Bundeskriminalamt
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  • 32-Jähriger nach Kokain- und Heroinhandel festgenommen
    Am 30.06.2026 vollstreckte das Bundeskriminalamt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin einen Haftbefehl gegen Mitglieder einer international agierenden Gruppierung der Organisierten Kriminalität. Die Einsatzkräfte durchsuchten 15 Wohngebäude in Berlin und Brandenburg, zogen Vermögenswerte ein und stellten umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter Rauschgift, Bargeld, elektronische Medien und Briefsendungen mit Zahlungskarten und -daten. Die Ermittlungen richten sich gegen zwölf Beschuldigte im Alter von 29 bis 61 Jahren. Ihnen wird teilweise Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, überwiegend jedoch gewerbs- und bandenmäßiger Computerbetrug vorgeworfen. Der 32-jährige Hauptbeschuldigte steht im Verdacht, den illegalen Handel mit Kokain aus Südamerika sowie mit Heroin nach und innerhalb von Berlin organisiert zu haben. Zudem soll er Personen aus seinem Umfeld bei deutschen Postdienstleistern eingesetzt haben, um Briefsendungen mit Zahlungskarten und zugehörigen Daten zu entwenden. Mit den erlangten Karten und Daten sollen die Beschuldigten betrügerische Transaktionen durchgeführt haben. Der Schaden beläuft sich auf über 300.000 Euro. Der 32-Jährige wurde einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Tiergarten vorgeführt und befindet sich in Untersuchungshaft. #Drogen
    Am 30.06.2026 vollstreckte das Bundeskriminalamt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin einen Haftbefehl gegen Mitglieder einer international agierenden Gruppierung der Organisierten Kriminalität. Die Einsatzkräfte durchsuchten 15 Wohngebäude in Berlin und Brandenburg, zogen Vermögenswerte ein und stellten umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter Rauschgift, Bargeld, elektronische Medien und Briefsendungen mit Zahlungskarten und -daten. Die Ermittlungen richten sich gegen zwölf Beschuldigte im Alter von 29 bis 61 Jahren. Ihnen wird teilweise Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, überwiegend jedoch gewerbs- und bandenmäßiger Computerbetrug vorgeworfen. Der 32-jährige Hauptbeschuldigte steht im Verdacht, den illegalen Handel mit Kokain aus Südamerika sowie mit Heroin nach und innerhalb von Berlin organisiert zu haben. Zudem soll er Personen aus seinem Umfeld bei deutschen Postdienstleistern eingesetzt haben, um Briefsendungen mit Zahlungskarten und zugehörigen Daten zu entwenden. Mit den erlangten Karten und Daten sollen die Beschuldigten betrügerische Transaktionen durchgeführt haben. Der Schaden beläuft sich auf über 300.000 Euro. Der 32-Jährige wurde einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Tiergarten vorgeführt und befindet sich in Untersuchungshaft. #Drogen
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  • 27 Millionen Opferdaten sichergestellt
    Am 15.06.2026 bis 19.06.2026 gingen die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) - und das Bundeskriminalamt (BKA) in einer international abgestimmten Aktion gemeinsam mit Strafverfolgungsbehörden aus den Niederlanden, Dänemark, Großbritannien, USA und Kanada sowie mit Unterstützung durch Europol, Eurojust, Microsoft und weitere IT-Sicherheitsdienstleister gegen drei der weltweit gefährlichsten Schadsoftware-Varianten ("SocGholish", "StealC" und "Amadey") vor. Der Fokus lag auf der nachhaltigen Zerschlagung der technischen Infrastrukturen. Insgesamt wurden rund 15.000 Webseiten, über 320 Server (davon 40 in Deutschland) und mehr als 140 Domains unschädlich gemacht. Dabei wurden ca. 27 Millionen Zugangsdaten von über 385.000 Opfern sichergestellt. Zudem wurde Kryptovermögen kriminellen Ursprungs von über 47 Millionen US-Dollar identifiziert und gekennzeichnet. In Deutschland wird unter anderem wegen des Verdachts der banden- und gewerbsmäßigen Erpressung ermittelt.
