Am 22.11.2022 rückte der Zoll in die Restaurants "Ausonia" an der Königstraße und "Ausonia 2" am Neumarkt sowie in die Wohnung des italienischen Restaurant-Betreibers Luigi Murolo ein. Zuvor hatte der Braunschweiger Zoll die Dresdner Kollegen informiert, da Murolo in den Daten eines in Italien aufgeflogenen illegalen Kassensystems gefunden wurde. Von 2018 bis 2021 hatte der Gastronom 894.760,43 Euro zu wenig Steuern gezahlt. Im Keller fand der Zoll die besagten Kassen. Ein Blick in Murolo's Handy zeigte, dass ein Bekannter aus Italien ihm bereits vor der Razzia einen Zeitungsbericht über das Auffliegen des Betrugssystems geschickt hatte, was den Gastronom offenbar dazu veranlasste, die Kassen im Keller zu verstecken. Vor Gericht gab der 75-jährige Murolo den Betrug vollumfänglich zu und erklärte, dass es anfangs nur eine Spielerei gewesen sei, aber in der Pandemie Existenzängste hinzugekommen seien. Mittlerweile wurden beide Restaurants fristlos gekündigt, aber es laufen noch Verhandlungen mit der Eigentümergesellschaft. Die Firmenanteile sind mittlerweile auf seine Freundin überschrieben, der Geschäftsführerposten neu vergeben. Der Prozess wird fortgesetzt. #Wirtschaftskriminalität
Am 22.11.2022 rückte der Zoll in die Restaurants "Ausonia" an der Königstraße und "Ausonia 2" am Neumarkt sowie in die Wohnung des italienischen Restaurant-Betreibers Luigi Murolo ein. Zuvor hatte der Braunschweiger Zoll die Dresdner Kollegen informiert, da Murolo in den Daten eines in Italien aufgeflogenen illegalen Kassensystems gefunden wurde. Von 2018 bis 2021 hatte der Gastronom 894.760,43 Euro zu wenig Steuern gezahlt. Im Keller fand der Zoll die besagten Kassen. Ein Blick in Murolo's Handy zeigte, dass ein Bekannter aus Italien ihm bereits vor der Razzia einen Zeitungsbericht über das Auffliegen des Betrugssystems geschickt hatte, was den Gastronom offenbar dazu veranlasste, die Kassen im Keller zu verstecken. Vor Gericht gab der 75-jährige Murolo den Betrug vollumfänglich zu und erklärte, dass es anfangs nur eine Spielerei gewesen sei, aber in der Pandemie Existenzängste hinzugekommen seien. Mittlerweile wurden beide Restaurants fristlos gekündigt, aber es laufen noch Verhandlungen mit der Eigentümergesellschaft. Die Firmenanteile sind mittlerweile auf seine Freundin überschrieben, der Geschäftsführerposten neu vergeben. Der Prozess wird fortgesetzt. #Wirtschaftskriminalität