Am 17.12.2021 begann vor dem Landgericht Hamburg der Prozess gegen vier Männer wegen bandenmäßiger Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit der Lieferung von Corona-Schutzmasken an das Bundesgesundheitsministerium. Die Angeklagten, darunter ein 22-jähriger Autohändler, sein 30-jähriger Bruder und dessen gleichaltriger Geschäftspartner, sollen mehr als 23 Millionen Atemschutzmasken geliefert haben. Das Ministerium zahlte 109 Millionen Euro, davon 17 Millionen Umsatzsteuer. Die Angeklagten sollen die Umsatzsteuer nicht abgeführt und so 4,5 Millionen Euro hinterzogen haben. Zudem sollen sie durch Scheinrechnungen weitere knapp eine Million Euro hinterzogen haben. Ein 45-jähriger Rechtsanwalt ist ebenfalls angeklagt, weil er sein Anwaltskonto zur Verfügung gestellt und ein Auto im Wert von 128.000 Euro ohne Schenkungssteuer angenommen haben soll. Einem Steuerberater wird Beihilfe zur versuchten Steuerhinterziehung vorgeworfen. Die Verteidigung bestreitet die Vorwürfe. #Wirtschaftskriminalität
Am 17.12.2021 begann vor dem Landgericht Hamburg der Prozess gegen vier Männer wegen bandenmäßiger Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit der Lieferung von Corona-Schutzmasken an das Bundesgesundheitsministerium. Die Angeklagten, darunter ein 22-jähriger Autohändler, sein 30-jähriger Bruder und dessen gleichaltriger Geschäftspartner, sollen mehr als 23 Millionen Atemschutzmasken geliefert haben. Das Ministerium zahlte 109 Millionen Euro, davon 17 Millionen Umsatzsteuer. Die Angeklagten sollen die Umsatzsteuer nicht abgeführt und so 4,5 Millionen Euro hinterzogen haben. Zudem sollen sie durch Scheinrechnungen weitere knapp eine Million Euro hinterzogen haben. Ein 45-jähriger Rechtsanwalt ist ebenfalls angeklagt, weil er sein Anwaltskonto zur Verfügung gestellt und ein Auto im Wert von 128.000 Euro ohne Schenkungssteuer angenommen haben soll. Einem Steuerberater wird Beihilfe zur versuchten Steuerhinterziehung vorgeworfen. Die Verteidigung bestreitet die Vorwürfe. #Wirtschaftskriminalität
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