Am 24.04.2024 zerschlugen Ermittler eine Bande, die ältere Menschen mit gefälschten Buchkäufen um rund 11 Millionen Euro gebracht haben soll. Bei der Razzia wurden fünf Verdächtige festgenommen. Rund 200 Beamte durchsuchten seit dem frühen Morgen 27 Objekte in Hessen, Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Die Bande soll seit 2022 mindestens 370 Menschen geschädigt haben. Den Opfern wurde vorgespiegelt, dass Käufer für deren angeblich wertvollen Bücher gefunden worden seien, die bereit sind, Preise "in astronomischer Höhe" zu zahlen. Um den vermeintlichen Verkauf abzuwickeln, sollten die Opfer Vorauszahlungen zahlen, etwa für Transport und Versicherung. Die älteren Menschen sollen dafür teils Bankkredite aufgenommen haben. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft beschreibt die Gruppe als "hochprofessionell und arbeitsteilig" agierende Bande, die unter dem Deckmantel von Scheinfirmen mit Sitz vor allem in Frankfurt am Main auftrat. Als mutmaßliche Führungsfigur gilt ein 36-jähriger Mann aus Unterfranken, der eine Gruppe von "Vertriebspartnern" geleitet und bei den Betrugstaten angeleitet haben soll. Drei weitere Männer aus Unterfranken im Alter zwischen 31 und 39 Jahren standen laut Ermittlern in direktem Kontakt zu den Opfern. Eine 33-jährige Frau soll die Geschädigten über ein Callcenter angesprochen haben – sie wurde in Frankfurt festgenommen. Vermögen in Höhe der Gesamtschadenssumme wurde gepfändet. Bei einem der Beschuldigten wurde ein Auto im Wert von mehr als 200.000 Euro sichergestellt. Außerdem wurden 50 Bankkonten und zwei Immobilien in Unterfranken eingefroren. Die Ermittlungen dauern.
Am 24.04.2024 zerschlugen Ermittler eine Bande, die ältere Menschen mit gefälschten Buchkäufen um rund 11 Millionen Euro gebracht haben soll. Bei der Razzia wurden fünf Verdächtige festgenommen. Rund 200 Beamte durchsuchten seit dem frühen Morgen 27 Objekte in Hessen, Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Die Bande soll seit 2022 mindestens 370 Menschen geschädigt haben. Den Opfern wurde vorgespiegelt, dass Käufer für deren angeblich wertvollen Bücher gefunden worden seien, die bereit sind, Preise "in astronomischer Höhe" zu zahlen. Um den vermeintlichen Verkauf abzuwickeln, sollten die Opfer Vorauszahlungen zahlen, etwa für Transport und Versicherung. Die älteren Menschen sollen dafür teils Bankkredite aufgenommen haben. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft beschreibt die Gruppe als "hochprofessionell und arbeitsteilig" agierende Bande, die unter dem Deckmantel von Scheinfirmen mit Sitz vor allem in Frankfurt am Main auftrat. Als mutmaßliche Führungsfigur gilt ein 36-jähriger Mann aus Unterfranken, der eine Gruppe von "Vertriebspartnern" geleitet und bei den Betrugstaten angeleitet haben soll. Drei weitere Männer aus Unterfranken im Alter zwischen 31 und 39 Jahren standen laut Ermittlern in direktem Kontakt zu den Opfern. Eine 33-jährige Frau soll die Geschädigten über ein Callcenter angesprochen haben – sie wurde in Frankfurt festgenommen. Vermögen in Höhe der Gesamtschadenssumme wurde gepfändet. Bei einem der Beschuldigten wurde ein Auto im Wert von mehr als 200.000 Euro sichergestellt. Außerdem wurden 50 Bankkonten und zwei Immobilien in Unterfranken eingefroren. Die Ermittlungen dauern.