Autohändler wegen Steuerhinterziehung vor Gericht
Am 17.12.2021 begann vor dem Landgericht Hamburg der Prozess gegen vier Männer wegen bandenmäßiger Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit der Lieferung von Corona-Schutzmasken an das Bundesgesundheitsministerium. Die Angeklagten, darunter ein 22-jähriger Autohändler, sein 30-jähriger Bruder und dessen gleichaltriger Geschäftspartner, sollen mehr als 23 Millionen Atemschutzmasken geliefert haben. Das Ministerium zahlte 109 Millionen Euro, davon 17 Millionen Umsatzsteuer. Die Angeklagten sollen die Umsatzsteuer nicht abgeführt und so 4,5 Millionen Euro hinterzogen haben. Zudem sollen sie durch Scheinrechnungen weitere knapp eine Million Euro hinterzogen haben. Ein 45-jähriger Rechtsanwalt ist ebenfalls angeklagt, weil er sein Anwaltskonto zur Verfügung gestellt und ein Auto im Wert von 128.000 Euro ohne Schenkungssteuer angenommen haben soll. Einem Steuerberater wird Beihilfe zur versuchten Steuerhinterziehung vorgeworfen. Die Verteidigung bestreitet die Vorwürfe. #Wirtschaftskriminalität
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Clan-Mitglieder wegen Geldwäsche angeklagt
Am 07.07.2026 begann vor dem Berliner Landgericht der Prozess gegen fünf Mitglieder einer Familie und einen weiteren Mann. Ihnen wird vorgeworfen, mit einem System von Scheinrechnungen rund 12 Millionen Euro Schwarzgeld erwirtschaftet zu haben. Die Angeklagten sind Ali O. (53), seine Ehefrau Emine O. (53), sein Bruder Yunus O. (45), seine Söhne Rifat O. (28) und Faruk O. (26) sowie Mustafa B. (26). Mehreren wird zudem die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Von Januar 2021 bis Dezember 2025 sollen sie Scheinrechnungen im Wert von rund 174 Millionen Euro ausgestellt haben. Vier der Männer befinden sich seit Dezember 2025 in Untersuchungshaft. Der Prozess ist bis Ende Oktober terminiert. #Wirtschaftskriminalität
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12 Mio. Euro Geldwäsche-Verfahren
Fünf Männer und eine Frau im Alter von 26 bis 53 Jahren sollen als vermeintliche Subunternehmer Scheinrechnungen für Gewerbetreibende ausgestellt und damit Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Geldwäsche verschleiert haben. Mit dem kriminellen Geschäftsmodell sollen 12 Millionen Euro erwirtschaftet worden sein. Die Staatsanwaltschaft Berlin will das Geld einziehen. Die Vorwürfe lauten unter anderem: Bildung einer kriminellen Vereinigung, Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Betrug und Verstoß gegen das Waffengesetz. Der Prozess beginnt am Landgericht Berlin. #Wirtschaftskriminalität
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Geldwäsche-Prozess um Reemtsma-Lösegeld
Am 28.10.2008 begann vor dem Aachener Landgericht der Prozess gegen Bernd Dieter Kramer (59) wegen Geldwäsche im Zusammenhang mit der Entführung von Jan Philipp Reemtsma. Kramer, ein Freund des Haupttäters Thomas Drach, legte ein Geständnis ab. Er ließ rund eine Million Dollar und sechs Millionen Schweizer Franken aus dem Lösegeld transportieren und verstecken. Von den umgerechnet 15 Millionen Euro Lösegeld wurden bisher nur etwa eine Million Euro sichergestellt. Kramer wurde in Brasilien festgenommen und im Januar 2008 nach Deutschland ausgeliefert. Das Urteil wird für den 23. Dezember 2008 erwartet. #Wirtschaftskriminalität #Geldwaesche
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Drei Banker wegen Steuerhinterziehung angeklagt
Am 04.01.2012 klagte die New Yorker Staatsanwaltschaft drei Schweizer Banker wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung an. Die drei in der Schweiz wohnhaften Männer sollen vermögenden US-Steuerzahlern geholfen haben, über 1,2 Milliarden Dollar vor den Steuerbehörden zu verbergen. Sie arbeiteten für die Privatbank Wegelin und boten ihre Dienstleistungen vom Zürcher Büro aus an. Bei einer Verurteilung droht ihnen eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren. #Wirtschaftskriminalität
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Schlag gegen Geldwäsche-Banden – 22 Festnahmen
Am Dienstag, 23.11.2021, gelang der deutschen Polizei in Zusammenarbeit mit italienischen und weiteren europäischen Behörden ein großer Schlag gegen professionell agierende Geldwäscher-Banden und Betrüger. An der Operation Carta Bianca waren die italienische Finanzpolizei Guardia di Finanza Aosta, die Staatsanwaltschaft Turin, Europol und Eurojust beteiligt. In Italien wurden 17 Haftbefehle erlassen, insgesamt 22 Verdächtige im Alter von 32 bis 77 Jahren festgenommen. Das Amtsgericht Duisburg veranlasste fünf Haftbefehle, die in Deutschland, Italien und der Schweiz vollstreckt wurden. Zu den Tatverdächtigen gehören zwei Inhaber von Steuerberatungs- und Treuhandgesellschaften in NRW und Baden-Württemberg sowie ein ehemaliger Finanzbeamter aus dem Ruhrgebiet. Die Fahnder beschlagnahmten Bankkonten, Immobilien und Kryptowährungen im Wert von rund 41 Millionen Euro. Es besteht der Verdacht der Bildung krimineller Vereinigungen, schweren Betrugs und Geldwäsche. Im Zentrum steht ein Betrug mit Energieeffizienznachweisen (Weiße Zertifikate) in Italien, bei dem zwischen 2016 und 2020 öffentliche Gelder in Höhe von mehr als 27 Millionen Euro für fingierte Projekte erschlichen wurden. Die deutschen Tatverdächtigen sollen fast 15 Millionen Euro gewaschen haben. #Wirtschaftskriminalität #Geldwaesche
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Student als Geldwäschehelfer missbraucht
Am 03.07.2019 warnte die Polizei Krefeld vor der Betrugsmasche 'Money Muling'. Ein 26-jähriger Student aus Krefeld wurde Opfer dieser Masche. Er nahm ein Jobangebot an, bei dem er die Sicherheitsmaßnahmen einer Bank prüfen und ein Konto eröffnen sollte. Die Auftraggeber änderten die Zugangsdaten und nutzten das Konto für einen Fake-Shop. Kunden zahlten für Waren, die sie nie erhielten. Das Geld wurde ins Ausland transferiert. Der Student meldete den Vorfall der Bank und der Polizei. Die Bank sperrte das Konto, jedoch floss bereits eine fünfstellige Summe. Die Polizei ermittelt wegen Geldwäsche und Betrug. #Wirtschaftskriminalität #Geldwaesche
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