Freispruch für Koch nach Tötung eines Schutzgelderpressers
Am 30.09.2015 gegen 22:00 Uhr tötete ein 52-jähriger Koch in seinem Restaurant in Hamburg-St. Georg einen 49-jährigen Schutzgelderpresser durch einen Schuss aus dessen eigener Pistole. Das Landgericht Hamburg sprach den Angeklagten am 31.08.2016 frei, da die Tat als Notwehr gewertet wurde. Der Erpresser hatte den Koch über Jahre hinweg mit mindestens 25.000 Euro erpresst und am Tattag mit einer scharfen Waffe gedroht. Nach der Tötung beseitigte der Koch die Leiche, indem er sie in einer Grube im Nebenraum mit Zement und Kalk bedeckte und einen neuen Fußboden verlegte. Die Angehörigen des Getöteten reagierten mit Tumulten auf das Urteil. #Mord #Erpressung
Am 30.09.2015 gegen 22:00 Uhr tötete ein 52-jähriger Koch in seinem Restaurant in Hamburg-St. Georg einen 49-jährigen Schutzgelderpresser durch einen Schuss aus dessen eigener Pistole. Das Landgericht Hamburg sprach den Angeklagten am 31.08.2016 frei, da die Tat als Notwehr gewertet wurde. Der Erpresser hatte den Koch über Jahre hinweg mit mindestens 25.000 Euro erpresst und am Tattag mit einer scharfen Waffe gedroht. Nach der Tötung beseitigte der Koch die Leiche, indem er sie in einer Grube im Nebenraum mit Zement und Kalk bedeckte und einen neuen Fußboden verlegte. Die Angehörigen des Getöteten reagierten mit Tumulten auf das Urteil. #Mord #Erpressung
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Doppelmord vom Holstenplatz - Polizei sucht Täterin
Am 12.02.2010 gegen 10:00 Uhr klingelten zwei Frauen an der Wohnungstür der 89-jährigen Ilse Baetcke im ersten Stock des Hauses Holstenplatz 6 in Elmshorn. Sie gaben sich als Paketboten aus. Als die gehbehinderte Frau öffnete, wurde sie zu Boden gestoßen und brutal misshandelt. Die Täterinnen durchwühlten die Wohnung, erbeuteten Schmuck und Geld und erpressten die PIN-Nummer der EC-Karte. Eine der Frauen hob anschließend etwa 1000 Euro bei der Sparkasse am Holstenplatz ab. Das Opfer wurde erst drei Tage später hilflos in der Badewanne entdeckt und starb an den Folgen der Misshandlungen. Die Überwachungskamera der Sparkasse zeigt eine der Täterinnen in Paketboten-Kleidung: Sie trug eine Jacke und Cargohose des Paketzustellers GLS, eine dunkle Mütze mit Schirm, eine große Sonnenbrille, Handschuhe und eine auffällige Umhängetasche mit großen Einzugsösen über der rechten Schulter. Sie ist schlank, etwa 1,70 bis 1,85 Meter groß und 18 bis 35 Jahre alt. Die Polizei bittet um Hinweise zu den Täterinnen oder zur Beschaffung der GLS-Kleidung. #Mord #Erpressung
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Zwei Deutsche entführt, Taliban drohen mit Ermordung
Am 18.07.2007 gegen 11:00 Uhr wurden zwei deutsche Bauingenieure in der Provinz Ghasni von Taliban entführt. Die beiden Männer waren bei einem in Kabul ansässigen Unternehmen tätig und betreuten Bau- und Entwicklungsprojekte im Auftrag der UN. Zusammen mit fünf afghanischen Begleitern wurden sie von den Islamisten verschleppt. Die Taliban drohen mit der Ermordung der Geiseln, falls die Bundeswehr nicht aus Afghanistan abzieht und alle verhafteten Mitglieder der Milizen freigelassen werden. Die Bundesregierung lehnt eine Erpressung ab und setzt den Einsatz fort. Ein Krisenstab des Auswärtigen Amtes bemüht sich um die Freilassung. Die afghanischen Behörden suchen in den Provinzen Ghasni und Wardak nach den Entführten. #Mord #Entführung #Erpressung
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BGH spricht Rocker nach Polizisten-Tötung frei
