Am 23.03.2024 wurde die 43-jährige Hydrologin Corina Niemand zuletzt in ihrer Wohnung im Dresdner Stadtteil Dölzschen gesehen. Aufgrund einer Erkrankung ging die Polizei von einer lebensbedrohlichen Situation aus und leitete umfangreiche Suchmaßnahmen ein, darunter den Einsatz von Fährtenhunden und Hubschraubern. Die Ermittlungen erstreckten sich bis nach Spanien und Hawaii, wo die Vermisste zeitweise studiert hatte. An Ostern 2026 wurde auf einem Grundstück an der Tharandter Straße, etwa 500 Meter von ihrer Wohnung entfernt, ein menschlicher Knochen gefunden. Die gerichtsmedizinische Untersuchung bestätigte, dass der Knochen von Corina Niemand stammt. Der Knochen weist keine Beschädigungen auf. Ein SEK durchsuchte die nahegelegene Felswand, fand jedoch keine weiteren Spuren. Die Ermittler gehen nicht mehr davon aus, dass die Vermisste lebt. Die Todesursache ist unklar; ein Unglück, ein Verbrechen oder Suizid werden nicht ausgeschlossen.
Am 23.03.2024 wurde die 43-jährige Hydrologin Corina Niemand zuletzt in ihrer Wohnung im Dresdner Stadtteil Dölzschen gesehen. Aufgrund einer Erkrankung ging die Polizei von einer lebensbedrohlichen Situation aus und leitete umfangreiche Suchmaßnahmen ein, darunter den Einsatz von Fährtenhunden und Hubschraubern. Die Ermittlungen erstreckten sich bis nach Spanien und Hawaii, wo die Vermisste zeitweise studiert hatte. An Ostern 2026 wurde auf einem Grundstück an der Tharandter Straße, etwa 500 Meter von ihrer Wohnung entfernt, ein menschlicher Knochen gefunden. Die gerichtsmedizinische Untersuchung bestätigte, dass der Knochen von Corina Niemand stammt. Der Knochen weist keine Beschädigungen auf. Ein SEK durchsuchte die nahegelegene Felswand, fand jedoch keine weiteren Spuren. Die Ermittler gehen nicht mehr davon aus, dass die Vermisste lebt. Die Todesursache ist unklar; ein Unglück, ein Verbrechen oder Suizid werden nicht ausgeschlossen.