Im 07.2022 überfiel ein maskierter Täter einen Verbrauchermarkt in Nittendorf (Bayern). Er ließ sich in dem Markt einschließen, bedrohte in einem Büro zwei Angestellte mit einer Schusswaffe und forderte sie auf, den Tresor zu öffnen und Bargeld herauszugeben. Mit einer niedrigen fünfstelligen Summe flüchtete er und feuerte mehrere Schüsse ab; später stellte sich heraus, dass es sich vermutlich um eine Schreckschusswaffe handelte. Zwei Kinder im Alter von zehn und zwölf Jahren beobachteten die Flucht und beschrieben den Täter, erinnerten sich an Teile des Kennzeichens und schilderten den Fluchtweg. Eine europaweite Fahndung sowie ein Aufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY .. ungelöst“ im 05.2024 blieben zunächst erfolglos. Im Laufe der Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht auf Insiderwissen; Durchsuchungen führten Anfang 08.2026 zur Sicherstellung mehrerer Mobiltelefone, deren Auswertung eine damals 18-jährige mutmaßliche Fahrerin des Fluchtwagens identifizierte. In der Woche vom 03.08.2026 wurde eine 34-jährige Angestellte des Marktes festgenommen und in Untersuchungshaft genommen. Nach dem 23-jährigen mutmaßlichen Täter wurde öffentlich gefahndet; er stellte sich mit einem Rechtsanwalt und kam ebenfalls in Untersuchungshaft. Ihm wird besonders schwere räuberische Erpressung vorgeworfen. Die Tatwaffe wurde bislang nicht gefunden. #Raubueberfall #Erpressung
Im 07.2022 überfiel ein maskierter Täter einen Verbrauchermarkt in Nittendorf (Bayern). Er ließ sich in dem Markt einschließen, bedrohte in einem Büro zwei Angestellte mit einer Schusswaffe und forderte sie auf, den Tresor zu öffnen und Bargeld herauszugeben. Mit einer niedrigen fünfstelligen Summe flüchtete er und feuerte mehrere Schüsse ab; später stellte sich heraus, dass es sich vermutlich um eine Schreckschusswaffe handelte. Zwei Kinder im Alter von zehn und zwölf Jahren beobachteten die Flucht und beschrieben den Täter, erinnerten sich an Teile des Kennzeichens und schilderten den Fluchtweg. Eine europaweite Fahndung sowie ein Aufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY .. ungelöst“ im 05.2024 blieben zunächst erfolglos. Im Laufe der Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht auf Insiderwissen; Durchsuchungen führten Anfang 08.2026 zur Sicherstellung mehrerer Mobiltelefone, deren Auswertung eine damals 18-jährige mutmaßliche Fahrerin des Fluchtwagens identifizierte. In der Woche vom 03.08.2026 wurde eine 34-jährige Angestellte des Marktes festgenommen und in Untersuchungshaft genommen. Nach dem 23-jährigen mutmaßlichen Täter wurde öffentlich gefahndet; er stellte sich mit einem Rechtsanwalt und kam ebenfalls in Untersuchungshaft. Ihm wird besonders schwere räuberische Erpressung vorgeworfen. Die Tatwaffe wurde bislang nicht gefunden. #Raubueberfall #Erpressung
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