Prozess gegen selbsternannten Landesrabbiner wegen Betrug und Geldwäsche
Am 14.04.2026 steht Akiva Weingarten (41) wegen Betruges und Geldwäsche vor dem Amtsgericht Dresden. Der Angeklagte nennt sich selbst Landesrabbiner, obwohl der inzwischen fast 100-jährige Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden im Freistaat darauf hinweist, dass es derzeit nur einen offiziellen Landesrabbiner gibt: Zsolt Balla (47) aus Leipzig, der gleichzeitig auch Deutschlands Militärbundesrabbiner ist. Der Landesverband mit seinen drei Gemeinden ist für derzeit 2500 Mitglieder legitimer Ansprechpartner. Akiva Weingarten war zwar von 2019 bis 2021 Gemeinderabbiner in Dresden, aber Beziehungen zum Landesverband gibt es seither nicht mehr. Er gründete den "Landesverband Jüdischer Gemeinden und Einrichtungen in Sachsen e.V." und wird auf dessen Webseite als "Landesrabbiner" geführt. Der offizielle Landesverband erklärt, Weingarten hätte sich den Titel ohne Wissen und Zustimmung der einheitlichen jüdischen Interessenvertretung in Sachsen angeeignet und eine nachweisbare Legitimation läge nicht vor. Außerdem agiere dieser neue Verein nicht unter dem Dach des Zentralrates der Juden in Deutschland, und Weingarten hätte zum Beispiel keine Gemeinde nach den Kriterien des Zentralrates hinter sich. Der Prozess wird fortgesetzt. #Betrug #Wirtschaftskriminalität
Am 14.04.2026 steht Akiva Weingarten (41) wegen Betruges und Geldwäsche vor dem Amtsgericht Dresden. Der Angeklagte nennt sich selbst Landesrabbiner, obwohl der inzwischen fast 100-jährige Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden im Freistaat darauf hinweist, dass es derzeit nur einen offiziellen Landesrabbiner gibt: Zsolt Balla (47) aus Leipzig, der gleichzeitig auch Deutschlands Militärbundesrabbiner ist. Der Landesverband mit seinen drei Gemeinden ist für derzeit 2500 Mitglieder legitimer Ansprechpartner. Akiva Weingarten war zwar von 2019 bis 2021 Gemeinderabbiner in Dresden, aber Beziehungen zum Landesverband gibt es seither nicht mehr. Er gründete den "Landesverband Jüdischer Gemeinden und Einrichtungen in Sachsen e.V." und wird auf dessen Webseite als "Landesrabbiner" geführt. Der offizielle Landesverband erklärt, Weingarten hätte sich den Titel ohne Wissen und Zustimmung der einheitlichen jüdischen Interessenvertretung in Sachsen angeeignet und eine nachweisbare Legitimation läge nicht vor. Außerdem agiere dieser neue Verein nicht unter dem Dach des Zentralrates der Juden in Deutschland, und Weingarten hätte zum Beispiel keine Gemeinde nach den Kriterien des Zentralrates hinter sich. Der Prozess wird fortgesetzt. #Betrug #Wirtschaftskriminalität
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