Am 31.08.2026 hat am Landgericht Gießen der Prozess gegen eine 42-jährige Frau begonnen, die im Zeitraum zwischen September 2021 und Oktober 2024 insgesamt 358.000 Euro an Spendengeldern erschwindelt haben soll, indem sie eine Krebserkrankung ihres Sohnes vortäuschte. Die Staatsanwaltschaft Gießen legt ihr gewerbsmäßigen Betrug in 13 Fällen sowie Urkundenfälschung in zwei Fällen zur Last. Die Frau soll behauptet haben, ihr damals fünf- bis achtjähriger Sohn leide an schwarzem Hautkrebs und benötige eine teure Behandlung in den USA. Sie trat damit sowohl gegenüber der Familie als auch in Medien und auf Internetplattformen auf. Auch der Sohn selbst glaubte an seine Erkrankung. Der Fall wurde aufgedeckt, als die Kinderärztin des Jungen über soziale Medien von den Spendenaufrufen erfuhr und das Jugendamt einschaltete. Das Kind wurde in Obhut genommen. Die Angeklagte hat ein umfassendes Geständnis abgelegt, der Prozess wird jedoch mit der Beweisaufnahme fortgesetzt. #Betrug #Urkundenfaelschung
Am 31.08.2026 hat am Landgericht Gießen der Prozess gegen eine 42-jährige Frau begonnen, die im Zeitraum zwischen September 2021 und Oktober 2024 insgesamt 358.000 Euro an Spendengeldern erschwindelt haben soll, indem sie eine Krebserkrankung ihres Sohnes vortäuschte. Die Staatsanwaltschaft Gießen legt ihr gewerbsmäßigen Betrug in 13 Fällen sowie Urkundenfälschung in zwei Fällen zur Last. Die Frau soll behauptet haben, ihr damals fünf- bis achtjähriger Sohn leide an schwarzem Hautkrebs und benötige eine teure Behandlung in den USA. Sie trat damit sowohl gegenüber der Familie als auch in Medien und auf Internetplattformen auf. Auch der Sohn selbst glaubte an seine Erkrankung. Der Fall wurde aufgedeckt, als die Kinderärztin des Jungen über soziale Medien von den Spendenaufrufen erfuhr und das Jugendamt einschaltete. Das Kind wurde in Obhut genommen. Die Angeklagte hat ein umfassendes Geständnis abgelegt, der Prozess wird jedoch mit der Beweisaufnahme fortgesetzt. #Betrug #Urkundenfaelschung
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