Polizei befreit 450 Arbeitssklaven
In den nordchinesischen Provinzen Henan und Shanxi hat die Polizei bei der größten Aktion ihrer Geschichte rund 450 versklavte Arbeiter aus Ziegeleien und Kohleminen befreit. Rund 35.000 Polizisten durchsuchten tausende Ziegeleien, hunderte Kohleminen und Gießereien. Die Opfer, darunter auch Kinder ab acht Jahren, wurden unter falschen Versprechungen angeworben oder auf offener Straße entführt und zur Zwangsarbeit gezwungen. Sie mussten bis zu 20 Stunden täglich arbeiten, wurden geschlagen und ausgepeitscht. In Hongtong (Provinz Shanxi) befreite die Polizei 32 Arbeiter aus einer Ziegelei, die dem Parteisekretär des Dorfes gehört und von dessen Sohn Wang Bingbing betrieben wird. Wang wurde zusammen mit vier weiteren Beteiligten verhaftet. Die Arbeiter wurden von brutalen Aufsehern und sechs Schäferhunden bewacht. Ein Ziegelei-Chef, Zaho Yanbing, gestand im Fernsehen, einen Arbeiter mit einer Schaufel erschlagen zu haben, weil dieser nicht hart genug gearbeitet habe. Nach Medienberichten wurden viele Kindersklaven für umgerechnet 45 Euro an die Unternehmen verkauft. Die lokale Polizei soll mit den Ziegelei-Chefs kollaboriert haben. Präsident Hu Jintao und Premier Wen Jiabao gaben wichtige Anweisungen. Die Polizei kündigte weiteres Vorgehen gegen Ziegeleien und Menschenhändler.
In den nordchinesischen Provinzen Henan und Shanxi hat die Polizei bei der größten Aktion ihrer Geschichte rund 450 versklavte Arbeiter aus Ziegeleien und Kohleminen befreit. Rund 35.000 Polizisten durchsuchten tausende Ziegeleien, hunderte Kohleminen und Gießereien. Die Opfer, darunter auch Kinder ab acht Jahren, wurden unter falschen Versprechungen angeworben oder auf offener Straße entführt und zur Zwangsarbeit gezwungen. Sie mussten bis zu 20 Stunden täglich arbeiten, wurden geschlagen und ausgepeitscht. In Hongtong (Provinz Shanxi) befreite die Polizei 32 Arbeiter aus einer Ziegelei, die dem Parteisekretär des Dorfes gehört und von dessen Sohn Wang Bingbing betrieben wird. Wang wurde zusammen mit vier weiteren Beteiligten verhaftet. Die Arbeiter wurden von brutalen Aufsehern und sechs Schäferhunden bewacht. Ein Ziegelei-Chef, Zaho Yanbing, gestand im Fernsehen, einen Arbeiter mit einer Schaufel erschlagen zu haben, weil dieser nicht hart genug gearbeitet habe. Nach Medienberichten wurden viele Kindersklaven für umgerechnet 45 Euro an die Unternehmen verkauft. Die lokale Polizei soll mit den Ziegelei-Chefs kollaboriert haben. Präsident Hu Jintao und Premier Wen Jiabao gaben wichtige Anweisungen. Die Polizei kündigte weiteres Vorgehen gegen Ziegeleien und Menschenhändler.
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