Zoll deckt illegale Beschäftigung bei Lebensmittelgroßhändler auf
Am 21.05.2026 überprüften Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Kiel einen Lebensmittelgroßhändler im Stadtgebiet Kiel. 34 Zöllner befragten 39 Arbeitnehmer zu ihren Arbeitsverhältnissen, unterstützt von Landespolizei, Arbeitsschutz und BALM. Zwei Personen, ein türkischer und ein nigerianischer Staatsangehöriger, versteckten sich in Kellerräumen und wurden wegen unerlaubten Aufenthalts angezeigt. Der türkische Staatsangehörige war bereits abgeschoben und mit gefälschten bulgarischen Ausweispapieren illegal eingereist; er wurde in Gewahrsam genommen und einem Haftrichter vorgeführt. Bei vier weiteren Beschäftigten ergaben sich Hinweise auf Verstöße gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten. Gegen einen syrischen Staatsangehörigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unerlaubter Beschäftigung eingeleitet, da seine Duldung und Arbeitserlaubnis abgelaufen waren. Mehrere Arbeitnehmer gaben an, auf dem Betriebsgelände zu übernachten; daraufhin ordnete das Amtsgericht Kiel eine Durchsuchung der Unterkünfte an, bei der Geschäftsunterlagen und Datenträger sichergestellt wurden. Gegen Verantwortliche des Unternehmens wurden Ermittlungsverfahren wegen Vorenthaltens von Arbeitsentgelt und Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt eingeleitet. Die Ermittlungen dauern.
Am 21.05.2026 überprüften Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Kiel einen Lebensmittelgroßhändler im Stadtgebiet Kiel. 34 Zöllner befragten 39 Arbeitnehmer zu ihren Arbeitsverhältnissen, unterstützt von Landespolizei, Arbeitsschutz und BALM. Zwei Personen, ein türkischer und ein nigerianischer Staatsangehöriger, versteckten sich in Kellerräumen und wurden wegen unerlaubten Aufenthalts angezeigt. Der türkische Staatsangehörige war bereits abgeschoben und mit gefälschten bulgarischen Ausweispapieren illegal eingereist; er wurde in Gewahrsam genommen und einem Haftrichter vorgeführt. Bei vier weiteren Beschäftigten ergaben sich Hinweise auf Verstöße gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten. Gegen einen syrischen Staatsangehörigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unerlaubter Beschäftigung eingeleitet, da seine Duldung und Arbeitserlaubnis abgelaufen waren. Mehrere Arbeitnehmer gaben an, auf dem Betriebsgelände zu übernachten; daraufhin ordnete das Amtsgericht Kiel eine Durchsuchung der Unterkünfte an, bei der Geschäftsunterlagen und Datenträger sichergestellt wurden. Gegen Verantwortliche des Unternehmens wurden Ermittlungsverfahren wegen Vorenthaltens von Arbeitsentgelt und Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt eingeleitet. Die Ermittlungen dauern.
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