Schlag gegen Darknet-Plattform „Alice“
Am 09.03.2026 begann eine weltweite Aktion unter dem Namen „OP Alice“ gegen die Nutzer von Darknet-Plattformen, denen Besitzverschaffung kinderpornographischer Inhalte zur Last gelegt wird. Im Zeitraum vom 09. bis 19.03.2026 beteiligten sich insgesamt 23 Staaten an der konzertierten Aktion. Deutschlandweit fanden in neun Bundesländern 14 Durchsuchungen statt, darunter in Bayern in den Landkreisen Forchheim und Main-Spessart, wobei insgesamt gegen 14 Tatverdächtige ermittelt wird. Die Ermittler des Dezernats Cybercrime beim Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) und das Zentrum zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch im Internet (ZKI) bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg beschäftigen sich bereits seit Mitte 2021 mit der Darknet-Plattform „Alice with Violence CP“, auf welcher kinderpornographische Inhalte gegen Bezahlung mit Bitcoins angeboten wurden. Der Täter betrieb über 373.000 onion-Domains (Internetseiten) im Darknet, wobei das Fundament dieses Netzwerks insgesamt 122 Plattformvarianten bildeten, die tausendfach vervielfältigt wurden. Auf diesen Plattformen wurden neben Kinderpornographie auch diverse Cybercrime-as-a-Service-Leistungen angeboten, wie Kreditkartendaten und Zugänge in fremde Systeme. Im Zeitraum von Februar 2020 bis Juli 2025 bot der Täter auf 32 unterschiedlichen Plattformen kinderpornographische Inhalte zum Kauf an, wobei es sich um reine Betrugsseiten handelte, auf denen der Erhalt von weiteren kinderpornographischen Inhalten in Form von einsehbaren Vorschaubildern angepriesen worden war. Nach Zahlung in der Kryptowährung Bitcoin und Hinterlegung einer E-Mail-Adresse sollten die beworbenen und weitere entsprechende Inhalte als sogenannte Pakete erworben werden können, wobei ein Paket zwischen 20 und bis zu 250 US-Dollar kostete. Die Ermittlungen richteten sich sowohl gegen den Betreiber als auch gegen ca. 600 Nutzer der kinderpornographischen Plattformen, die im Zeitraum von Februar 2020 bis Juli 2025 Zahlungen veranlasst hatten, wobei weltweit bislang 440 Tatverdächtige ausfindig gemacht werden konnten. Am 17.03.2026 wurden insgesamt 105 Server, auf denen sich zu diesem Zeitpunkt über 373.000 Darknet-Seiten befanden, beschlagnahmt. Der Betreiber konnte als ein 35-jähriger chinesischer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Volksrepublik China identifiziert werden, gegen den ein Haftbefehl erwirkt wurde und nach dem nun international gefahndet wird. #Sexualdelikt #Betrug
Am 09.03.2026 begann eine weltweite Aktion unter dem Namen „OP Alice“ gegen die Nutzer von Darknet-Plattformen, denen Besitzverschaffung kinderpornographischer Inhalte zur Last gelegt wird. Im Zeitraum vom 09. bis 19.03.2026 beteiligten sich insgesamt 23 Staaten an der konzertierten Aktion. Deutschlandweit fanden in neun Bundesländern 14 Durchsuchungen statt, darunter in Bayern in den Landkreisen Forchheim und Main-Spessart, wobei insgesamt gegen 14 Tatverdächtige ermittelt wird. Die Ermittler des Dezernats Cybercrime beim Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) und das Zentrum zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch im Internet (ZKI) bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg beschäftigen sich bereits seit Mitte 2021 mit der Darknet-Plattform „Alice with Violence CP“, auf welcher kinderpornographische Inhalte gegen Bezahlung mit Bitcoins angeboten wurden. Der Täter betrieb über 373.000 onion-Domains (Internetseiten) im Darknet, wobei das Fundament dieses Netzwerks insgesamt 122 Plattformvarianten bildeten, die tausendfach vervielfältigt wurden. Auf diesen Plattformen wurden neben Kinderpornographie auch diverse Cybercrime-as-a-Service-Leistungen angeboten, wie Kreditkartendaten und Zugänge in fremde Systeme. Im Zeitraum von Februar 2020 bis Juli 2025 bot der Täter auf 32 unterschiedlichen Plattformen kinderpornographische Inhalte zum Kauf an, wobei es sich um reine Betrugsseiten handelte, auf denen der Erhalt von weiteren kinderpornographischen Inhalten in Form von einsehbaren Vorschaubildern angepriesen worden war. Nach Zahlung in der Kryptowährung Bitcoin und Hinterlegung einer E-Mail-Adresse sollten die beworbenen und weitere entsprechende Inhalte als sogenannte Pakete erworben werden können, wobei ein Paket zwischen 20 und bis zu 250 US-Dollar kostete. Die Ermittlungen richteten sich sowohl gegen den Betreiber als auch gegen ca. 600 Nutzer der kinderpornographischen Plattformen, die im Zeitraum von Februar 2020 bis Juli 2025 Zahlungen veranlasst hatten, wobei weltweit bislang 440 Tatverdächtige ausfindig gemacht werden konnten. Am 17.03.2026 wurden insgesamt 105 Server, auf denen sich zu diesem Zeitpunkt über 373.000 Darknet-Seiten befanden, beschlagnahmt. Der Betreiber konnte als ein 35-jähriger chinesischer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Volksrepublik China identifiziert werden, gegen den ein Haftbefehl erwirkt wurde und nach dem nun international gefahndet wird. #Sexualdelikt #Betrug
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