Die Polizei hat ihren am 17.04.2024 begonnenen Großeinsatz gegen eine mutmaßliche Schleuserbande am 18.04.2024 fortgesetzt. Es wurden 116 weitere Wohnsitze in diversen Städten in Nordrhein-Westfalen durchsucht, die gegenüber den Behörden zum Schein angegeben worden sein sollen, um für angebliche ausländische Fachkräfte unerlaubt Aufenthaltserlaubnisse zu erlangen. Ziel der Durchsuchungen war die Auffindung von Beweismitteln. Am Einsatz am Donnerstag nahmen rund 600 Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Staatsanwaltschaft teil. Am Mittwoch waren Ermittler in acht Bundesländern gegen Mitglieder einer international agierenden Schleuserbande vorgegangen und hatten diese zerschlagen. Die Bande soll sich besonders auf reiche Menschen aus China und Oman spezialisiert haben. Mehr als tausend Beamte durchsuchten seit Mittwochmorgen 101 Wohn-, Geschäftsräume und Behörden, darunter zwei Rechtsanwaltskanzleien. Bei dem Einsatz wurden zehn Menschen festgenommen, darunter eine Rechtsanwältin und ein Rechtsanwalt. Sie sollen über ihre Kanzleien wohlhabende Staatsangehörige aus China und dem arabischen Raum angeworben haben. Mit der Aussicht auf eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis sollen die Geschleusten zwischen 30.000 und im Einzelfall bis zu 360.000 Euro gezahlt haben. Insgesamt sollen 38 Menschen Teil der Bande sein. Gegen sie und 147 geschleuste Menschen wird ermittelt. Zu den Festgenommenen gehört auch ein Mitarbeiter des Kreises Düren, der Bestechungsgeld bekommen haben soll.
Die Polizei hat ihren am 17.04.2024 begonnenen Großeinsatz gegen eine mutmaßliche Schleuserbande am 18.04.2024 fortgesetzt. Es wurden 116 weitere Wohnsitze in diversen Städten in Nordrhein-Westfalen durchsucht, die gegenüber den Behörden zum Schein angegeben worden sein sollen, um für angebliche ausländische Fachkräfte unerlaubt Aufenthaltserlaubnisse zu erlangen. Ziel der Durchsuchungen war die Auffindung von Beweismitteln. Am Einsatz am Donnerstag nahmen rund 600 Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Staatsanwaltschaft teil. Am Mittwoch waren Ermittler in acht Bundesländern gegen Mitglieder einer international agierenden Schleuserbande vorgegangen und hatten diese zerschlagen. Die Bande soll sich besonders auf reiche Menschen aus China und Oman spezialisiert haben. Mehr als tausend Beamte durchsuchten seit Mittwochmorgen 101 Wohn-, Geschäftsräume und Behörden, darunter zwei Rechtsanwaltskanzleien. Bei dem Einsatz wurden zehn Menschen festgenommen, darunter eine Rechtsanwältin und ein Rechtsanwalt. Sie sollen über ihre Kanzleien wohlhabende Staatsangehörige aus China und dem arabischen Raum angeworben haben. Mit der Aussicht auf eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis sollen die Geschleusten zwischen 30.000 und im Einzelfall bis zu 360.000 Euro gezahlt haben. Insgesamt sollen 38 Menschen Teil der Bande sein. Gegen sie und 147 geschleuste Menschen wird ermittelt. Zu den Festgenommenen gehört auch ein Mitarbeiter des Kreises Düren, der Bestechungsgeld bekommen haben soll.