32-Jähriger wegen Koffer-Diebstahls vor Gericht
Am 01.04.2014 wird erneut vor Gericht der Fall eines 32-jährigen Angeklagten verhandelt, der im Zusammenhang mit der Evakuierung des Düsseldorfer Flughafens steht. In erster Instanz wurde er wegen schweren Diebstahls zu acht Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Er soll einen grell-bunten Koffer mit London-Motiven gestohlen und in der Abflughalle abgestellt haben, weil er annahm, versehentlich eine Ladung Drogen gestohlen zu haben. Ein Bombenexperte hielt den Inhalt – mehrere Pakete mit Pulver und ein Kabel – für einen Sprengsatz und löste Großalarm aus. Der Airport wurde geräumt, 140 Flüge fielen aus, rund 10.000 Passagiere waren gestrandet, es entstand ein Millionenschaden. Überwachungskameras zeigten den Angeklagten, der später von einem Hotelangestellten wiedererkannt wurde. Hakim B., der nach eigenen Angaben Analphabet ist und nie eine Schule besuchte, beteuert, den Koffer nur gefunden und der Polizei vor die Tür gestellt zu haben. Die englischen Behörden übermittelten eine lange Liste von Vorstrafen und 19 Aliasnamen. Der Angeklagte gibt an, in England als Kind zur Prostitution gezwungen worden zu sein, später Heroin und Crack konsumiert zu haben, aber seit 2010 in Barcelona straffrei zu leben. Das Gericht muss über die Glaubwürdigkeit entscheiden. #Diebstahl
Am 01.04.2014 wird erneut vor Gericht der Fall eines 32-jährigen Angeklagten verhandelt, der im Zusammenhang mit der Evakuierung des Düsseldorfer Flughafens steht. In erster Instanz wurde er wegen schweren Diebstahls zu acht Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Er soll einen grell-bunten Koffer mit London-Motiven gestohlen und in der Abflughalle abgestellt haben, weil er annahm, versehentlich eine Ladung Drogen gestohlen zu haben. Ein Bombenexperte hielt den Inhalt – mehrere Pakete mit Pulver und ein Kabel – für einen Sprengsatz und löste Großalarm aus. Der Airport wurde geräumt, 140 Flüge fielen aus, rund 10.000 Passagiere waren gestrandet, es entstand ein Millionenschaden. Überwachungskameras zeigten den Angeklagten, der später von einem Hotelangestellten wiedererkannt wurde. Hakim B., der nach eigenen Angaben Analphabet ist und nie eine Schule besuchte, beteuert, den Koffer nur gefunden und der Polizei vor die Tür gestellt zu haben. Die englischen Behörden übermittelten eine lange Liste von Vorstrafen und 19 Aliasnamen. Der Angeklagte gibt an, in England als Kind zur Prostitution gezwungen worden zu sein, später Heroin und Crack konsumiert zu haben, aber seit 2010 in Barcelona straffrei zu leben. Das Gericht muss über die Glaubwürdigkeit entscheiden. #Diebstahl
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