Am 14.04.2026 steht Akiva Weingarten (41), der Landesrabbiner von Sachsen, vor dem Amtsgericht Dresden wegen Betrugs und Geldwäsche. Der amerikanisch-ungarische Rabbi soll zwei Bekannten, einem Israeli und einem Ukrainer, beim sogenannten Microsoft-Support-Betrug geholfen haben. Bei diesem Betrug wurden Nutzern ungefragt Werbeanzeigen eingeblendet, die bei Klick ein Fenster öffneten, das nicht gelöscht werden konnte und vorgab, der Rechner sei von offizieller Seite gesperrt und alle Daten würden bald gelöscht. Die Betroffenen riefen eine angegebene Hotline an, landeten in einem Call-Center in der Türkei und wurden teure, unnütze Sicherheitspakete aufgeschwatzt, um angeblich gesperrte Rechner zu entsperren. Insgesamt wurden 469 Opfer um insgesamt 148.000 Euro betrogen. Weingarten war für die Finanzen zuständig und räumte über seinen Anwalt Andrej Klein ein, nicht überprüft zu haben, welche Gelder er ins Ausland transferierte. Das Gericht stellte die 469 Betrugsfälle ein, da die Taten sechs Jahre zurückliegen und die Beweislage schwierig ist, während gegen die Haupttäter noch ermittelt wird. Das Urteil in der Geldwäsche-Angelegenheit steht noch aus. #Betrug #Wirtschaftskriminalität
Am 14.04.2026 steht Akiva Weingarten (41), der Landesrabbiner von Sachsen, vor dem Amtsgericht Dresden wegen Betrugs und Geldwäsche. Der amerikanisch-ungarische Rabbi soll zwei Bekannten, einem Israeli und einem Ukrainer, beim sogenannten Microsoft-Support-Betrug geholfen haben. Bei diesem Betrug wurden Nutzern ungefragt Werbeanzeigen eingeblendet, die bei Klick ein Fenster öffneten, das nicht gelöscht werden konnte und vorgab, der Rechner sei von offizieller Seite gesperrt und alle Daten würden bald gelöscht. Die Betroffenen riefen eine angegebene Hotline an, landeten in einem Call-Center in der Türkei und wurden teure, unnütze Sicherheitspakete aufgeschwatzt, um angeblich gesperrte Rechner zu entsperren. Insgesamt wurden 469 Opfer um insgesamt 148.000 Euro betrogen. Weingarten war für die Finanzen zuständig und räumte über seinen Anwalt Andrej Klein ein, nicht überprüft zu haben, welche Gelder er ins Ausland transferierte. Das Gericht stellte die 469 Betrugsfälle ein, da die Taten sechs Jahre zurückliegen und die Beweislage schwierig ist, während gegen die Haupttäter noch ermittelt wird. Das Urteil in der Geldwäsche-Angelegenheit steht noch aus. #Betrug #Wirtschaftskriminalität