    Am 15.06.2026 bis 19.06.2026 gingen die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) - und das Bundeskriminalamt (BKA) in einer international abgestimmten Aktion gemeinsam mit Strafverfolgungsbehörden aus den Niederlanden, Dänemark, Großbritannien, USA und Kanada sowie mit Unterstützung durch Europol, Eurojust, Microsoft und weitere IT-Sicherheitsdienstleister gegen drei der weltweit gefährlichsten Schadsoftware-Varianten ("SocGholish", "StealC" und "Amadey") vor. Der Fokus lag auf der nachhaltigen Zerschlagung der technischen Infrastrukturen. Insgesamt wurden rund 15.000 Webseiten, über 320 Server (davon 40 in Deutschland) und mehr als 140 Domains unschädlich gemacht. Dabei wurden ca. 27 Millionen Zugangsdaten von über 385.000 Opfern sichergestellt. Zudem wurde Kryptovermögen kriminellen Ursprungs von über 47 Millionen US-Dollar identifiziert und gekennzeichnet. In Deutschland wird unter anderem wegen des Verdachts der banden- und gewerbsmäßigen Erpressung ermittelt.
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  • Weltgrößte Botnetze ausgehoben
    Am 19.03.2026 gingen die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) und das Bundeskriminalamt (BKA) in einer international abgestimmten Aktion gemeinsam mit Strafverfolgungsbehörden aus Kanada und den USA gegen zwei der derzeit weltgrößten Botnetze namens "Aisuru" und "Kimwolf" vor. Im Zuge der Maßnahmen konnte global verteilte technische Infrastruktur der beiden Botnetze abgeschaltet werden. Die Strafverfolgungsbehörden haben zudem zwei mutmaßliche Administratoren identifiziert, gegen die nun rechtliche Konsequenzen folgen. An ihren Wohnorten in Deutschland und in Kanada wurden Durchsuchungen durchgeführt und umfassende Beweismittel sichergestellt. Neben zahlreichen Datenträgern wurden auch Kryptowährungen im fünfstelligen Bereich gesichert. Den Maßnahmen gingen aufwändige mehrmonatige Ermittlungen voraus, die von hohem technischem Anspruch und enger internationaler Koordination geprägt waren. Dem Aisuru-Botnetz wird ein Zusammenschluss aus mutmaßlich mehreren Millionen kompromittierten Internet-of-Things (IoT)-Geräten wie beispielsweise Routern und Webcams zugerechnet. In direktem Zusammenhang damit steht das Kimwolf-Botnetz, welches ebenfalls mehrere Millionen infizierte Geräte umfasst, überwiegend bestehend aus Android-TV-Boxen. Die kompromittierten Geräte werden ohne das Wissen ihrer Betreiber von den Botnetz-Administratoren durch Malware kompromittiert und anschließend für DDoS-Angriffe missbraucht. Darüber hinaus wurden Ressourcen des Kimwolf-Botnetzes als Residential-Proxy-Netzwerk vermietet, wodurch Dritte gegen Bezahlung die infizierten Geräte ohne Wissen des eigentlichen Inhabers als Anonymisierungsschicht nutzen konnten. Infektionen mit der den Aisuru- und/oder Kimwolf-Botnetzen zugrundeliegenden Schadsoftware können ohne aktives Zutun der Geschädigten auftreten, da die Malware direkt an internetverbundene IoT- und Android-Geräte verbreitet wird, die geeignete Schwachstellen aufweisen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterstützt bei den durchgeführten Maßnahmen durch technische Analysen und ein Sinkholing der Täterinfrastruktur, wobei der Datenverkehr eines bösartigen Akteurs umgeleitet wird, um ihn von seinem ursprünglichen Ziel abzulenken und zu einem kontrollierten System zu leiten.
