Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Bahnverkehr
Anfang Februar wurde ein 36-jähriger Zugbegleiter bei einer Ticketkontrolle tödlich verletzt, was eine Debatte über die Sicherheit von Bahnmitarbeitern auslöste. Am Abend des 02.02. wollte der 36-jährige Zugbegleiter Serkan Çalar in einem Regionalzug bei Kaiserslautern einen Fahrgast des Zuges verweisen. Der damals 26 Jahre alte Mann hatte mutmaßlich kein Ticket dabei. Statt sich den Anweisungen zu fügen, soll der Mann ihn angegriffen und mehrmals heftig mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben. Çalar starb zwei Tage später im Krankenhaus, laut vorläufiger Obduktion an einer Hirnblutung. Der mutmaßliche Angreifer wurde später festgenommen. Die Bahn reagierte mit verschiedenen Maßnahmen, um die Sicherheit von Beschäftigten mit Kundenkontakt zu erhöhen. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft fordert Doppelbesetzungen in den Zügen. Die Chefin der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, sagte verschiedene Schutzmaßnahmen zu, wie die Ausstattung aller Beschäftigten mit Kundenkontakt mit Bodycams auf freiwilliger Basis und die Einstellung von 200 zusätzlichen Sicherheitskräften. Bis Mitte des Jahres sollen 50 Prozent der Kundenbetreuer im Regionalverkehr freiwillig mit einer solchen Kamera ausgestattet werden können. Vor knapp einer Woche wurde ein 17-Jähriger verhaftet, der im baden-württembergischen Pforzheim zwei Fahrkartenkontrolleure mit Pfefferspray attackiert haben soll. Ende Februar rief ein Zugbegleiter die Polizei, weil er von einem 35-jährigen Fahrgast verbal bedroht worden sei. Die Verkehrsministerkonferenz hält ein bundesweit kohärentes Waffen- und Messerverbot im öffentlichen Personenverkehr für notwendig.
Anfang Februar wurde ein 36-jähriger Zugbegleiter bei einer Ticketkontrolle tödlich verletzt, was eine Debatte über die Sicherheit von Bahnmitarbeitern auslöste. Am Abend des 02.02. wollte der 36-jährige Zugbegleiter Serkan Çalar in einem Regionalzug bei Kaiserslautern einen Fahrgast des Zuges verweisen. Der damals 26 Jahre alte Mann hatte mutmaßlich kein Ticket dabei. Statt sich den Anweisungen zu fügen, soll der Mann ihn angegriffen und mehrmals heftig mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben. Çalar starb zwei Tage später im Krankenhaus, laut vorläufiger Obduktion an einer Hirnblutung. Der mutmaßliche Angreifer wurde später festgenommen. Die Bahn reagierte mit verschiedenen Maßnahmen, um die Sicherheit von Beschäftigten mit Kundenkontakt zu erhöhen. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft fordert Doppelbesetzungen in den Zügen. Die Chefin der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, sagte verschiedene Schutzmaßnahmen zu, wie die Ausstattung aller Beschäftigten mit Kundenkontakt mit Bodycams auf freiwilliger Basis und die Einstellung von 200 zusätzlichen Sicherheitskräften. Bis Mitte des Jahres sollen 50 Prozent der Kundenbetreuer im Regionalverkehr freiwillig mit einer solchen Kamera ausgestattet werden können. Vor knapp einer Woche wurde ein 17-Jähriger verhaftet, der im baden-württembergischen Pforzheim zwei Fahrkartenkontrolleure mit Pfefferspray attackiert haben soll. Ende Februar rief ein Zugbegleiter die Polizei, weil er von einem 35-jährigen Fahrgast verbal bedroht worden sei. Die Verkehrsministerkonferenz hält ein bundesweit kohärentes Waffen- und Messerverbot im öffentlichen Personenverkehr für notwendig.
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