Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafe für Jacques Tilly
Am 02.04.2026 hat die Staatsanwaltschaft im umstrittenen Moskauer Strafverfahren gegen den deutschen Bildhauer Jacques Tilly neun Jahre Haft beantragt. Die Staatsanwältin argumentierte vor Gericht, Tillys Schuld sei durch Zeugenaussagen erwiesen, und forderte einen Schuldspruch wegen Verletzung religiöser Gefühle und Verbreitung von Falschnachrichten über die russischen Streitkräfte. Tilly selbst war nicht anwesend, und Richter Konstantin Otschirow kündigte ein Urteil für den Nachmittag an. Tilly ist bekannt für seine satirischen Mottowagen im Düsseldorfer Rosenmontagszug, die regelmäßig in der Presse erscheinen, und hat bereits mehrfach Wladimir Putin gewidmet. Die Pflichtverteidigerin forderte einen Freispruch mangels Beweisen und kritisierte, dass Tillys Position vor Gericht nicht gehört wurde. Zusätzlich zur Haftstrafe forderte die Staatsanwältin eine Geldstrafe und ein Internet-Tätigkeitsverbot. Tilly hatte zuvor erklärt, nicht über das Verfahren informiert worden zu sein, obwohl Diplomaten der deutschen Botschaft den Prozess beobachten. Im Falle einer Verurteilung könnte Tilly Probleme bei Reisen in Länder bekommen, die von Moskau gesuchte Straftäter an Russland ausliefern, da Moskau ihn zur Fahndung bei Interpol ausschreiben könnte. #WladimirPutin #FXPromi
Am 02.04.2026 hat die Staatsanwaltschaft im umstrittenen Moskauer Strafverfahren gegen den deutschen Bildhauer Jacques Tilly neun Jahre Haft beantragt. Die Staatsanwältin argumentierte vor Gericht, Tillys Schuld sei durch Zeugenaussagen erwiesen, und forderte einen Schuldspruch wegen Verletzung religiöser Gefühle und Verbreitung von Falschnachrichten über die russischen Streitkräfte. Tilly selbst war nicht anwesend, und Richter Konstantin Otschirow kündigte ein Urteil für den Nachmittag an. Tilly ist bekannt für seine satirischen Mottowagen im Düsseldorfer Rosenmontagszug, die regelmäßig in der Presse erscheinen, und hat bereits mehrfach Wladimir Putin gewidmet. Die Pflichtverteidigerin forderte einen Freispruch mangels Beweisen und kritisierte, dass Tillys Position vor Gericht nicht gehört wurde. Zusätzlich zur Haftstrafe forderte die Staatsanwältin eine Geldstrafe und ein Internet-Tätigkeitsverbot. Tilly hatte zuvor erklärt, nicht über das Verfahren informiert worden zu sein, obwohl Diplomaten der deutschen Botschaft den Prozess beobachten. Im Falle einer Verurteilung könnte Tilly Probleme bei Reisen in Länder bekommen, die von Moskau gesuchte Straftäter an Russland ausliefern, da Moskau ihn zur Fahndung bei Interpol ausschreiben könnte. #WladimirPutin #FXPromi
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