    Am 19.03.2026 gingen die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) und das Bundeskriminalamt (BKA) in einer international abgestimmten Aktion gemeinsam mit Strafverfolgungsbehörden aus Kanada und den USA gegen zwei der derzeit weltgrößten Botnetze namens "Aisuru" und "Kimwolf" vor. Im Zuge der Maßnahmen konnte global verteilte technische Infrastruktur der beiden Botnetze abgeschaltet werden. Die Strafverfolgungsbehörden haben zudem zwei mutmaßliche Administratoren identifiziert, gegen die nun rechtliche Konsequenzen folgen. An ihren Wohnorten in Deutschland und in Kanada wurden Durchsuchungen durchgeführt und umfassende Beweismittel sichergestellt. Neben zahlreichen Datenträgern wurden auch Kryptowährungen im fünfstelligen Bereich gesichert. Den Maßnahmen gingen aufwändige mehrmonatige Ermittlungen voraus, die von hohem technischem Anspruch und enger internationaler Koordination geprägt waren. Dem Aisuru-Botnetz wird ein Zusammenschluss aus mutmaßlich mehreren Millionen kompromittierten Internet-of-Things (IoT)-Geräten wie beispielsweise Routern und Webcams zugerechnet. In direktem Zusammenhang damit steht das Kimwolf-Botnetz, welches ebenfalls mehrere Millionen infizierte Geräte umfasst, überwiegend bestehend aus Android-TV-Boxen. Die kompromittierten Geräte werden ohne das Wissen ihrer Betreiber von den Botnetz-Administratoren durch Malware kompromittiert und anschließend für DDoS-Angriffe missbraucht. Darüber hinaus wurden Ressourcen des Kimwolf-Botnetzes als Residential-Proxy-Netzwerk vermietet, wodurch Dritte gegen Bezahlung die infizierten Geräte ohne Wissen des eigentlichen Inhabers als Anonymisierungsschicht nutzen konnten. Infektionen mit der den Aisuru- und/oder Kimwolf-Botnetzen zugrundeliegenden Schadsoftware können ohne aktives Zutun der Geschädigten auftreten, da die Malware direkt an internetverbundene IoT- und Android-Geräte verbreitet wird, die geeignete Schwachstellen aufweisen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterstützt bei den durchgeführten Maßnahmen durch technische Analysen und ein Sinkholing der Täterinfrastruktur, wobei der Datenverkehr eines bösartigen Akteurs umgeleitet wird, um ihn von seinem ursprünglichen Ziel abzulenken und zu einem kontrollierten System zu leiten.
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  • Bombendrohung am Limbecker Platz
    Im Mai 2024 kam es zur Evakuierung des Einkaufszentrums am Limbecker Platz in Essen aufgrund einer Bombendrohung. #Sprengstoff
    Im Mai 2024 kam es zur Evakuierung des Einkaufszentrums am Limbecker Platz in Essen aufgrund einer Bombendrohung. #Sprengstoff
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  • Leiche nach internationaler Fahndung identifiziert
    Reason: Identifizierung einer Leiche nach internationaler Fahndungskampagne
    Reason: Identifizierung einer Leiche nach internationaler Fahndungskampagne
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  • Unterstützung einer kriminellen Vereinigung
    Reason: Unterstützung einer kriminellen Vereinigung
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  • Computersabotage und kriminelle Vereinigung
    Reason: Unterstützung einer kriminellen Vereinigung und Computersabotage
    Reason: Unterstützung einer kriminellen Vereinigung und Computersabotage
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  • Betrieb krimineller Handelsplattform
    Reason: Betreiben einer kriminellen Handelsplattform im Internet in Tateinheit mit der Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung im Ausland
    Reason: Betreiben einer kriminellen Handelsplattform im Internet in Tateinheit mit der Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung im Ausland
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  • Betrieb krimineller Handelsplattform
    Reason: Betreiben einer kriminellen Handelsplattform und Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
    Reason: Betreiben einer kriminellen Handelsplattform und Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
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  • Beteiligung an krimineller Vereinigung
    Reason: Beteiligung an krimineller Vereinigung, Beihilfe zum Betreiben einer kriminellen Handelsplattform im Internet, Beihilfe zur Computersabotage
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  • Ohne Titel
    Reason: dreifacher Mord
    Reason: dreifacher Mord
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  • Ohne Titel
    Reason: Mord an Ex-Lebensgefährtin
    Reason: Mord an Ex-Lebensgefährtin
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  • Mitgliedschaft in der kriminellen Vereinigung Trickbot
    Reason: Mitgliedschaft in der kriminellen Vereinigung Trickbot
    Reason: Mitgliedschaft in der kriminellen Vereinigung Trickbot
