 668 Tagen verbüßen muss. Ursprünglich war er zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. #Sexualdelikt #Brandstiftung #Koerperverletzung #Diebstahl
  • 25-Jähriger nach exhibitionistischer Handlung festgenommen
    Am 04.09.2026 gegen 9.30 Uhr wurde die Polizei in Offenbach über einen Mann informiert, der in der Berliner Straße (220er-Hausnummern) an seinem bedeckten Geschlechtsteil herumhantiert, sich zuvor mehrfach ins Gesicht geschlagen und seinen Penis an einer Parkbank gerieben haben soll. Die Beamten trafen den 25-Jährigen vor Ort an, nahmen ihn vorläufig fest und brachten ihn zur Dienststelle, wo eine erkennungsdienstliche Behandlung erfolgte. Mehr...
    Am 04.09.2026 gegen 9.30 Uhr wurde die Polizei in Offenbach über einen Mann informiert, der in der Berliner Straße (220er-Hausnummern) an seinem bedeckten Geschlechtsteil herumhantiert, sich zuvor mehrfach ins Gesicht geschlagen und seinen Penis an einer Parkbank gerieben haben soll. Die Beamten trafen den 25-Jährigen vor Ort an, nahmen ihn vorläufig fest und brachten ihn zur Dienststelle, wo eine erkennungsdienstliche Behandlung erfolgte. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Erregung öffentlichen Ärgernisses eingeleitet. #Sexualdelikt #Koerperverletzung
  • Exhibitionist am Aileswasensee aufgetreten
    Am Donnerstagnachmittag, den 03.09.2026, gegen 16.55 Uhr, wurde die Polizei informiert, dass sich ein Mann am Aileswasensee in Nürtingen nackt aufhielt und an seinem Glied manipulierte. Die Beamten ermitteln gegen den 31-Jährigen. Mehr...
    Am Donnerstagnachmittag, den 03.09.2026, gegen 16.55 Uhr, wurde die Polizei informiert, dass sich ein Mann am Aileswasensee in Nürtingen nackt aufhielt und an seinem Glied manipulierte. Die Beamten ermitteln gegen den 31-Jährigen. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen erhielt er einen Platzverweis und sieht nun einer entsprechenden Strafanzeige entgegen. #Sexualdelikt #Koerperverletzung
Werbung

Luxusvilla auf Mallorca kaufen

Finden Sie Ihr neues Zuhause auf Mallorca. Jetzt Objekte ansehen und Kontakt aufnehmen.

Statistik
Meld. Bilder
Heute 579 29
Gestern 880 76
Letzte 7 Tage 5.254 446
Letzte 30 Tage 22.815 2.159
FAHNDUNGX https://www.fahndungx.com