Am 17.04.2020 gegen 08:00 Uhr kam es in der Landesunterkunft in Neumünster zu einem Tumult, nachdem Flüchtlinge aus der Corona-Quarantäne entlassen werden wollten. Eine Familie in einem Gebäude mit rund 60 Kontaktpersonen hatte andere Bewohner aufgewiegelt. Es wurde gedroht, Zäune einzureißen, darüber zu klettern oder aus Fenstern zu springen. Die Polizei war mit zeitweise rund 80 Beamten im Einsatz. Eine Verhandlungsgruppe der Polizei trug zur Deeskalation bei. Am Nachmittag entspannte sich die Lage. Es gab keine Gewalt. Die Quarantäne für die gesamte Unterkunft war am Freitag aufgehoben worden, mit Ausnahme von zwei Gebäuden mit Infizierten und Kontaktpersonen. Ein Gespräch mit Flüchtlingen, Polizei, Feuerwehr und Heimleitung fand statt, um die Notwendigkeit der Quarantäne zu erläutern.
Am 17.04.2020 gegen 08:00 Uhr kam es in der Landesunterkunft in Neumünster zu einem Tumult, nachdem Flüchtlinge aus der Corona-Quarantäne entlassen werden wollten. Eine Familie in einem Gebäude mit rund 60 Kontaktpersonen hatte andere Bewohner aufgewiegelt. Es wurde gedroht, Zäune einzureißen, darüber zu klettern oder aus Fenstern zu springen. Die Polizei war mit zeitweise rund 80 Beamten im Einsatz. Eine Verhandlungsgruppe der Polizei trug zur Deeskalation bei. Am Nachmittag entspannte sich die Lage. Es gab keine Gewalt. Die Quarantäne für die gesamte Unterkunft war am Freitag aufgehoben worden, mit Ausnahme von zwei Gebäuden mit Infizierten und Kontaktpersonen. Ein Gespräch mit Flüchtlingen, Polizei, Feuerwehr und Heimleitung fand statt, um die Notwendigkeit der Quarantäne zu erläutern.