Am 10.09.2026 wurde vor dem Landgericht Rostock der Prozess zum Tod des achtjährigen Fabians aus Güstrow fortgesetzt. Der Vorsitzende Richter Holger Schütt konfrontierte die 30-jährige Angeklagte mit widersprüchlichen Aussagen zu Sprachnachrichten und einer Internetsuche. Sie hatte am Tag des Verschwindens von Fabian einem Bekannten auf Band gesprochen, der Junge sei wegen Bauchschmerzen zu Hause geblieben. Auf Nachfrage des Richters, woher sie dies zu jenem Zeitpunkt gewusst habe, erklärte sie zunächst, vom Kindesvater informiert worden zu sein. Der Richter wies dies als unglaubwürdig zurück, da sie erst später mit dem Kindesvater telefoniert habe. Daraufhin änderte sie ihre Aussage und behauptete, im Internet davon erfahren zu haben. Zudem machte eine Internetsuche der Angeklagten kurz nach der Tat zu der Frage, ob Wildschweine tote Menschen fressen, den Richter misstrauisch; eine genaue Erklärung konnte sie nicht abgeben. Die 30-Jährige gab an, sich am Nachmittag des 10. Oktober 2025 mit einem Freund am See in dem Waldstück getroffen zu haben, in dessen Nähe der Leichnam des Kindes gefunden wurde. Am Vormittag sei sie aus dem Pferdestall nach Güstrow gefahren, weil ihre Großeltern sie in die Kleinstadt geschickt hätten, um Geld von der Bank abzuholen. Dort habe sie bemerkt, dass sie ihr Portemonnaie in der Sattelkammer liegen gelassen habe, sei aufgewühlt gewesen und mit ihrem Hund in den Wald gefahren, wo sie auf den Freund traf. Vom See aus sei sie am Nachmittag zum Hort gefahren, um ihren Sohn abzuholen und anschließend mit ihm einkaufen zu gehen; einen Zwischenstopp habe sie nicht gemacht, auch nicht bei sich daheim. Als der Richter sie darauf hinwies, dass sie an der Supermarktkasse den Geldbeutel wieder bei sich gehabt habe, räumte sie ein, das Portemonnaie wohl doch bei einem Zwischenstopp zu Hause abgeholt zu haben, und erklärte, sich nicht an jedes Detail sofort erinnern zu können. Laut Anklage soll die Frau den Achtjährigen im Oktober aus seiner Wohnung in Güstrow gelockt und dann an einem Teich bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich der Kleinstadt, erstochen und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt haben. Das Motiv soll mit dem Verhältnis der Angeklagten zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende dieser Beziehung zusammenhängen. Die Angeklagte streitet eine Beteiligung an der Tat ab. Das öffentliche Interesse an dem Prozess ist riesig; vor dem Landgericht in Rostock warteten die Menschen in einer langen Schlange, die ersten Zuschauer stellten sich bereits kurz nach 2 Uhr in der Nacht. #Mord
Am 10.09.2026 wurde vor dem Landgericht Rostock der Prozess zum Tod des achtjährigen Fabians aus Güstrow fortgesetzt. Der Vorsitzende Richter Holger Schütt konfrontierte die 30-jährige Angeklagte mit widersprüchlichen Aussagen zu Sprachnachrichten und einer Internetsuche. Sie hatte am Tag des Verschwindens von Fabian einem Bekannten auf Band gesprochen, der Junge sei wegen Bauchschmerzen zu Hause geblieben. Auf Nachfrage des Richters, woher sie dies zu jenem Zeitpunkt gewusst habe, erklärte sie zunächst, vom Kindesvater informiert worden zu sein. Der Richter wies dies als unglaubwürdig zurück, da sie erst später mit dem Kindesvater telefoniert habe. Daraufhin änderte sie ihre Aussage und behauptete, im Internet davon erfahren zu haben. Zudem machte eine Internetsuche der Angeklagten kurz nach der Tat zu der Frage, ob Wildschweine tote Menschen fressen, den Richter misstrauisch; eine genaue Erklärung konnte sie nicht abgeben. Die 30-Jährige gab an, sich am Nachmittag des 10. Oktober 2025 mit einem Freund am See in dem Waldstück getroffen zu haben, in dessen Nähe der Leichnam des Kindes gefunden wurde. Am Vormittag sei sie aus dem Pferdestall nach Güstrow gefahren, weil ihre Großeltern sie in die Kleinstadt geschickt hätten, um Geld von der Bank abzuholen. Dort habe sie bemerkt, dass sie ihr Portemonnaie in der Sattelkammer liegen gelassen habe, sei aufgewühlt gewesen und mit ihrem Hund in den Wald gefahren, wo sie auf den Freund traf. Vom See aus sei sie am Nachmittag zum Hort gefahren, um ihren Sohn abzuholen und anschließend mit ihm einkaufen zu gehen; einen Zwischenstopp habe sie nicht gemacht, auch nicht bei sich daheim. Als der Richter sie darauf hinwies, dass sie an der Supermarktkasse den Geldbeutel wieder bei sich gehabt habe, räumte sie ein, das Portemonnaie wohl doch bei einem Zwischenstopp zu Hause abgeholt zu haben, und erklärte, sich nicht an jedes Detail sofort erinnern zu können. Laut Anklage soll die Frau den Achtjährigen im Oktober aus seiner Wohnung in Güstrow gelockt und dann an einem Teich bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich der Kleinstadt, erstochen und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt haben. Das Motiv soll mit dem Verhältnis der Angeklagten zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende dieser Beziehung zusammenhängen. Die Angeklagte streitet eine Beteiligung an der Tat ab. Das öffentliche Interesse an dem Prozess ist riesig; vor dem Landgericht in Rostock warteten die Menschen in einer langen Schlange, die ersten Zuschauer stellten sich bereits kurz nach 2 Uhr in der Nacht. #Mord
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