Am 10.09.2026 sagte die wegen Mordverdachts angeklagte 30-Jährige im Prozess zum Tod des achtjährigen Fabians aus Güstrow vor dem Landgericht Rostock aus. Sie berichtete, der Kindesvater habe nicht nur sie, sondern auch die Kinder geschlagen. 'Er hat mehrfach die Hand gegen die Kinder erhoben', so die Angeklagte. Sie sei dazwischen gegangen und habe daraufhin selbst Gewalt erfahren. Auf Nachfrage des Richters, warum sie die Beziehung nicht abgebrochen habe, erklärte sie, sie sei es gewohnt, da sie schon als Kind von ihrer Mutter geschlagen worden sei. Zuvor hatte die Verteidigung die neuerliche Auswertung der Handydaten der Angeklagten als nutzlos bezeichnet. Anwalt Andreas Ohm sagte: 'Der Zeuge kann nicht erklären, wie es zu den Ungenauigkeiten kommt.' Ein Polizist hatte Daten aus zwei Vergleichsfahrten präsentiert, bei denen das Handy einmal zum Fundort des toten Fabian und einmal zum Wohnort der Angeklagten gefahren wurde. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft räumte ein, dass die Technik wohl nicht grenzenlos auslesbar sei und die Auswertung des Handys vielleicht keine größeren Aufschlüsse bringe, zumal die Standortdaten ausgeschaltet gewesen seien. Eigentlich sollten die Handydaten Indizien darüber liefern, wohin die Angeklagte zur Tatzeit gefahren war. Die Staatsanwaltschaft wirft der 30-Jährigen vor, den achtjährigen Fabian am 10. Oktober 2025 aus seiner Wohnung in Güstrow gelockt und dann an einem Teich bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich der Kleinstadt, erstochen und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt zu haben. Das Motiv soll mit dem Verhältnis der Angeklagten zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende dieser Beziehung zusammenhängen. Die Angeklagte streitet eine Beteiligung an der Tat ab. Das öffentliche Interesse an dem Prozess ist riesig; vor dem Landgericht in Rostock warteten die Menschen in einer langen Schlange, um der Verhandlung beizuwohnen. Die ersten Zuschauer haben sich demnach schon kurz nach 2 Uhr in der Nacht angestellt. #Mord #Koerperverletzung
Am 10.09.2026 sagte die wegen Mordverdachts angeklagte 30-Jährige im Prozess zum Tod des achtjährigen Fabians aus Güstrow vor dem Landgericht Rostock aus. Sie berichtete, der Kindesvater habe nicht nur sie, sondern auch die Kinder geschlagen. 'Er hat mehrfach die Hand gegen die Kinder erhoben', so die Angeklagte. Sie sei dazwischen gegangen und habe daraufhin selbst Gewalt erfahren. Auf Nachfrage des Richters, warum sie die Beziehung nicht abgebrochen habe, erklärte sie, sie sei es gewohnt, da sie schon als Kind von ihrer Mutter geschlagen worden sei. Zuvor hatte die Verteidigung die neuerliche Auswertung der Handydaten der Angeklagten als nutzlos bezeichnet. Anwalt Andreas Ohm sagte: 'Der Zeuge kann nicht erklären, wie es zu den Ungenauigkeiten kommt.' Ein Polizist hatte Daten aus zwei Vergleichsfahrten präsentiert, bei denen das Handy einmal zum Fundort des toten Fabian und einmal zum Wohnort der Angeklagten gefahren wurde. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft räumte ein, dass die Technik wohl nicht grenzenlos auslesbar sei und die Auswertung des Handys vielleicht keine größeren Aufschlüsse bringe, zumal die Standortdaten ausgeschaltet gewesen seien. Eigentlich sollten die Handydaten Indizien darüber liefern, wohin die Angeklagte zur Tatzeit gefahren war. Die Staatsanwaltschaft wirft der 30-Jährigen vor, den achtjährigen Fabian am 10. Oktober 2025 aus seiner Wohnung in Güstrow gelockt und dann an einem Teich bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich der Kleinstadt, erstochen und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt zu haben. Das Motiv soll mit dem Verhältnis der Angeklagten zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende dieser Beziehung zusammenhängen. Die Angeklagte streitet eine Beteiligung an der Tat ab. Das öffentliche Interesse an dem Prozess ist riesig; vor dem Landgericht in Rostock warteten die Menschen in einer langen Schlange, um der Verhandlung beizuwohnen. Die ersten Zuschauer haben sich demnach schon kurz nach 2 Uhr in der Nacht angestellt. #Mord #Koerperverletzung
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