Am 14.09.2022 kam es in Berlin-Spandau zu einem Polizeieinsatz in einem Wohnheim. Ein 64-jähriger Mann, der unter paranoider Schizophrenie litt und kein Deutsch sprach, sollte nach einem Gerichtsbeschluss in eine geschlossene psychiatrische Abteilung gebracht werden. Bei dem Einsatz wehrte sich der Mann gegen die Fixierung durch die Polizei, woraufhin Verstärkung angefordert wurde. Zeugen berichteten, dass ein Polizist ein Knie auf seinen Schulterbereich gelegt habe, bis der Mann nicht mehr ansprechbar war; anschließend wurden Reanimationsmaßnahmen eingeleitet. Der Mann verstarb am 06.10.2022 auf der Intensivstation der Charité an einem Hirnschaden infolge von Sauerstoffmangel. Die Ombudsstelle fordert eine Entschuldigung der Polizei bei der Familie des Toten sowie eine Entschädigung von mindestens 45.000 Euro.
Am 14.09.2022 kam es in Berlin-Spandau zu einem Polizeieinsatz in einem Wohnheim. Ein 64-jähriger Mann, der unter paranoider Schizophrenie litt und kein Deutsch sprach, sollte nach einem Gerichtsbeschluss in eine geschlossene psychiatrische Abteilung gebracht werden. Bei dem Einsatz wehrte sich der Mann gegen die Fixierung durch die Polizei, woraufhin Verstärkung angefordert wurde. Zeugen berichteten, dass ein Polizist ein Knie auf seinen Schulterbereich gelegt habe, bis der Mann nicht mehr ansprechbar war; anschließend wurden Reanimationsmaßnahmen eingeleitet. Der Mann verstarb am 06.10.2022 auf der Intensivstation der Charité an einem Hirnschaden infolge von Sauerstoffmangel. Die Ombudsstelle fordert eine Entschuldigung der Polizei bei der Familie des Toten sowie eine Entschädigung von mindestens 45.000 Euro.