Am Dienstag, 23.11.2021, gelang der deutschen Polizei in Zusammenarbeit mit italienischen und weiteren europäischen Behörden ein großer Schlag gegen professionell agierende Geldwäscher-Banden und Betrüger. An der Operation Carta Bianca waren die italienische Finanzpolizei Guardia di Finanza Aosta, die Staatsanwaltschaft Turin, Europol und Eurojust beteiligt. In Italien wurden 17 Haftbefehle erlassen, insgesamt 22 Verdächtige im Alter von 32 bis 77 Jahren festgenommen. Das Amtsgericht Duisburg veranlasste fünf Haftbefehle, die in Deutschland, Italien und der Schweiz vollstreckt wurden. Zu den Tatverdächtigen gehören zwei Inhaber von Steuerberatungs- und Treuhandgesellschaften in NRW und Baden-Württemberg sowie ein ehemaliger Finanzbeamter aus dem Ruhrgebiet. Die Fahnder beschlagnahmten Bankkonten, Immobilien und Kryptowährungen im Wert von rund 41 Millionen Euro. Es besteht der Verdacht der Bildung krimineller Vereinigungen, schweren Betrugs und Geldwäsche. Im Zentrum steht ein Betrug mit Energieeffizienznachweisen (Weiße Zertifikate) in Italien, bei dem zwischen 2016 und 2020 öffentliche Gelder in Höhe von mehr als 27 Millionen Euro für fingierte Projekte erschlichen wurden. Die deutschen Tatverdächtigen sollen fast 15 Millionen Euro gewaschen haben. #Wirtschaftskriminalität
Am Dienstag, 23.11.2021, gelang der deutschen Polizei in Zusammenarbeit mit italienischen und weiteren europäischen Behörden ein großer Schlag gegen professionell agierende Geldwäscher-Banden und Betrüger. An der Operation Carta Bianca waren die italienische Finanzpolizei Guardia di Finanza Aosta, die Staatsanwaltschaft Turin, Europol und Eurojust beteiligt. In Italien wurden 17 Haftbefehle erlassen, insgesamt 22 Verdächtige im Alter von 32 bis 77 Jahren festgenommen. Das Amtsgericht Duisburg veranlasste fünf Haftbefehle, die in Deutschland, Italien und der Schweiz vollstreckt wurden. Zu den Tatverdächtigen gehören zwei Inhaber von Steuerberatungs- und Treuhandgesellschaften in NRW und Baden-Württemberg sowie ein ehemaliger Finanzbeamter aus dem Ruhrgebiet. Die Fahnder beschlagnahmten Bankkonten, Immobilien und Kryptowährungen im Wert von rund 41 Millionen Euro. Es besteht der Verdacht der Bildung krimineller Vereinigungen, schweren Betrugs und Geldwäsche. Im Zentrum steht ein Betrug mit Energieeffizienznachweisen (Weiße Zertifikate) in Italien, bei dem zwischen 2016 und 2020 öffentliche Gelder in Höhe von mehr als 27 Millionen Euro für fingierte Projekte erschlichen wurden. Die deutschen Tatverdächtigen sollen fast 15 Millionen Euro gewaschen haben. #Wirtschaftskriminalität