Am 30.07.2015 gegen Abend griff ein 34-jähriger algerischer Asylbewerber in einer Flüchtlingsunterkunft in Gelsenkirchen einen 19-jährigen Landsmann mit einem Messer an. Eine Nachbarin beobachtete, wie der Angeklagte aus seinem Zimmer kam und das Opfer in einem Laubengang attackierte. Beide Männer hielten Messer in der Hand, es kam zu einem Gerangel. Der 34-Jährige stach mit voller Wucht zu, die 19 Zentimeter lange Klinge durchbohrte das Herz des Opfers. Der Angeklagte kniete nach der Tat neben dem Opfer und zeigte sich schockiert. Die Richter gehen davon aus, dass der Angeklagte zuvor selbst durch einen Messerstich verletzt wurde. Das Opfer hatte zuvor zwei 50-Euro-Scheine verschluckt, was der Angeklagte nach eigenen Angaben nicht wusste. Der Prozess wegen Totschlags begann am 29.02.2016 vor dem Essener Schwurgericht. #Totschlag
Am 30.07.2015 gegen Abend griff ein 34-jähriger algerischer Asylbewerber in einer Flüchtlingsunterkunft in Gelsenkirchen einen 19-jährigen Landsmann mit einem Messer an. Eine Nachbarin beobachtete, wie der Angeklagte aus seinem Zimmer kam und das Opfer in einem Laubengang attackierte. Beide Männer hielten Messer in der Hand, es kam zu einem Gerangel. Der 34-Jährige stach mit voller Wucht zu, die 19 Zentimeter lange Klinge durchbohrte das Herz des Opfers. Der Angeklagte kniete nach der Tat neben dem Opfer und zeigte sich schockiert. Die Richter gehen davon aus, dass der Angeklagte zuvor selbst durch einen Messerstich verletzt wurde. Das Opfer hatte zuvor zwei 50-Euro-Scheine verschluckt, was der Angeklagte nach eigenen Angaben nicht wusste. Der Prozess wegen Totschlags begann am 29.02.2016 vor dem Essener Schwurgericht. #Totschlag