Öffentliche Fahndung nach NSU-Terroristen
Das Bundeskriminalamt (BKA) und der Generalbundesanwalt haben am Donnerstag eine öffentliche Fahndung nach den Neonazis Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe gestartet, um Hintermänner und Unterstützer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zu ermitteln. Bislang gingen lediglich 250 Hinweise aus der Bevölkerung ein. Die Ermittler bitten verstärkt um Mithilfe, um die Mordserie und das rechtsextreme Netzwerk aufzuklären. Dem Trio werden zehn Morde an Migranten und einer Polizistin sowie 14 Banküberfälle mit 600.000 Euro Beute zugerechnet. Die Fahnder erhoffen sich Aufschluss über Verbindungen zu anderen Rechtsextremisten. Bisher ist es nicht gelungen, die Stationen der Terroristen lückenlos nachzuvollziehen. Die Verdächtigen nutzten unterschiedliche Namen, falsche Pässe und Bahncards und mieteten mehrere Wohnungen an, darunter drei im Raum Zwickau. Phasenweise nahmen sie auf Campingplätzen an der Ostsee am normalen Leben teil. Für die Straftaten wurden 56 Fahrzeuge unter falschen Personalien angemietet. 2500 Beweisstücke werden ausgewertet. Generalbundesanwalt Range rechnet mit weiteren Belegen für die Nähe zur NPD. Die jüngste Festnahme des früheren NPD-Funktionärs Ralf Wohlleben weist in diese Richtung. Ein weiterer Verdächtiger soll der Gruppe seine Ausweispapiere zur Verfügung gestellt haben, bestreitet dies jedoch.
Das Bundeskriminalamt (BKA) und der Generalbundesanwalt haben am Donnerstag eine öffentliche Fahndung nach den Neonazis Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe gestartet, um Hintermänner und Unterstützer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zu ermitteln. Bislang gingen lediglich 250 Hinweise aus der Bevölkerung ein. Die Ermittler bitten verstärkt um Mithilfe, um die Mordserie und das rechtsextreme Netzwerk aufzuklären. Dem Trio werden zehn Morde an Migranten und einer Polizistin sowie 14 Banküberfälle mit 600.000 Euro Beute zugerechnet. Die Fahnder erhoffen sich Aufschluss über Verbindungen zu anderen Rechtsextremisten. Bisher ist es nicht gelungen, die Stationen der Terroristen lückenlos nachzuvollziehen. Die Verdächtigen nutzten unterschiedliche Namen, falsche Pässe und Bahncards und mieteten mehrere Wohnungen an, darunter drei im Raum Zwickau. Phasenweise nahmen sie auf Campingplätzen an der Ostsee am normalen Leben teil. Für die Straftaten wurden 56 Fahrzeuge unter falschen Personalien angemietet. 2500 Beweisstücke werden ausgewertet. Generalbundesanwalt Range rechnet mit weiteren Belegen für die Nähe zur NPD. Die jüngste Festnahme des früheren NPD-Funktionärs Ralf Wohlleben weist in diese Richtung. Ein weiterer Verdächtiger soll der Gruppe seine Ausweispapiere zur Verfügung gestellt haben, bestreitet dies jedoch.
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