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  • Mitgliedschaft in krimineller Vereinigung Trickbot
    Reason: Mitgliedschaft in krimineller Vereinigung Trickbot
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  • DeutschlandCard GmbH: Internationale Fahndung wegen Cyberangriffe läuft
    Aufgrund des Verdachts der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung im Ausland wird nach Dmitrii Sergeevich KISELEV (kyrillische Schreibweise: Дмитрий Сергеевич Киселев) gefahndet. Dmitrii Sergeevich KISELEV (oder: Dmitry Sergeevich) steht im Verdacht, als Mitglied der Gruppierung hinter der Schadsoftware „Trickbot“ einen wesentlichen Tatbeitrag zur Durchführung von globalen Cyberattacken geleistet zu haben. Im Speziellen besteht der Verdacht, dass der Gesuchte unter dem Pseudonym für die Gruppierung als Entwickler und Krypter tätig war. Somit hat der Gesuchte als Mittäter den fortlaufenden Einsatz und die Fortentwicklung der Malware unterstützt, mittels derer die Gruppierung fremde Computersysteme infiltrierte und Daten entwendete. Der Beschuldigte steht im Verdacht, Mitglied der „Trickbot“-Gruppierung, auch bekannt als „Wizard Spider“, zu sein. Diese Gruppierung ist seit mindestens 2016 aktiv und verwendete verschiedene Schadsoftware-Varianten, darunter die namensgebende Trickbot-Schadsoftware, um Computersysteme zu infizieren, sensible Daten zu stehlen und in vielen Fällen sogenannte Ransomware nachzuladen, mit welcher die Systeme verschlüsselt und ein Lösegeld, zahlbar in Kryptowährungen, zur Entschlüsselung verlangt werden konnte. Neben der Trickbot-Schadsoftware setzte die Gruppierung unter anderem die Schadsoftware-Varianten Bazarloader, SystemBC, IcedID, Ryuk, Conti und Diavol ein. Die Trickbot-Gruppierung bestand gemäß den Ermittlungen des Bundeskriminalamts zeitweise aus über 100 Mitgliedern und arbeitet organisiert, hierarchisch gegliedert, projekt- und gewinnorientiert. Die Gruppierung ist verantwortlich für die Infektion von mehreren hunderttausend Systemen in Deutschland und weltweit und erlangte durch ihre illegalen Aktivitäten Geldbeträge im dreistelligen Millionenbereich. Zu den Opfern zählen Krankenhäuser, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, Behörden und Privatpersonen. Allein in Deutschland verursachte die Gruppierung einen Schaden in Höhe von mindestens 6,8 Millionen Euro. Es ist davon auszugehen, dass der Gesuchte in der Russischen Föderation lebt. Der aktuelle Aufenthaltsort des Gesuchten ist unbekannt. Für die Polizei ist die Beantwortung folgender Fragen von Bedeutung: Haben Sie Dmitrii Sergeevich KISELEV gesehen? Können Sie Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort des Gesuchten machen? Haben Sie Hinweise auf Reisen des Gesuchten außerhalb der Russischen Föderation? Hatten oder haben Sie Kontakt zu dem Gesuchten? Haben Sie Hinweise auf aktuelle Online-Präsenzen oder auf aktuell genutzte Kommunikationsmittel des Gesuchten? Im Rahmen der Ermittlungen des Bundeskriminalamts wurde die Anfang 2022 unter dem Namen „Conti-Leaks“, „Trickbotleaks“ und „Trickleaks“ veröffentlichte interne Chat-Kommunikation der Trickbot-Gruppierung intensiv analysiert und ausgewertet. Hinweise auf diese Daten sind nicht erforderlich. Hinweise können in begründeten Fällen vertraulich behandelt werden.
    Aufgrund des Verdachts der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung im Ausland wird nach Dmitrii Sergeevich KISELEV (kyrillische Schreibweise: Дмитрий Сергеевич Киселев) gefahndet. Dmitrii Sergeevich KISELEV (oder: Dmitry Sergeevich) steht im Verdacht, als Mitglied der Gruppierung hinter der Schadsoftware „Trickbot“ einen wesentlichen Tatbeitrag zur Durchführung von globalen Cyberattacken geleistet zu haben. Im Speziellen besteht der Verdacht, dass der Gesuchte unter dem Pseudonym für die Gruppierung als Entwickler und Krypter tätig war. Somit hat der Gesuchte als Mittäter den fortlaufenden Einsatz und die Fortentwicklung der Malware unterstützt, mittels derer die Gruppierung fremde Computersysteme infiltrierte und Daten entwendete. Der Beschuldigte steht im Verdacht, Mitglied der „Trickbot“-Gruppierung, auch bekannt als „Wizard Spider“, zu sein. Diese Gruppierung ist seit mindestens 2016 aktiv und verwendete verschiedene Schadsoftware-Varianten, darunter die namensgebende Trickbot-Schadsoftware, um Computersysteme zu infizieren, sensible Daten zu stehlen und in vielen Fällen sogenannte Ransomware nachzuladen, mit welcher die Systeme verschlüsselt und ein Lösegeld, zahlbar in Kryptowährungen, zur Entschlüsselung verlangt werden konnte. Neben der Trickbot-Schadsoftware setzte die Gruppierung unter anderem die Schadsoftware-Varianten Bazarloader, SystemBC, IcedID, Ryuk, Conti und Diavol ein. Die Trickbot-Gruppierung bestand gemäß den Ermittlungen des Bundeskriminalamts zeitweise aus über 100 