Amsterdam: Promes beteuert Unschuld im Berufungsverfahren
Im Sommer 2023 wurde Quincy Promes wegen einer Messerattacke und im Februar 2024 wegen des Schmuggels großer Mengen Kokains zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Promes, der sich zu der Zeit in Moskau aufhielt, zog es vor, während der Ermittlungen nicht mit den Behörden zu kooperieren. Im März 2024 wurde er während eines Trainingslagers seines Klubs in Dubai wegen Fahrerflucht nach einem Verkehrsunfall festgenommen und in die Niederlande ausgeliefert, wo er sich seither in Haft befindet. Zum Start des Berufungsverfahrens gegen seine Verurteilungen äußerte sich Promes über seine Anwälte nun erstmals selbst zu Wort. Er beteuerte seine Unschuld, was den Drogen-Vorwurf anbelangt, der ihm eine sechsjährige Gefängnisstrafe eingebracht hatte. Mit dem Schmuggel von rund 1350 Kilogramm Kokain aus Südamerika über den Hafen von Antwerpen in die Niederlande habe er nichts zu tun. Die Messerattacke auf einen Verwandten räumte Promes allerdings ein, wobei es sich bei dem Opfer "nur" um ein entferntes Familienmitglied gehandelt habe. Er argumentierte, dass er im Zuge eines Streits um gestohlenen Schmuck aus einem plötzlichen Gefühlsausbruch heraus mit einem Taschenmesser zugestochen habe – und das lediglich einmal. Ein Gutachter soll nun den psychischen Zustand von Promes beurteilen.
Im Sommer 2023 wurde Quincy Promes wegen einer Messerattacke und im Februar 2024 wegen des Schmuggels großer Mengen Kokains zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Promes, der sich zu der Zeit in Moskau aufhielt, zog es vor, während der Ermittlungen nicht mit den Behörden zu kooperieren. Im März 2024 wurde er während eines Trainingslagers seines Klubs in Dubai wegen Fahrerflucht nach einem Verkehrsunfall festgenommen und in die Niederlande ausgeliefert, wo er sich seither in Haft befindet. Zum Start des Berufungsverfahrens gegen seine Verurteilungen äußerte sich Promes über seine Anwälte nun erstmals selbst zu Wort. Er beteuerte seine Unschuld, was den Drogen-Vorwurf anbelangt, der ihm eine sechsjährige Gefängnisstrafe eingebracht hatte. Mit dem Schmuggel von rund 1350 Kilogramm Kokain aus Südamerika über den Hafen von Antwerpen in die Niederlande habe er nichts zu tun. Die Messerattacke auf einen Verwandten räumte Promes allerdings ein, wobei es sich bei dem Opfer "nur" um ein entferntes Familienmitglied gehandelt habe. Er argumentierte, dass er im Zuge eines Streits um gestohlenen Schmuck aus einem plötzlichen Gefühlsausbruch heraus mit einem Taschenmesser zugestochen habe – und das lediglich einmal. Ein Gutachter soll nun den psychischen Zustand von Promes beurteilen.
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