Am Freitag, 04.09.2026, gegen 20:05 Uhr, befuhr eine zivile Streife der Münchner Verkehrspolizei den Biedersteiner Tunnel in Richtung Isar. Im Tunnel wurde sie mit überhöhter Geschwindigkeit durch einen Pkw Renault überholt.
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Am Freitag, 04.09.2026, gegen 20:05 Uhr, befuhr eine zivile Streife der Münchner Verkehrspolizei den Biedersteiner Tunnel in Richtung Isar. Im Tunnel wurde sie mit überhöhter Geschwindigkeit durch einen Pkw Renault überholt. Die Polizeibeamten aktivierten ihr Videomesssystem und wollten den Pkw nach kurzer Zeit anhalten. Der Fahrer, ein 28-Jähriger mit afghanischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Freising, missachtete jedoch die Anhaltesignale und beschleunigte. Er befuhr weiter den Isarring in Richtung Effnerplatz und bog an der Kreuzung Richard-Strauss-Straße Ecke Denninger Straße ab. Anschließend befuhr er die Denninger Straße stadtauswärts. Diese wird im weiteren Verlauf zur Daglfinger Straße. Beim Linksabbiegen in die Marienburgerstraße kollidierte er schließlich mit einem am Fahrbahnrand geparkten Pkw VW, woraufhin er durch die Polizeibeamten gesichert werden konnte. Bei der anschließenden Überprüfung wurde festgestellt, dass der 28-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Zudem konnten alkohol- und drogentypische Auffälligkeiten festgestellt werden, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt wurde. In seinem Fahrzeug konnte zudem eine geringe Menge Cannabis aufgefunden werden. Die beiden Pkw wurden leicht beschädigt. Der 28-Jährige blieb durch den Unfall unverletzt. Während seiner Flucht missachtete er durchgehend die zulässige Höchstgeschwindigkeit, überfuhr mehrere Ampeln bei Rot und geriet teilweise in den Gegenverkehr. Ob es hierbei zu einer konkreten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Diese wurden von der Münchner Verkehrspolizei übernommen. #Drogen #Sachbeschaedigung