Opfer verklagen US-Regierung und Google
Ende Januar hat das US-Justizministerium drei Millionen Seiten zum Epstein-Skandal veröffentlicht. In den sogenannten „Epstein-Files“ geht es um Ermittlungen, Kontakte und mutmaßliche Opfer. Dabei kam es zu schweren Fehlern: Zwar wurden viele Stellen in den Berichten geschwärzt, aber in einigen Fällen blieben Namen und sensible Daten der Opfer sichtbar. Die Klägerinnen erklärten am Donnerstag, dass das US-Justizministerium „etwa hundert Überlebende des verurteilten Sexualstraftäters geoutet hat, indem es ihre persönlichen Daten veröffentlichte und sie damit der ganzen Welt zu erkennen gab“. Die US-Regierung räumte den Fehler inzwischen ein und zog die Dokumente zurück. Im Internet sind die sensiblen Daten weiterhin auffindbar. Über Suchmaschinen und KI-generierte Inhalte tauchen Namen und Bilder der Betroffenen noch immer auf. Google soll Bitten der Opfer, die Inhalte zu löschen, bislang ignoriert haben. Die Überlebenden würden dadurch aufs Neue traumatisiert. „Fremde rufen sie an, schicken ihnen E-Mails, bedrohen ihre physische Sicherheit und beschuldigen sie, mit Epstein unter einer Decke zu stecken, obwohl sie in Wirklichkeit Opfer Epsteins sind.“ Jeffrey Epstein war 2008 wegen Sexualdelikten an Minderjährigen verurteilt worden und verbrachte nach einem umstrittenen Deal rund ein Jahr im Gefängnis. 2019 wurde er erneut festgenommen und wenige Wochen später tot in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden. #JeffreyEpstein #FXPromi
Ende Januar hat das US-Justizministerium drei Millionen Seiten zum Epstein-Skandal veröffentlicht. In den sogenannten „Epstein-Files“ geht es um Ermittlungen, Kontakte und mutmaßliche Opfer. Dabei kam es zu schweren Fehlern: Zwar wurden viele Stellen in den Berichten geschwärzt, aber in einigen Fällen blieben Namen und sensible Daten der Opfer sichtbar. Die Klägerinnen erklärten am Donnerstag, dass das US-Justizministerium „etwa hundert Überlebende des verurteilten Sexualstraftäters geoutet hat, indem es ihre persönlichen Daten veröffentlichte und sie damit der ganzen Welt zu erkennen gab“. Die US-Regierung räumte den Fehler inzwischen ein und zog die Dokumente zurück. Im Internet sind die sensiblen Daten weiterhin auffindbar. Über Suchmaschinen und KI-generierte Inhalte tauchen Namen und Bilder der Betroffenen noch immer auf. Google soll Bitten der Opfer, die Inhalte zu löschen, bislang ignoriert haben. Die Überlebenden würden dadurch aufs Neue traumatisiert. „Fremde rufen sie an, schicken ihnen E-Mails, bedrohen ihre physische Sicherheit und beschuldigen sie, mit Epstein unter einer Decke zu stecken, obwohl sie in Wirklichkeit Opfer Epsteins sind.“ Jeffrey Epstein war 2008 wegen Sexualdelikten an Minderjährigen verurteilt worden und verbrachte nach einem umstrittenen Deal rund ein Jahr im Gefängnis. 2019 wurde er erneut festgenommen und wenige Wochen später tot in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden. #JeffreyEpstein #FXPromi
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