Am Amtsgericht Döbeln (Sachsen) wird ein Fall verhandelt, in dem ein 42-jähriger Vater beschuldigt wird, seinem einjährigen Sohn das Antidepressivum Venlafaxin ins Apfelmus gemischt zu haben. Die Tat soll sich ereignet haben, als das Kind mit hohem Fieber im Krankenhaus in Mittweida behandelt wurde. Laut Anklage wollte der Vater den Verdacht auf die Mutter lenken, die das Medikament wegen einer Anpassungs- und Angststörung einnimmt. Das Kind erbrach sich und kleine weiße Pillen kamen zum Vorschein. In einer Blutprobe wurde das Medikament nachgewiesen, der Höchstwert betrug 15,2 Nanogramm pro Milliliter. Der Rechtsmediziner Prof. Dr. Jan Dreßler erklärte, dass diese Menge nicht lebensgefährlich sei. Die Mutter konnte als Verdächtige ausgeschlossen werden, da sie sich zum Tatzeitpunkt nicht im Krankenzimmer aufhielt. Der Vater schwieg zu den Vorwürfen. Als Motiv wird ein Sorgerechtsstreit vermutet. Der Prozess wird im September fortgesetzt. #Betrug
Am Amtsgericht Döbeln (Sachsen) wird ein Fall verhandelt, in dem ein 42-jähriger Vater beschuldigt wird, seinem einjährigen Sohn das Antidepressivum Venlafaxin ins Apfelmus gemischt zu haben. Die Tat soll sich ereignet haben, als das Kind mit hohem Fieber im Krankenhaus in Mittweida behandelt wurde. Laut Anklage wollte der Vater den Verdacht auf die Mutter lenken, die das Medikament wegen einer Anpassungs- und Angststörung einnimmt. Das Kind erbrach sich und kleine weiße Pillen kamen zum Vorschein. In einer Blutprobe wurde das Medikament nachgewiesen, der Höchstwert betrug 15,2 Nanogramm pro Milliliter. Der Rechtsmediziner Prof. Dr. Jan Dreßler erklärte, dass diese Menge nicht lebensgefährlich sei. Die Mutter konnte als Verdächtige ausgeschlossen werden, da sie sich zum Tatzeitpunkt nicht im Krankenzimmer aufhielt. Der Vater schwieg zu den Vorwürfen. Als Motiv wird ein Sorgerechtsstreit vermutet. Der Prozess wird im September fortgesetzt. #Betrug
Chat
Teilen