Doppelmord vom Holstenplatz - Polizei sucht Täterin
Am 12.02.2010 gegen 10:00 Uhr klingelten zwei Frauen an der Wohnungstür der 89-jährigen Ilse Baetcke im ersten Stock des Hauses Holstenplatz 6 in Elmshorn. Sie gaben sich als Paketboten aus. Als die gehbehinderte Frau öffnete, wurde sie zu Boden gestoßen und brutal misshandelt. Die Täterinnen durchwühlten die Wohnung, erbeuteten Schmuck und Geld und erpressten die PIN-Nummer der EC-Karte. Eine der Frauen hob anschließend etwa 1000 Euro bei der Sparkasse am Holstenplatz ab. Das Opfer wurde erst drei Tage später hilflos in der Badewanne entdeckt und starb an den Folgen der Misshandlungen. Die Überwachungskamera der Sparkasse zeigt eine der Täterinnen in Paketboten-Kleidung: Sie trug eine Jacke und Cargohose des Paketzustellers GLS, eine dunkle Mütze mit Schirm, eine große Sonnenbrille, Handschuhe und eine auffällige Umhängetasche mit großen Einzugsösen über der rechten Schulter. Sie ist schlank, etwa 1,70 bis 1,85 Meter groß und 18 bis 35 Jahre alt. Die Polizei bittet um Hinweise zu den Täterinnen oder zur Beschaffung der GLS-Kleidung. #Mord #Erpressung
Am 12.02.2010 gegen 10:00 Uhr klingelten zwei Frauen an der Wohnungstür der 89-jährigen Ilse Baetcke im ersten Stock des Hauses Holstenplatz 6 in Elmshorn. Sie gaben sich als Paketboten aus. Als die gehbehinderte Frau öffnete, wurde sie zu Boden gestoßen und brutal misshandelt. Die Täterinnen durchwühlten die Wohnung, erbeuteten Schmuck und Geld und erpressten die PIN-Nummer der EC-Karte. Eine der Frauen hob anschließend etwa 1000 Euro bei der Sparkasse am Holstenplatz ab. Das Opfer wurde erst drei Tage später hilflos in der Badewanne entdeckt und starb an den Folgen der Misshandlungen. Die Überwachungskamera der Sparkasse zeigt eine der Täterinnen in Paketboten-Kleidung: Sie trug eine Jacke und Cargohose des Paketzustellers GLS, eine dunkle Mütze mit Schirm, eine große Sonnenbrille, Handschuhe und eine auffällige Umhängetasche mit großen Einzugsösen über der rechten Schulter. Sie ist schlank, etwa 1,70 bis 1,85 Meter groß und 18 bis 35 Jahre alt. Die Polizei bittet um Hinweise zu den Täterinnen oder zur Beschaffung der GLS-Kleidung. #Mord #Erpressung
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Freispruch für Koch nach Tötung eines Schutzgelderpressers
Am 30.09.2015 gegen 22:00 Uhr tötete ein 52-jähriger Koch in seinem Restaurant in Hamburg-St. Georg einen 49-jährigen Schutzgelderpresser durch einen Schuss aus dessen eigener Pistole. Das Landgericht Hamburg sprach den Angeklagten am 31.08.2016 frei, da die Tat als Notwehr gewertet wurde. Der Erpresser hatte den Koch über Jahre hinweg mit mindestens 25.000 Euro erpresst und am Tattag mit einer scharfen Waffe gedroht. Nach der Tötung beseitigte der Koch die Leiche, indem er sie in einer Grube im Nebenraum mit Zement und Kalk bedeckte und einen neuen Fußboden verlegte. Die Angehörigen des Getöteten reagierten mit Tumulten auf das Urteil. #Mord #Erpressung
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Zwei Mafia-Bosse festgenommen
Am 29.01.2016 fasste die italienische Polizei in den Bergen oberhalb von Maropati in Kalabrien zwei der meistgesuchten Mafia-Bosse. Der 47-jährige Giuseppe Ferraro und der 37-jährige Giuseppe Crea wurden in einem Betonbunker hinter dichtem Gebüsch und Bäumen aufgespürt. Beide gehören der 'Ndrangheta an. Ferraro war seit 18 Jahren auf der Flucht und wurde in Abwesenheit wegen einer Serie von Morden verurteilt. Crea wurde seit zehn Jahren wegen mafiöser Vereinigung und Erpressung gesucht. Bei dem Zugriff, der erfolgte als die Männer schliefen, fielen keine Schüsse. Die Polizei fand ein Waffenarsenal mit Maschinenpistolen, Gewehren und Pistolen. Das Versteck stand seit einem Jahr unter Überwachung. #Mord #Erpressung
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Ex-Polizisten als Mafia-Killer verurteilt
