Am Montag, dem 02.02.2015, wurde vor dem Landgericht Flensburg der Prozess gegen einen 49-jährigen Mann fortgesetzt, der für eine Serie von Brandstiftungen am Flensburger Bahnhof verantwortlich sein soll. Die Anklage legt dem geständigen Mann insgesamt elf Taten zur Last, die zwischen Silvester 2010 und Juni 2014 begangen wurden. Der aus Flensburg stammende Angeklagte war bei einer Bahnreinigungsfirma angestellt und stand laut Zeugen unter hoher Arbeitsbelastung. Eine Sachverständige stellte eine Persönlichkeitsstörung und Alkoholabhängigkeit fest und empfahl eine Therapie. Die Brände dienten der Frustbewältigung. Bei den Taten entstand ein Sachschaden im zweistelligen Millionenbereich; allein ein Feuer im Juni 2014 verursachte einen Schaden von 400.000 bis 500.000 Euro. Die Polizei hatte den Verdächtigen nach dem letzten Brand im Juni 2014 gefasst. Das Urteil wird am Donnerstag erwartet.
Am Montag, dem 02.02.2015, wurde vor dem Landgericht Flensburg der Prozess gegen einen 49-jährigen Mann fortgesetzt, der für eine Serie von Brandstiftungen am Flensburger Bahnhof verantwortlich sein soll. Die Anklage legt dem geständigen Mann insgesamt elf Taten zur Last, die zwischen Silvester 2010 und Juni 2014 begangen wurden. Der aus Flensburg stammende Angeklagte war bei einer Bahnreinigungsfirma angestellt und stand laut Zeugen unter hoher Arbeitsbelastung. Eine Sachverständige stellte eine Persönlichkeitsstörung und Alkoholabhängigkeit fest und empfahl eine Therapie. Die Brände dienten der Frustbewältigung. Bei den Taten entstand ein Sachschaden im zweistelligen Millionenbereich; allein ein Feuer im Juni 2014 verursachte einen Schaden von 400.000 bis 500.000 Euro. Die Polizei hatte den Verdächtigen nach dem letzten Brand im Juni 2014 gefasst. Das Urteil wird am Donnerstag erwartet.