Am 06.02.2007 gegen Morgen wurde eine 60-jährige Deutsch-Irakerin gemeinsam mit ihrem Sohn aus ihrem Haus in Bagdad verschleppt. Ein halbes Dutzend bewaffneter Männer drang in die Wohnung in einem überwiegend von Sunniten bewohnten Viertel ein und hielt die Familie in Schach. Der Ehemann, ein irakischer Professor, wurde zurückgelassen. Die Entführer gaben an, zur „Islamischen Armee“ (Dschaisch al-Islam) zu gehören, und übermittelten Anfang der vergangenen Woche ein Lebenszeichen der Geiseln. Sie stellten politische Forderungen, darunter einen wirtschaftlichen Boykott des Irak, und drohten mit der Tötung der Geiseln. Der Krisenstab hält auch einen kriminellen Hintergrund für möglich. Die Entführten besitzen die deutsche und irakische Staatsbürgerschaft. #Entführung
Am 06.02.2007 gegen Morgen wurde eine 60-jährige Deutsch-Irakerin gemeinsam mit ihrem Sohn aus ihrem Haus in Bagdad verschleppt. Ein halbes Dutzend bewaffneter Männer drang in die Wohnung in einem überwiegend von Sunniten bewohnten Viertel ein und hielt die Familie in Schach. Der Ehemann, ein irakischer Professor, wurde zurückgelassen. Die Entführer gaben an, zur „Islamischen Armee“ (Dschaisch al-Islam) zu gehören, und übermittelten Anfang der vergangenen Woche ein Lebenszeichen der Geiseln. Sie stellten politische Forderungen, darunter einen wirtschaftlichen Boykott des Irak, und drohten mit der Tötung der Geiseln. Der Krisenstab hält auch einen kriminellen Hintergrund für möglich. Die Entführten besitzen die deutsche und irakische Staatsbürgerschaft. #Entführung