Zwei frühere New Yorker Polizisten, heute 60 und 67 Jahre alt, wurden zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie waren jahrelang als Berufskiller für den Mafia-Clan Lucchese tätig. Ein Gericht in Brooklyn sprach sie wegen Mordes, Mordversuchs, Erpressung, Geldwäsche und Drogenhandels schuldig. Eine vorzeitige Haftentlassung ist ausgeschlossen. Die Verbrechen begingen sie teilweise während ihrer Dienstzeit bei der Polizei. Über zwei Jahrzehnte gaben sie geheime Polizeiinformationen an die Mafia weiter. Bereits 2006 waren sie in einem ersten Prozess schuldig gesprochen worden, unter anderem wegen Beteiligung an acht Morden, zweifachem Mordversuch und Verschwörung zum Mord. Das Urteil war damals aus formalen Gründen ausgeblieben. #Mord #Drogen #Geldwaesche #Erpressung
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Mafiaboss Giuseppe Bellocco festgenommen
Am 17.07.2007 nahmen Sondereinheiten der Carabinieri in einem unterirdischen Bunker in der Nähe des kalabrischen Örtchens Mileto den Mafiaboss Giuseppe Bellocco fest. Der 59-Jährige, der der Ndrangheta angehört, war einer der meistgesuchten Mafiosi Italiens und wurde seit zehn Jahren unter anderem wegen Mordes gesucht. Er war in das Keller-Verließ geflüchtet, nachdem er zuvor auf dem darüber liegenden Bauernhof eine Sitzung mit acht weiteren Mafia-Mitgliedern abgehalten hatte. In dem Bauernhof wurden eine Pistole und weitere Waffen gefunden. Bellocco stand auf der Liste der 30 gefährlichsten Verbrecher des italienischen Innenministeriums; ihm werden Drogenhandel, Erpressung und Mitgliedschaft bei einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. In Abwesenheit war er bereits zu lebenslanger Haft verurteilt worden. #Mord #Drogen #Erpressung
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Prozess gegen Osmanen Germania BC begonnen
Am 26.03.2018 begann unter starken Sicherheitsvorkehrungen im Gerichtssaal am Gefängnis Stuttgart-Stammheim ein Prozess gegen die mutmaßlichen Anführer der türkisch-nationalistischen Straßengang „Osmanen Germania BC“. Acht Männer im Alter von 19 bis 46 Jahren, darunter der selbst ernannte „Weltpräsident“ und sein Vize, müssen sich verantworten. Ihnen werden versuchter Mord, versuchter Totschlag, gefährliche Körperverletzung, Zuhälterei, räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung sowie diverse Waffen- und Drogendelikte vorgeworfen. Im Fokus steht eine Strafaktion gegen ein abtrünniges Mitglied in Herrenberg: Dem Opfer wurden Zähne ausgeschlagen, es wurde in den Oberschenkel geschossen, bis zur Bewusstlosigkeit getreten und die Patrone ohne Betäubung aus dem Bein geholt. Der Mann war drei Tage gefesselt, bis er fliehen konnte. Die Angeklagten sitzen in acht verschiedenen Gefängnissen in Untersuchungshaft. Gut 50 Verhandlungstage sind angesetzt, der Prozess könnte bis Januar 2019 dauern. Hunderte Polizisten sind im Einsatz, Hubschrauber kreisen über dem Justizgebäude. #Mord #Raubueberfall #Koerperverletzung #Drogen #Zuhaelterei #Erpressung
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22-Jähriger mit Messer getötet – 15-Jähriger in U-Haft
Am 20.03.2021 gegen Abend drangen ein 15-Jähriger und ein 17-Jähriger aus dem Kreis Plön in die Wohnung eines 22-Jährigen in Kiel ein, um ihn zu berauben. Der 22-Jährige wehrte sich mit einem Schlagstock, woraufhin die beiden Jugendlichen zunächst flüchteten. Im Treppenhaus kam es zu einem Messerangriff, bei dem der 22-Jährige tödlich verletzt wurde. Der 15-Jährige wurde am Sonntag, 21.03.2021, einem Richter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes erließ. Der 17-Jährige wurde wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung ermittelt, jedoch mangels Haftgründen wieder entlassen. Die Tatverdächtigen waren dem Opfer bekannt. Der Hintergrund dürfte Betäubungsmittelkriminalität sein. #Mord #Raubueberfall #Erpressung
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