Am 27.03.2024 gab es in vier Bundesländern Durchsuchungen, um eine Betrügerbande hochzunehmen, die ältere Menschen ausnahm. In Hessen, Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg rückten insgesamt 200 Ermittler aus. Fünf mutmaßliche Bandenmitglieder (vier Männer, eine Frau) wurden festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, mindestens 370 Menschen um insgesamt 11 Millionen Euro betrogen zu haben. Beamte des Gemeinsamen Finanzermittlungszentrums und des Hessischen Landeskriminalamtes sowie Unterstützungskräfte von Behörden außerhalb Hessens dursuchten insgesamt 27 Objekte. Die Verdächtigen gehören zu einer bundesweiten Gruppe, die sich auf Faksimile-Betrug spezialisiert hat. Ihren Betrug sollen sie seit 2022 durchgezogen haben. Die Täter suchten sich vor allem ältere Menschen aus, die im guten Glauben waren, wertvolle Bücher zu besitzen. Den Betrogenen gaukelten die Tatverdächtigen vor, Käufer für ihre Bücher gefunden zu haben und versicherten, die angeblichen Käufer seien bereit, Kaufpreise „in astronomischer Höhe“ zu zahlen. Damit brachten sie die Geschädigten dazu, Vorauszahlungen zu leisten – etwa für Transport und Versicherung. Die Betrüger agierten hochprofessionell und arbeitsteilig unter dem Mantel von Scheinfirmen, vor allem mit Sitz in Frankfurt am Main. Als vermeintliche Führungsfigur identifizierten die Ermittler einen 36-Jährigen aus Unterfranken. Er soll eine Gruppe von „Vertriebspartnern“ angeführt und bei den Betrugstaten angeleitet haben. Neben ihm nahmen die Fahnder drei weitere Männer zwischen 31 und 39 Jahren fest, ebenfalls aus Unterfranken stammend. Zudem wurde eine 33-jährige Frau aus Frankfurt festgenommen. Sie soll die Opfer im Rahmen von Callcenter-Tätigkeiten kontaktiert haben. Vermögensarreste über die gesamte Schadenssumme von rund 11 Millionen Euro wurden vollstreckt. Dabei stellten die Fahnder bei einem der Tatverdächtigen einen Wagen im Wert von mehr als 200.000 Euro sicher. Zudem pfändeten die Ermittler 50 Bankkonten und zwei Immobilien in Unterfranken.
Am 27.03.2024 gab es in vier Bundesländern Durchsuchungen, um eine Betrügerbande hochzunehmen, die ältere Menschen ausnahm. In Hessen, Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg rückten insgesamt 200 Ermittler aus. Fünf mutmaßliche Bandenmitglieder (vier Männer, eine Frau) wurden festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, mindestens 370 Menschen um insgesamt 11 Millionen Euro betrogen zu haben. Beamte des Gemeinsamen Finanzermittlungszentrums und des Hessischen Landeskriminalamtes sowie Unterstützungskräfte von Behörden außerhalb Hessens dursuchten insgesamt 27 Objekte. Die Verdächtigen gehören zu einer bundesweiten Gruppe, die sich auf Faksimile-Betrug spezialisiert hat. Ihren Betrug sollen sie seit 2022 durchgezogen haben. Die Täter suchten sich vor allem ältere Menschen aus, die im guten Glauben waren, wertvolle Bücher zu besitzen. Den Betrogenen gaukelten die Tatverdächtigen vor, Käufer für ihre Bücher gefunden zu haben und versicherten, die angeblichen Käufer seien bereit, Kaufpreise „in astronomischer Höhe“ zu zahlen. Damit brachten sie die Geschädigten dazu, Vorauszahlungen zu leisten – etwa für Transport und Versicherung. Die Betrüger agierten hochprofessionell und arbeitsteilig unter dem Mantel von Scheinfirmen, vor allem mit Sitz in Frankfurt am Main. Als vermeintliche Führungsfigur identifizierten die Ermittler einen 36-Jährigen aus Unterfranken. Er soll eine Gruppe von „Vertriebspartnern“ angeführt und bei den Betrugstaten angeleitet haben. Neben ihm nahmen die Fahnder drei weitere Männer zwischen 31 und 39 Jahren fest, ebenfalls aus Unterfranken stammend. Zudem wurde eine 33-jährige Frau aus Frankfurt festgenommen. Sie soll die Opfer im Rahmen von Callcenter-Tätigkeiten kontaktiert haben. Vermögensarreste über die gesamte Schadenssumme von rund 11 Millionen Euro wurden vollstreckt. Dabei stellten die Fahnder bei einem der Tatverdächtigen einen Wagen im Wert von mehr als 200.000 Euro sicher. Zudem pfändeten die Ermittler 50 Bankkonten und zwei Immobilien in Unterfranken.