Der Bundesgerichtshof hat ein führendes Mitglied der Hells Angels aus Anhausen (Kreis Neuwied) vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen. Der 44-jährige Rocker hatte am 17.03.2010 zwei Schüsse durch die geschlossene Haustür seines Hauses abgegeben, wobei ein 42-jähriger Polizist tödlich getroffen wurde. Der Mann nahm irrtümlich eine Notwehrlage an, da er dachte, es handele sich um Mitglieder des rivalisierenden Rockerclubs Bandidos. Tatsächlich versuchten SEK-Beamte bei einer Durchsuchungsaktion die Tür aufzubrechen. Das Landgericht Koblenz hatte den Rocker wegen Totschlags zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt, der BGH hob dieses Urteil auf. Der Rocker erhielt jedoch wegen Nötigung und versuchter räuberischer Erpressung eine neunjährige Freiheitsstrafe. #Mord #Raubueberfall #Erpressung
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Urteil im Mordfall Anneli-Marie
Am 05.09.2016 verurteilte das Landgericht Dresden die beiden Angeklagten im Fall der entführten und ermordeten 17-jährigen Anneli-Marie zu langen Haftstrafen. Der 40-jährige Markus B. erhielt lebenslange Haft mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Der 62-jährige Mitangeklagte Norbert K. wurde zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Beide wurden des erpresserischen Menschenraubes mit Todesfolge und Mordes schuldig gesprochen. Markus B. hatte die Tat geplant und das Mädchen am 13. August 2015 bei Meißen entführt. Er erpresste 1,2 Millionen Euro vom Vater des Opfers. Aus Angst vor Entdeckung tötete B. Anneli-Marie einen Tag nach der Entführung mit einer Plastiktüte, Kabelbindern und einem Spanngurt. Norbert K. fuhr das Tatfahrzeug und unterließ es, die Tötung zu verhindern. Die Leiche wurde von beiden über eine Mauer geworfen und mit Sand bedeckt. K. zeigte Reue und half bei der Aufklärung, während B. schwieg. #Mord #Erpressung
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Zwei Mafia-Bosse festgenommen
Am 29.01.2016 fasste die italienische Polizei in den Bergen oberhalb von Maropati in Kalabrien zwei der meistgesuchten Mafia-Bosse. Der 47-jährige Giuseppe Ferraro und der 37-jährige Giuseppe Crea wurden in einem Betonbunker hinter dichtem Gebüsch und Bäumen aufgespürt. Beide gehören der 'Ndrangheta an. Ferraro war seit 18 Jahren auf der Flucht und wurde in Abwesenheit wegen einer Serie von Morden verurteilt. Crea wurde seit zehn Jahren wegen mafiöser Vereinigung und Erpressung gesucht. Bei dem Zugriff, der erfolgte als die Männer schliefen, fielen keine Schüsse. Die Polizei fand ein Waffenarsenal mit Maschinenpistolen, Gewehren und Pistolen. Das Versteck stand seit einem Jahr unter Überwachung. #Mord #Erpressung
Am 29.01.2016 fasste die italienische Polizei in den Bergen oberhalb von Maropati in Kalabrien zwei der meistgesuchten Mafia-Bosse. Der 47-jährige Giuseppe Ferraro und der 37-jährige Giuseppe Crea wurden in einem Betonbunker hinter dichtem Gebüsch und Bäumen aufgespürt. Beide gehören der 'Ndrangheta an. Ferraro war seit 18 Jahren auf der Flucht und wurde in Abwesenheit wegen einer Serie von Morden verurteilt. Crea wurde seit zehn Jahren wegen mafiöser Vereinigung und Erpressung gesucht. Bei dem Zugriff, der erfolgte als die Männer schliefen, fielen keine Schüsse. Die Polizei fand ein Waffenarsenal mit Maschinenpistolen, Gewehren und Pistolen. Das Versteck stand seit einem Jahr unter Überwachung. #Mord #Erpressung
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Ex-Polizisten als Mafia-Killer verurteilt
Zwei frühere New Yorker Polizisten, heute 60 und 67 Jahre alt, wurden zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie waren jahrelang als Berufskiller für den Mafia-Clan Lucchese tätig. Ein Gericht in Brooklyn sprach sie wegen Mordes, Mordversuchs, Erpressung, Geldwäsche und Drogenhandels schuldig. Eine vorzeitige Haftentlassung ist ausgeschlossen. Die Verbrechen begingen sie teilweise während ihrer Dienstzeit bei der Polizei. Über zwei Jahrzehnte gaben sie geheime Polizeiinformationen an die Mafia weiter. Bereits 2006 waren sie in einem ersten Prozess schuldig gesprochen worden, unter anderem wegen Beteiligung an acht Morden, zweifachem Mordversuch und Verschwörung zum Mord. Das Urteil war damals aus formalen Gründen ausgeblieben. #Mord #Drogen #Geldwaesche #Erpressung
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