Mitgliedern und arbeitet organisiert, hierarchisch gegliedert, projekt- und gewinnorientiert. Die Gruppierung ist verantwortlich für die Infektion von mehreren hunderttausend Systemen in Deutschland und weltweit und erlangte durch ihre illegalen Aktivitäten Geldbeträge im dreistelligen Millionenbereich. Zu den Opfern zählen Krankenhäuser, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, Behörden und Privatpersonen. Allein in Deutschland verursachte die Gruppierung einen Schaden in Höhe von mindestens 6,8 Millionen Euro. Es ist davon auszugehen, dass der Gesuchte in der Russischen Föderation lebt. Der aktuelle Aufenthaltsort des Gesuchten ist unbekannt. Für die Polizei ist die Beantwortung folgender Fragen von Bedeutung: Haben Sie Dmitrii Sergeevich KISELEV gesehen? Können Sie Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort des Gesuchten machen? Haben Sie Hinweise auf Reisen des Gesuchten außerhalb der Russischen Föderation? Hatten oder haben Sie Kontakt zu dem Gesuchten? Haben Sie Hinweise auf aktuelle Online-Präsenzen oder auf aktuell genutzte Kommunikationsmittel des Gesuchten? Im Rahmen der Ermittlungen des Bundeskriminalamts wurde die Anfang 2022 unter dem Namen „Conti-Leaks“, „Trickbotleaks“ und „Trickleaks“ veröffentlichte interne Chat-Kommunikation der Trickbot-Gruppierung intensiv analysiert und ausgewertet. Hinweise auf diese Daten sind nicht erforderlich. Hinweise können in begründeten Fällen vertraulich behandelt werden.
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  • Gründung kriminellen Vereinigung im Ausland
    Reason: Gründung einer kriminellen Vereinigung im Ausland
    Reason: Gründung einer kriminellen Vereinigung im Ausland
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  • Ohne Titel
    Reason: Tötung in Halle (Saale)
    Reason: Tötung in Halle (Saale)
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  • Ohne Titel
    Reason: Tötung der Tochter
    Reason: Tötung der Tochter
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  • Ohne Titel
    Reason: Tötung eines Mannes
    Reason: Tötung eines Mannes
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  • Ohne Titel
    Reason: gemeinschaftlicher Totschlag
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  • Bandenmäßiger unerlaubter Handeltreibens
    Reason: bandenmäßiger unerlaubter Handeltreibens mit Betäubungsmitteln
    Reason: bandenmäßiger unerlaubter Handeltreibens mit Betäubungsmitteln
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  • Gewerbsmäßiger Bandenbetrug
    Reason: Gewerbsmäßiger Bandenbetrug, Untreue, Vermögens- und Wirtschaftsdelikte #Betrug
    Reason: Gewerbsmäßiger Bandenbetrug, Untreue, Vermögens- und Wirtschaftsdelikte #Betrug
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  • bewaffneten unerlaubten Handeltreibens
    Reason: bewaffneten unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln #Waffen
    Reason: bewaffneten unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln #Waffen
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  • Versuchter Mord, schwerer Raub
    Reason: versuchten Mordes und diverser versuchter und vollendeter schwerer Raubüberfälle #Raubüberfall #Mord
    Reason: versuchten Mordes und diverser versuchter und vollendeter schwerer Raubüberfälle #Raubüberfall #Mord
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  • Gefährliche Körperverletzung
    Reason: Totschlag und gefährliche Körperverletzung #Körperverletzung
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  • Computersabotage im besonders schweren Fall
    Reason: Computersabotage im besonders schweren Fall
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  • Mitgliedschaft in krimineller Vereinigung
    Reason: Mitgliedschaft in krimineller Vereinigung im Ausland
    Reason: Mitgliedschaft in krimineller Vereinigung im Ausland
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  • Mitgliedschaft in krimineller Vereinigung
    Reason: Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung im Ausland
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  • Erpressung und Cyberattacken
    Reason: Erpressung im besonders schweren Fall und Cyberattacken #Erpressung
    Reason: Erpressung im besonders schweren Fall und Cyberattacken #Erpressung
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  • Straftaten der Roten Armee Fraktion
    Reason: Straftaten der Roten Armee Fraktion, Raubüberfälle, versuchter Mord, schwerer Raub
    Reason: Straftaten der Roten Armee Fraktion, Raubüberfälle, versuchter Mord, schwerer Raub
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  • Ohne Titel
    Reason: Cum/Ex-Geschäfte
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  • Ohne Titel
    Reason: Tödliche Schussverletzung
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